Rezepte mit Barba di frate (Mönchsbart)

Orecchiete mit Barba di frate

Zutaten für 4 Personen:

600 g Orecchiete
500 g Barba di frate (Mönchsbart)
1 EL Butter
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 Bund Frühlingswiebeln, in feine Ringe geschnitten
8 Cherry-Tomaten, halbiert
Grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Peperoncino, entkern und in feine Streifen geschnitten

Zubereitung:
Die Orecchiette in reichlich Salzwasser gemäss Packungsangabe al dente kochen. Wasser abschütten, etwas Olivenöl oder Butter untermengen und bei geschlossenem Deckel beiseite stellen. In der Zwischenzeit den Wurzelansatz des Mönchbarts grosszügig abschneiden, Mönchsbart waschen und abtropfen lassen. In einer Bratpfanne Butter, Knoblauchzehe und Zwiebelringe zusammen mit dem Mönchsbart rund 7 Minuten andünsten. Nach 5 Minuten die Tomaten dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Orecchiete und Peperoncino-Streifchen unter das Gemüse mischen.

Seeteufel (Baudroie) mit Barba di frate

Zutaten für 4 Personen:

Für den Fisch:
4 Tranchen Seeteufel, enthäutet
1/2 Zitrone, nur Saft
Grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1.5 dl Rotwein
1.5 dl Fischfonds (oder Gemüsebouillon)
1 gehäufter TL Tomatenmark (Tomatenpüree)
100 g Crème fraîche
Paprikapulver, mild
1/2 Bund Estragon, fein gehackt
Etwas Mehl zum Bestäuben des Fisches
4 EL Sonnenblumenöl
40 g Butter

Für den Barba di Frate:
500 g Barba die Frate
4 EL Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
Grobes Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für den Fisch die Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Rotwein, Fischfonds und Tomatenmark in einen kleinen Kochtopf geben, auf grossem Feuer auf 1 dl einkochen lassen. Die Crème fraîche unterrühren und nochmals zur Hälfte einkochen lassen. Kräftig mit Pfeffer würzen, Paprikapulver und Estragon dazugeben. Sauce beiseite stellen. Den Fisch mit etwas Mehl bestäuben. Dann in einer beschichteten Pfanne die Seeteufeltranchen bei mittlerer Hitze, dann bei eher kleiner Hitze beidseitig insgesamt rund 3 Minuten im Sonnenblumenöl braten. Die Sauce nochmals aufkochen, Butter löffelweise dazugeben, in der Sauce schmelzen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für den Barba die Frate den Wurzelansatz des Gemüses grosszügig abschneiden. Barba di frate waschen, abtropfen lassen und zusammen mit der Zwiebel rund 7 Minuten im Olivenöl in einer Bratpfanne andünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Anrichten: Sauce auf Teller verteilen. Die Fische auf die Sauce geben, Barba di frate daneben platzieren. Dazu passen Reis oder Ofenkartoffeln.


Zu gewinnen in Z 2/14 Uhren & Schmuck

30-mal «The Treatment Lotion» von La Mer für eine seidenweiche Haut

La Mer Treatment Lotion

Die neue «Treatment Lotion» von La Mer mit dem legendären Pflegekomplex
«Miracle Broth», Scenedesmus-Meeresalgen und 73 Meeresmineralien schenkt
der Haut neue Energie und bereitet sie optimal auf weitere Pflegeschritte vor. Klinische Tests zeigen, dass das Produkt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut um bis zu 75 Prozent verbessert.

Wir verlosen 30 Lotionen im Wert von je 150 Franken.

Und hier ist die Wettbewerbsfrage:

Welche Zifferblatt-Farbe ist dieses Jahr besonders im Trend?

Die Antwort finden Sie ab Seite 18 in der aktuellen Ausgabe von
«Z - Die schönen Seiten.

Wer die Antwort weiss, sendet eine E-Mail mit der korrekten Antwort, seinem Namen und seiner kompletten Postanschrift an:

zu-gewinnen@nzz.ch

Mitarbeiter der NZZ AG und der zur Gruppe gehörenden Betriebe sind
zur Teilnahme am Wettbewerb nicht berechtigt.
Aus den richtigen Einsendungen werden eine Woche nach Erscheinen
des Magazins in der Redaktion die 30 Lose gezogen.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Die Gewinnerlisten werden nicht öffentlich publiziert.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mehrfachteilnahmen werden gelöscht.
Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 30.  März 2014.
Danach eintreffende Mails werden nicht mehr berücksichtigt.

