thank you Pharrell...

...for your visit to Zurich!

Pharrell spongebob
(Foto: Patrick Mettraux & Lukas Beyeler)


Come back soon with your nice crew!

Pharrell Williams shoppt in Zürich

Gestern Donnerstagabend gab sich R'nB'/Hiphop Superstar Pharrell Williams die Ehre und besuchte, zu Promozwecken seiner Kleidermarke BBC (Billionaire Boys Club), das Zürcher Geschäft Deecee Style, welches die Marke exklusiv in der Schweiz verkauft. Das Treffen erwies sich als überraschend entspannt und Pharrell Williams und seine Crew zeigte sich von einer erstaunlich entspannten Seite.

Pharrell Williams

Williams war spontan begeistert vom Sortiment und äusserte dies auch mehrfach. Er nahm sich viel Zeit um sich die Auslagen genau zu studieren, seine Kollegen probierten Schuhe und am Ende des Aufenthaltes war es Pharrell, der mit seiner Kreditkarte aus echtem Platin bezahlte (Red Wing Shoes, T-Shirt, Lederjacke, etc.).

Pharrell Williams2
Pharrell Williams vor der BBC-Regal.

Pharrell strahlte die Ernsthaftigkeit, aber auch die Freude, eines kleinen, wohlerzogenen Jungen aus. Alles andere als das Klischee-Bild vom bösen Gangster-Rapper, der keine Miene verzieht und keine Emotionen zeigt.

Pharrell Williams3
Stilikone Pharrell von hinten.

Er nahm sich zudem viel Zeit für Autogramme und beim Verlassen des Ladens kam er sogar auf Bitten zurück um auch mit dem Catering-Personal für ein Foto hinzuhalten. Höflich verabschiedete sich Williams mit einem herzlichen Händedruck von allen Beteiligten und hinterliess ein Autogramm am BBC-Schaufenster von Deecee Style und eine positiv verdutzte Fangemeinde.

Lesen Sie mehr über Pharrell Williams und seinen Kleidergeschmack im Interview im Stil-Bund der kommenden NZZ am Sonntag.

für einen heissen Tag...!

beim Browsen auf dem Blog von Pharell Williams Kleidermarke Billionaire Boys Club (BBC) entdeckt:

Der Wassermelonen-Kühler!

Watermelon cooler

Diese verrückte Erfindung kann nur aus Japan kommen!
via http://bbcicecream.com/blog

Bally und Central Saint Martins

Erfreulich, dass auch in der Modebranche immer wieder mal der Nachwuchs gefördert wird.

Wie zum Beispiel im Falles des Schweizer Luxusunternehmens Bally , welches diesen Januar ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Central Saint Martins School in London realisiert hat, bei dem fünf Studenten unter der Obhut des Bally Designteams sowie der renommierten Professorin Louise Wilson Schuhe für das Traditionshaus entworfen haben.

Bally Central Saint Martins
Entwurf von William Hendry.

Die Aufgabe bestand darin, einen fotogenen und extravaganten Damenschuh mit luxuriöser Ausstrahlung zu entwerfen, der in der traditionellen Machart von Ballys exquisiter Handwerkskunst gefertigt werden kann.

Bally CSM
Entwurf von Estefania Cortes.

Einige Modelle wurde nun ausgewählt und werden in den Werkstätten in Italien und der Schweiz realiert. Diese werden ab September diesen Jahres in ausgewählten Bally Stores erhältlich sein. Im deutschsprachigen Raum werden die außergewöhnlichen Schuhe in Berlin, Zürich und Wien angeboten.

Bally CSM
Enwurf von Charles Youssef.

Bally's CEO, Berndt Hauptkorn, ist begeistert von der Zusammenarbeit mit den Studenten der Central Saint Martins und will die Kollaboration auch in Zukunft weiterführen.

Man kann also gespannt sein auf weitere kreative, hoffentlich etwas leichtfüssigere, Entwürfe des Modenachwuchses!

A very stylish guy

Jetzt gehen und sehen, gerade wenn's heiss ist, denn dort ist es kühl: Jean-Michel Basquiat in der Fondation Beyeler in Riehen. www.beyeler.com



4000 Arbeiten in nur 8 Jahren Schaffenszeit - das ist nicht ohne! Basquiat wäre jetzt 50 ... ob er bei seinem Lebensrhythmus jetzt immer noch so smart aussähe? We'll never know, sadly.

Hermès zum Selberbasteln

Sie wollten auch schon immer eines, eines der legendären Colliers de Chien von Hermès?