Stachys Rezept

Risotto mit Stachys und Lauch

Zutaten für 4 Personen:
400 g Risotto-Reis (Carnaroli)
1 Zwiebel
50 g Butter
1.5 dl Weisswein
Zirka 7.5 dl Gemüsebouillon
200 g Stachys
1 Lauchstange
50 g Sbrinz, gerieben
2 EL glattblättrige Petersilie, klein gehackt
Kräutersalz oder Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:
Zwiebel hacken und in der Butter andünsten. Reis dazu geben, glasieren. Mit dem Weisswein ablöschen. Wenn der Wein ganz eingekocht ist, nach und nach Gemüsebouillon dazu geben, sodass der Reis immer mit Flüssigkeit bedeckt ist. Regelmässig umrühren. Wenn der Reis bissfest ist, Butter und Kräuter dazu geben, mit (Kräuter-)Salz und Pfeffer abschmecken.
Während der Reis gart die Stachys gründlich waschen und den Lauch putzen und in Ringe schneiden. Das Gemüse in etwas Gemüsebouillon zirka 10 Minuten kochen, mit (Kräuter-)Salz und Pfeffer würzen und unter den Risotto mischen.

Zu gewinnen in Z 1/14 Frühlingsmode

15-mal ein «30 Day Treatment» Anti-Ageing-Serum von Bioeffect


30 Day Treatment von Bioeffect


Die Anti-Ageing-Behandlung von Bioeffect auf pflanzlicher Basis enthält drei Zellaktivatoren, die der Haut nachempfunden sind – für sichtbare Ergebnisse in nur 30 Tagen! !
Das Serum sorgt für ein festes, strahlendes und jugendliches Aussehen der Haut.

Wir verlosen 15 «30 Day Treatments» im Wert von je 298 Fr.

Und hier ist die Wettbewerbsfrage:

Sind Tier- oder Pflanzenprints dieses Frühjahr ein grosses Thema?

Die Antwort finden Sie ab Seite 24 in der aktuellen Ausgabe von
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Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 23. Februar 2014.
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Zu gewinnen in Z 8/13 Geschenke

20 «Invictus»-Sets von Paco Rabanne für die Helden von heute

«Invictus» von Paco Rabanne

Sportler sind die Helden von heute. «Invictus», das neue Herrenparfum von Paco Rabanne, ist der Duft des Sieges – ein starker, spannungsgeladener Kontrast zwischen zwei Duftfamilien, sinnlich-frisch und holzig zugleich.

Wir verlosen 20 Sets, bestehend aus Eau de Toilette (100 ml), Lotion Après Rasage (100 ml), Duschgel (150 ml) und Deo-Stick (75 g) im Wert von 255 Fr.

Und hier ist die Wettbewerbsfrage:
Wer wird «Schuhmacher der Träume» genannt?
Die Antwort finden Sie ab Seite 32 in der aktuellen Ausgabe von
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Aus den richtigen Einsendungen werden eine Woche nach Erscheinen
des Magazins in der Redaktion die 20 Lose gezogen.
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Die Gewinnerlisten werden nicht öffentlich publiziert.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mehrfachteilnahmen werden gelöscht.
Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 15.Dezember 2013.
Danach eintreffende Mails werden nicht mehr berücksichtigt.


Rezepte mit Kaviar

Kaviar mit Kräutersauerrahm

Zutaten für 2 Personen:

1 Dose Kaviar (Grösse und Sorte je nach Appetit und Portemonnaie)
1 Becher Sauerrahm
1 EL frischer Dill und frischer Koriander, fein gehackt
Wenig Fleur de Sel und weisser Pfeffer

Zubereitung: Mit dem Teelöffel den Kaviar portionenweise auf zwei kleine Teller placieren. Oder (damit es schön aussieht) den Kaviar mit Hilfe einer Ausstechfischform auf den Tellern anrichten. Den Sauerrahm leicht aufschlagen, mit wenig Salz und Pfeffer würzen, die Kräuter daruntermischen. Mit dem Kaviar servieren.