Für alle, die gerade nicht das nötige Kleingeld zur Hand haben, bieten die Franzosen auf ihrer Website unter "Surprises" einen Bastelbogen in zwölf Varianten an:



Also: downloaden, ausschneiden, falten, kleben - und davon träumen, dass aus dem Papier eines Tages echtes Leder wird...


Hübsches aus der alten Schachtel

Schiesser Dose

Zum 135. Firmenjubiläum (seit 1875) präsentiert der deutsche Wäschehersteller Schiesser eine besondere Geburtstagskollektion, in der Tradition und Zeitgeist in den Vordergrund treten.

Schiesser Revival Shirt

Verschiedene klassische Feinripp-Styles für Damen und Herren sind mit dem Schiesser Familienwappen bedruckt. Höchste Qualität und Designanspruch spiegeln sich nicht nur in den Styles selbst wieder, sondern auch in der adäquaten Verpackung: Eine nostalgische Blechdose mit historischen Bildmotiven – ein Liebhaberstück.

Schiesser Revival Shirt mit Dose

Schiesser Revival Shirt mit Dose

Schiesser Revival Shirt mit Wappendruck für Damen (weiss, graumelange) und Herren (schwarz, graumelange) für 39 Euro ab Mitte Juli erhältlich.


www.schiesser.com

Glacé aus der Innerschweiz - dank La Redoute

Gelati aus der Innerschweiz (von der Gelateria Artigiana in Schattdorf) wurden der Redaktion der NZZ am Sonntag und des Z von La Redoute beschert - aus Anlass des neuen Katalogs des Modeanbieters. Grazie tanto!

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Laure Zurbuchen (La Redoute), der freundliche Glacémann und Augustin Mettler (La Redoute).
Ein Fiat-Glacéwagen von 1955.

Scarlett in den Seventies

In Spanien findet man offenbar grossen Gefallen an Scarlett Johansson. Sie ist erneut das Gesicht der Modemarke Mango und präsentiert für den kommenden Herbst - so die Pressemeldung - Looks, die an die späten Siebziger und den Look von Frauen wie Anjelica Huston erinnern sollen.





Nun, zumindest mit der Frisur hat es schon mal ganz gut geklappt, wie dieses Bild von Huston an der Oscar-Verleihung 1975 zeigt (und ja, die hatte damals wirklich den Jack Nicholson an der Angel).

HYBRID TIMES - all about Menswear Spring 2011

Die Männermode-Schauen in Mailand und Paris haben gezeigt, dass klassische Kategorien heute Makulatur sind und nur der innovativ wirkt, der über die Grenzen der Genres hinaus denkt und eine hybride Mode aus Formal-, Casual- und Activewear entwirft. Diese fällt allerdings weniger lässig und einen Tick „angezogener“ aus als in der vorherigen Saison.



Der moderne Mann ist mobil, vernetzt und permanent unterwegs. Sein Outfit ist darum ein Crossover-Mix von funktionellen, technischen und formellen Elementen. Er muss in jeder Situation, sei es auf Achse oder im Meeting, eine optimale Figur machen. Er muss Diversität und Multioptionalität ausstrahlen; entspannt und gleichzeitig kompetent. Er braucht Taschen und Stauräume, Schichten und Varianten.



Der klassische Anzug erfüllt diese Anforderungen nicht, weswegen in Mailand und Paris für Frühling 2011 intensiv an neuen Lösungen gearbeitet wurde. Vier Kollektionen sind exemplarisch für diesen hybriden Kollektionsansatz: Bottega Veneta und Burberry in Mailand sowie Lanvin und Hermès in Paris.

Bei Bottega Veneta kombinierte Designer Tomas Maier einmal mehr raffinierte Casualwear mit einer formellen Note, ohne dabei in klassisches Fahrwasser zu geraten. Vieles funktioniert über die belebten Oberflächen, die elegant knittrig und gewaschen wirken, aber niemals zerstört oder abgenutzt. Wichtig sind neue, superleichte Nylons, etwa für Windbreaker, und dicht gewobene Baumwolle, welche in subtil abgestimmten Naturfarben und im Zusammenspiel mit feinem Leder oder Mikroperforationen eine ganz eigene Lebendigkeit entwickeln.



Burberry bleibt seiner Geschichte treu und schöpft auch für den Frühling aus dem Fundus seiner (Mantel-)Historie. Neu werden die Parkas und Duffles aber mit Motocross-Hosen und Biker-Westen kombiniert, die einen Schuss Rock’n Roll in den Explorer-Spirit bringen. Die neue Kombination gibt Christopher Baileys Handschrift einen Schuss Aggressivität und nimmt der Kollektion die historisierende Note.



Hermès präsentierte Luxushybrid-Mode in Reinkultur: Veronique Nichanian baut auf den ultraleichten Zweiknopfanzug auf, bricht ihn aber durch Kombinationen mit Elementen oder ganzen Teilen aus der Sportswear. Das Resultat kann ein Hemd mit dem Rücken eines Blousons, einem Reissverschluss oder einer Kapuze sein.



Auch Lanvin fusioniert High-Performance-Bekleidung mit mehr konservativen Klassikern, die eine eindeutige Einordnung verweigern und wie eine sehr schlaue Antwort auf die textilen Sehnsüchte des modernen, urbanen Nomaden wirken.



Nach der Krawatte sucht man in den meisten Kollektionen wiederum fast vergeblich. In Raf Simons extrem konzeptioneller und grafischer Schau schimmert sie unter halbtransparenten Overshirts durch, und bei Dolce & Gabbana duckt sie sich ganz schmal und Ton-in-Ton auf das weisse Hemd bzw. bei Prada unter das „V“ eines Pullovers. Viel öfter sieht man dagegen ein flamboyantes Halstuch oder Foulard.



Weiss ist für kommenden Frühling superzentral – lange schon sah man keine derartig lebendigen Spiele innerhalb der hellen Nichtfarben mehr, und zwar in vielen, auch sehr kommerziellen Menswear-Kollektionen.



Das Farbspektrum öffnet sich von der Weisspalette aus in Richtung Beige- und Sandtöne, auch diese wiederum in vorwiegend tonigen Kombinationen, sowie in Richtung von grauen Kalk-, Asphalt- und Rauchfarben, welche überreich vorhanden sind.





Wer mehr Farbe will, wird vielleicht mit der neuen Offensive aus der grünen Ecke glücklich – hier kommt, passend zum Zeitalter der Nachhaltigkeit, eine „grüne Welle“ auf uns zu. Natürlich darf man auch weiterhin getrost auf die verlässlichen, wenngleich nicht mehr ganz so neuen Blaupaletten setzen – neue Inspirationen dazu liefert etwa Prada.



Die von Jil Sander vorgeschlagenen, flächig eingesetzten Technipastels und Graphicolors dürften vorerst eher etwas für den Avantgarde-Bereich sein. Wahrscheinlicher ist es, dass sehr kräftige Farben als Accessoire-Akzente vorkommen – Giorgio Armani zeigte etwa neongelbe Gürtel zu sandfarbenen Baumwollanzügen.



Das Modebild von morgen ist recht pragmatisch und verzichtet meistens auf historisierende Referenzen. Insofern sind Schauen wie die von Yohji Yamamoto, der die Menswear der vergangenen Jahrhunderte hervorkramte oder die von John Galliano, der eine Hommage an Charlie Chaplin lancierte, eher Ausnahmen.



Wenn neue Role Models gebraucht werden, so sind die neuen Typen sicher eher im Bereich der Hirten zu finden, die mit losen Schichten von Kleidung und wilden Bärten die Laufstege erobern. Andererseits ist das Spektrum der Mods und Rocker noch nicht ausgereizt – die Jugendkultur der 50’s und 60’s kann mit etwas Geschick durchaus zeitgemäss aufgewärmt werden.





Auffällig ist, dass die Schnitte sich von den extrem körperbetonten Silhouetten der letzten Jahre wegbewegen und teilweise fast schon in Richtung gezügelter Überweite tendieren. Der Parka tut dies ganz ungekünstelt und kommt deswegen häufig vor. Shorts sind omnipräsent, auch zum Sakko, und werden am Saum oft ein wenig hochgerollt. Ein auffälliger Saison-Favorit wird der sommerlich interpretierte Dufflecoat in leichteren Materialien.



Bei den Sakkos bleibt das etwas verkürzte Zweiknopf-Sakko der Standard, aber der gefittete Zweireiher macht deutlich Boden gut. Bei den Hosen wird die Palette von Chinos und Khakis sicher noch einmal ausgeweitet, selten auch in sehr weiten Schnitten – die gewaschenen, hellen Baumwollhosen haben die Jeans als Basis der Menswear abgelöst.

Punkto Prints lassen sich im Bereich der kleinen Tapeten-, Krawatten- und Buchvorsatz-Muster sowie bei Pyjamas neue Motive finden. Wer weniger experimentell veranlagt ist, bleibt eine weitere Saison lang mit allen Arten von bunten Checks auf der sicheren Seite.

(Alle Bildcollagen aus Material von style.com und thesartorialist.com)
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