Rösti mit Kaviar

Zutaten für 2 Personen:
4 grosse Kartoffeln, mehlig kochend
1 Tranche Bratspeck
Salz
1 Becher Crème fraîche
1 Dose Kaviar (Grösse und Sorte individuell)

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Etwas abkühlen lassen, dann schälen und in den Kühlschrank stellen. Den Speck in einer Gusseisenpfanne anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Die Kartoffeln auf der Röstiraffel reiben, leicht salzen und im Speckfett von beiden Seiten knusprig braten. (Oder nur kurz beidseitig anbraten und im heissen Backofen fertigbraten.) Die Rösti auf die Teller geben, je zirka 1 EL Crème fraîche auf die Rösti geben, dann den Kaviar auf der Crème fraîche placieren.

Linguine mit Kaviar
(Rezept von Alexander Zwyer)

Zutaten für 4 Personen:

200 g Kaviar
280 g Linguine
300 g Mascarpone
60 g geräuchter Speck, in Würfeln
1 mittlere weisse Zwiebel
1 Esslöffel ungesalzene Butter
Fleur de Sel, weisser Pfeffer

Zubereitung:
Speckwürfel andünsten. Mascarpone in Saucenpfanne bei kleinem Feuer schmelzen. Speck dazugeben, gut umrühren. Wenn der Mascarpone nach Speck schmeckt, Speckwürfel mit Teesieb entfernen, Mascarpone beiseite stellen und warm halten. Butter erhitzen, die gehackte Zwiebel zugeben. Goldig braten (nicht zu stark). Zwiebeln sorgfältig mit dem Mascarpone mischen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer vorsichtig würzen. Sauce warm stellen.

Linguine kochen, bis sie al dente sind, durch Sieb abgiessen und etwas Kochwasser beiseite legen (für den Fall, dass die Sauce sie benötigt). Linguine in grossem Topf mit dem Mascarpone mischen. Auf warmen Tellern anrichten und mit einem grosszügigen Esslöffel Kaviar krönen.

Rezepte mit Sellerie

Pastinakensuppe mit Knollensellerie

Zutaten für 4 Personen:
500 g Pastinaken
1 Kartoffel, mehlig kochend (zirka 150 g)
200 g Knollensellerie
1 Zwiebel
1 cm Ingwer, frisch gerieben
Zirka 8 dl Gemüsebouillon
Zirka 2 dl Rahm
Salz, Pfeffer, Muskatnuss zum Abschmecken


Zubereitung:
Pastinaken, Kartoffel(n) und Knollensellerie schälen und in Stücke schneiden. Zwiebel hacken. Alles mit wenig Olivenöl in einem Topf andünsten. Ingwer dau geben. Gemüsebouillon zufügen und solange kochen, bis das Gemüse ganz weich geworden ist und fast zerfällt. Mit dem Pürierstab pürieren und mit dem Rahm verfeinern. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nachwürzen. (Sollte die Suppe zu dickflüssig sein, mit Wasser verdünnen.)

Waldorf-Salat
Rezept aus: James Winter, Wie die Helene zur Birne kam. 50 Klassiker und ihre Geschichte. Callwey Verlag 2013.

Zutaten für 4 Personen:
4 mittelgrosse Stauden Stangensellerie, gewürfelt
50 g Baumnusskerne, grob gehackt
2 TL frischer Kerbel, gehackt
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 säuerliche Äpfel, geschält und gewürfelt
1 Handvoll knackige Salatblätter
90 g weisse Trauben, ohne Kerne
Für das Dressing:
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Fleur de Sel
3 EL Mayonnaise
1 EL Naturejoghurt

Zubereitung:
Selleriestücke mit den Baumnusskernen in eine Schüssel geben. Für die Salatsauce den Knoblauch mit dem Meersalz im Mörser zerstossen. Mayonnaise mit dem Joghurt verrühren und mit den Zutaten aus dem Mörser vermischen. Anschliessend die Masse über den Sellerie und die Walnüsse geben.
Den gehackten Kerbel mit den Äpfeln über dem Dressing verteilen und gut durchmischen. Mit Pfeffer abschmecken. Auf den Salatblättern anrichten und vor dem Servieren mit Trauben garnieren.

Variante mit Knollensellerie:
Zutaten für 4 Personen:
300 g Knollensellerie
1 Zitrone, nur Saft
100 g Baumnusskerne, grob gehackt
100 g Crème fraîche
1 Prise Zucker
2 säuerliche Äpfel
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Knollensellerie und Äpfel schälen und raffeln. Zitronensaft darübergeben und die Baumnüsse untermischen. Creme fraiche mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, unterziehen. Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen und falls nötig, mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit halben Baumnusskernen garnieren.

Sellerie mit Gorgonzola (Ein Rezept aus dem Piemont)
Rezept aus: Academia Italiana della cucina (Hrsg.), La cucina. Die originale Küche Italiens. Callwey Verlag 2013.

Zutaten für 4 Portionen:
100 g Mascarpone
100 g Gorgonzola
6 Staudensellerie (nur die weissen zarten Teile)

Zubereitung:
Mascarpone und Gorgonzola vermischen und glatt verrühren. Den Sellerie in gleichmässige, etwa 8 cm lange Stücke schneiden und die Käsemischung gleichmässig darüber verteilen.

Zu gewinnen in Z 7/13 Uhren und Schmuck

5 Flakons The Concentrate
von Sensai für eine perfekte Haut



the concentrate


Luxus in hoher Konzentration: Das neueste Produkt der Sensai-Ultimate-Serie, The Concentrate , beschleunigt mit einer erhöhten Konzen tration von Sakura Eternal Complex und Vital L-Carnitine die Tiefen wirkung und Maximierung jeder Pflege und regt auch die Zell-Erneuerung an. Das Resultat: eine schöne, perfekte Haut.
Wir verlosen 5 Flakons à 30 ml im Wert von je 854 Fr.

Und hier ist die Wettbewerbsfrage:
Aus welchem französischen Herren-Magazin entlehnten wir Fotos für unsere Schmuckstrecke?
Die Antwort finden Sie ab Seite 18 in der aktuellen Ausgabe von
«Z - Die schönen Seiten».

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zu-gewinnen@nzz.ch

Mitarbeiter der NZZ AG und der zur Gruppe gehörenden Betriebe sind
zur Teilnahme am Wettbewerb nicht berechtigt.
Aus den richtigen Einsendungen werden eine Woche nach Erscheinen
des Magazins in der Redaktion die 5 Lose gezogen.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
Die Gewinnerlisten werden nicht öffentlich publiziert.
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Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 15.Dezember 2013.
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Korrigendum

Sehr geehrte Leser, leider wird die Wanderung "Auf dem Berg der Wahrheit" im Stil-Magazin am 3. November mit falschen Bildern und falschem Informationsmaterial abgedruckt. Wir möchten Sie bitten, diesen Fehler zu entschuldigen, und stellen Ihnen hiermit gerne den korrekten Artikel von Heinz Staffelbach zur Verfügung.

Monte Verita

Das Stil-Team wünscht Ihnen einen schönen Sonntag!


Spa-Retreats im Test: Der kritische Vergleich

Pool, The Dolder grand, Zürich
Pool im Spa von The Dolder Grand, Zürich

In Spa-Hotels geht es heute nicht nur um Wellness und Genuss, sondern um das gesunde, ausbalancierte Leben. Wir haben eine Vielzahl von Relaxoasen in der Schweiz und im benachbarten Ausland getestet und stellen unsere Wahl der 30 Besten in drei Kategorien vor. Die ausführliche Bewertung der fünf Besten der Kategorie "Spa Superstars" finden Sie im aktuellen Stil Magazin.

Text: Claus Schweitzer

Top 10 Spas


ERSCHWINGLICHE SPA-PERLEN
1
Parkhotel Bellevue, Adelboden, www.parkhotel-bellevue.ch
Es gibt Wellnesshotels, die durch lautes PR-Geklingel auf sich aufmerksam machen, und andere, die gross im Kleinen sind und sich einfach nur auf den Gast konzentrieren. Den Rest erledigt die Mundpropaganda zufriedener Gäste. In letztere Kategorie fällt das „Bellevue“. Die Mischung aus familiärem Luxus, lustvoller Nachhaltigkeit und trendig-heimeliger Wohlfühlstimmung ist genau das, was Grossstadtmenschen heute von einem Hotel erwarten. Im puristisch gestalteten Spa mit Aussen-Solbad und schöner Saunawelt zerfliessen Sorgenfalten und Stress im Nu. Die Treatments sind so genussfreundlich kalkuliert wie alles hier: Eine 50-minütige Ganzkörpermassage kostet 95 Franken, eine Flasche Château Montbrison 2000 wird für 85 Franken kredenzt.

2
Hotel Post, Bezau im Bregenzerwald, www.hotelpostbezau.com
Das gute Leben kann ganz einfach sein. Spa-Behandlungen, die auf alpine Pflanzenkraft setzen. Modern interpretierte Regionalküche aus besten Frischprodukten. Liebenswürdige, zurückhaltend aufmerksame Mitarbeiter. Susanne Kaufmann, der Gastgeberin in fünfter Generation, liegt viel an der lokalen Identität und der Naturverbundenheit ihres Hotels, das einst ein k.-u.k.-Postamt war und heute in schlicht schöner Holzarchitektur strahlt. Der Luxus entsteht hier durch das Fehlen von Schischi und Trallala. In den 58 Zimmern, im Spa und in den beiden Restaurants denkt man an ein Zitat von Vincent van Gogh: „Das Einfache ist das Schwierige.“ Nichts leichter, als der klugen Hausherrin zu ihrem Gesamtkonzept zu gratulieren. Das gute Leben braucht kein Feuerwerk. Zumindest nicht im Bregenzerwald.

3
Meisters Hotel Irma, Meran/Südtirol, www.hotel-irma.com
Ein Pionierbetrieb der Wellnesskultur in Südtirol und ein Glanzstück von unkompliziert gepflegter Ferienhotellerie. Die in zwei Generationen vertretene Gastgeberfamilie Meister feilt ständig an der Verbesserung ihres Hauses, bezieht die Stammgäste gezielt in den Entwicklungsprozess ein und vergisst dabei nie, auch an deren teilweise beschränke Reisebudgets zu denken. In Verbindung mit der entspannten Atmosphäre, dem breiten sportlichen und kulturellen Aktivitätenprogramm und dem gut geschulten Spa-Team ergibt sich so wie von selbst ein Hotel, das alle mögen. Die luxuriöse Baumhaussuite eignet sich bestens, um sich vor der gewöhnlichen Welt zu verschanzen.

4
Ermitage, Schönried ob Gstaad, www.ermitage.ch
Im Saanenland kommt man dem „Heile-Welt-Gefühl“ näher als an irgendeinem anderen Ort der Welt, wo es Berge gibt. Das hat zum einen mit der anmutigen Landschaft zu tun. Zum anderen wird streng darauf geachtet, dass alle Häuser im Chaletstil erbaut sind. Das unlängst substanziell erneuerte „Ermitage“ fügt sich nahtlos in die Idylle ein. Es strahlt auch im Innern eine grosse atmosphärische Wärme aus und ist so entspannt, dass man sich am liebsten ganz ohne Stress fallen lassen mag wie Erdbeeren in die Sahne. Im weitläufigen Spa mit Aussen-Solbad kann man alles für seine Gesundheit tun oder sich antun lassen. Der hohe Aufwand, der insbesondere auf gastlicher und kulinarischer Ebene betrieben wird, kommt mit leiser Selbstverständlichkeit – nichts geschieht übertrieben oder beifallheischend.

5
Das Kranzbach, Oberbayern, www.daskranzbach.de
Im Grunde genommen braucht das in märchenhafter Natur gelegene Hotel gar keinen Wellnessbereich: Wer hierher gefunden hat, in die Welt dieses 1915 von einer eigensinnigen englischen Adeligen erbauten und vor sechs Jahren architektonisch kühn erweiterten Landsitzes, der braucht zu seinem Glück eigentlich nur noch ein Glas Weisswein auf der Panoramaterrasse und dazu vielleicht noch einen Käseteller mit frisch gebackenem Brot. Dennoch zählt das Spa zu den weitläufigsten in Süddeutschland, und ein qualifiziertes Therapeutenteam verwöhnt die Gäste nach allen Regeln der alpenländischen und ayurvedischen Kunst. Es gibt eigentlich keinen Grund, das „Kranzbach“ zu verlassen, würden nicht direkt vor dem Haus herrliche Wege zum Winterwandern und Langlaufen locken.


LUSTVOLLE GESUNDHEIT
1
Palace Merano – Espace Henri Chenot, Meran, www.palace.it
Henri Chenot war einer der Ersten, die es verstanden haben, Gesundheitsferien den Anstrich von Chic und Glamour zu verleihen. Dennoch ist das Spa-Retreat für seinen diskreten Charme berühmt. Hier entschleunigen ausgepowerte, teilweise weltberühmte Leute, die nicht gesehen werden wollen – und unterziehen sich ohne Wenn und Aber dem individuell massgeschneiderten Gesundheitsregime. Obschon die innovativen Detox-Kuren nicht für kurzfristige Wohlfühlerlebnisse entwickelt wurden, wirkt ein Aufenthalt überraschend schnell und macht extrem süchtig, wie die hohe Repeater-Quote zeigt. Noch Wochen nach der Abreise fühlt man sich quicklebendig und könnte Bäume ausreissen. Zu Recht wurde das Haus soeben mit dem Tatler Spa Award in der Kategorie „Age Buster“ ausgezeichnet.

2
Grand Resort Bad Ragaz, Bad Ragaz, www.resortragaz.ch
Die Ostschweizer Wellnessbastion, zu der auch das öffentlich zugängliche Thermalbad Tamina Therme gehört, ist bei allen Superlativen ganz der aktiven und passiven Entspannung gewidmet und zieht den Gast unmerklich in den ihr eigenen, langsamen Rhythmus hinein. Hier wird hohe medizinische Kompetenz mit einem vielfältigen Wellbeing-, Sport- und Freizeitangebot kombiniert. Die ärztlich begleiteten Vorsorge- und Aufbauprogramme zählen zu den besten in Europa. Die Therapeuten verstehen sich als Gesundheitspartner des Gastes, und das Hotelresort ist vor allem ein gut ausgestatteter Ort, an dem man sich mit Vergnügen um sich selbst kümmert. Stress, was war das nochmal gleich?

3
La Réserve Genève, Genf-Bellevue, www.lareserve.ch
Erholungswillige, die für einige Tage einmal den grossen Offlinemodus suchen und sich dabei Klarheit über ihren Gesundheitszustand verschaffen möchten, können hier in zeitgemässem Ambiente ihre Reserven aufladen. „Die Kunst der Spa-Retreats besteht heute darin, eine Revitalisierungskur sexy zu machen – ohne dass der zivilisationsgeplagte Gast schon Wochen im Voraus denkt: ‚Oh je, das muss ich über mich ergehen lassen...’,“ sagt Alexander Carpentier, der Hoteldirektor. Die vier- bis vierzehntägigen, stark individualisierten Better-Aging-Programme sind messbar zielorientiert. Die Infrastruktur der Hotelanlage ist darauf ausgerichtet, diese Strapazen aufs Angenehmste zu kompensieren.

4
Lanserhof Lans, Lans bei Innsbruck, www.lanserhof.at
Burnout gilt als Preis des Lifestyles und der Schatten, den der Zeitgeist wirft. Das „Lanserhof“-Team hat den Anspruch, den Lebensstil seiner Gäste dauerhaft in gesündere Bahnen zu lenken. Effiziente Entschleunigung ist das Motto – hierher kommt man, um Ballast abzuwerfen, körperlich wie seelisch. Askese auf höchstem Niveau, basierend auf einem ausgetüftelten Mix aus Naturheilverfahren und Spitzenmedizin. Die täglichen Arztgespräche geben ein gutes Gefühl. Denn was die Spezialisten mit einem tun, bringt Körper, Gehirn und Emotionen fürs Erste ziemlich durcheinander. Das Ergebnis überzeugt: 80 Prozent der Gäste kommen wieder. Im Januar eröffnet der Zweitbetrieb „Lanserhof Tegernsee“ in Bayern.

5
Hof Weissbad, Appenzell, www.hofweissbad.ch
Kinder, wie die Zeit vergeht: Der Appenzeller Pionierbetrieb in Sachen Gesundheit feiert sein zwanzigjähriges Jubiläum. Der Erfolg ist enorm, dennoch kommen die Gastgeber in allen Bereichen ohne die in Grossteilen der Hotellerie herrschende Wichtigtuerei aus. Dafür ist alles darauf ausgerichtet, dass es dem Gast rundum wohl ist – gerade wenn dieser wegen gesundheitlichen Problemen anreist oder bei einer Mayr-Heilfastenkur neue Kräfte mobilisieren will. Die nüchterne Innenarchitektur trifft nicht jeden Geschmack, doch wird das banale Design im Spa-Bereich bald einem Neubau weichen, so dass man recht zuversichtlich sein kann, was die kommenden zwanzig Jahre angeht.


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