SCHOCK: Alexander McQueen tot!!!

Alexander McQueen
(Bild:AP Photo/Danny Moloshok)

Mit grossem Entsetzen vernehmen wir die Nachricht, dass eines der grössten Modetalente unserer Zeit, der britische Modedesigner Alexander McQueen, verstorben ist. Wir sind geschockt.
Mc Queen

Als wir vor drei Wochen seiner Männer-Modeschauf für Herbst/Winter 2010/2011 beiwohnten, wunderte man sich noch über die zutiefst morbide Ästhetik, welche sich in kaleidoskopartigen Laserprints, bestehend aus Knochen und Totenköpfen, auf Kleidern und Kulisse befand. Begleitet von lieblichen Folk-Klängen von Sting hatte die Präsentation etwas Wehmütiges, Romantisches.

McQueen
(Bild: REUTERS/Alessia Pierdomenico)

Mit seinem Hinscheiden verliert die Modewelt einen der talentiersten Modedesigner, welcher mit seiner Frühjahr-/Sommerkollektion 2010 für Damen eine der aufregendsten Kollektionen geliefert hat.

Mc Queen summer 2010
(Bild: AP Photo/Michel Euler)


Gaydoul fährt mit Schumi

Na das ist doch mal ein Schweizer, der etwas wagt: Philippe Gaydoul, Chef der Gaydoul Group und in der Rolle Gebieter über die Marken Navyboot, Fogal und neuerdings auch Jet Set, steigt mit Michael Schumacher ins Rennauto. In München wurde dieser Tage die exklusive Marken-Partnerschaft mit dem Comeback-Rennfahrer besiegelt und begossen.



"Michael Schumachers aktive Sport-Karriere wird der Kult-Marke Jet Set neue Impulse verleihen und weltweit zu grösserer Bekanntheit verhelfen", strahlte Philippe Gaydoul, Verwaltungsratspräsident der Gaydoul Group. Und Schumi sagte zufrieden: "Wer mich kennt, weiss, dass ich unter anderem ein passionierter Skifahrer bin. Ich bin stolz, eine Marke wie Jet Set, die sich schon vor Jahren durch innovatives Design profiliert hat, und das immer noch tut, mit Überzeugung zu vertreten."

Schumi wird am 14. März sein erstes Rennen mit den Logos von Navyboot und Jet Set fahren. Die Nachricht, dass der Formel-1-Star dazu am liebsten auch elegante Seidenstrümpfe von Fogal getragen hätte, muss als unbestätigtes und bizarres Gerücht betrachtet werden.

Blizzard in New York

Nun denn, Volltreffer: zum Auftakt der New York Fashion Week morgen tobt heute ein Schneesturm über Manhattan, der bis zum Abend dreissig Zentimeter Schnee bringen soll. Ein aktueller Schnappschuss aus dem 12. Stock des Pierre Hotels, uptown. Die Strassen sind leer, man sieht keine 500 MEter weit mehr.

Beste B-Side

Heute auf der Kehrseite einer Zürcher Tageszeitung wurde nach Vorschlägen für die beste B-Seite einer Vinyl-Single der letzten Jahrzehnte aufgerufen aufgerufen.

Unser Vorschlag stammt aus einer vom Vater geerbten Plattensammlung: "Oh Woman Oh Why?" auf der B-Seite von Paul McCartney's Single "Another Day" von 1971!!!
oh woman, oh why

Oh woman, oh why

Die Begründung (als absoluter Beatles- und McCartney-Laie): McCartney's Song auf der Rückseite des eher behäbigen Liedes "Another Day" wirkt erstaunlich verwegen und (unserer Meinung nach) für McCartney ziemlich sexy. Ein cooler, bluesiger Rocksong mit wenig sagendem Text, den wir eher Lennon zugeschrieben hätten:


Oh woman, oh why, why, why, why
What have I done
Oh woman, oh where, where, where, where, where
Did you get that gun
Oh what have I done
What have I done

Well I met her at the bottom of a well (of a well)
Well I told here I was tryin' to break a spell (break a spell)
But I can't get by, my hands are tied
don't why I ever got her to try myself
cause I can't get by, my hands are tied

Oh woman, oh why, why, why, why
What have I done
Oh woman, oh where, where, where, where, where
Did you get that gun

Oh what have you done
Woman what have you done

Well I am fed up with you lying cheating ways (cheating ways)
But I get up every morning and every day (every day)
But I can't get by , my hands are tied
Don't why I want her to try myself
Cause I can't get by, my hands are tied

Oh woman, oh why, why, why, why
What have I done
Oh woman, oh where, where, where, where, where
Did you get that gun

Woman, what have I done
What have you done

New York Shopping Tipps for him

Ein paar weitere empfehlenswerte Shopping-Adressen in New York für den stilbewussten Mann von Welt:

Nolita und Lower East Side ist die Gegend, wo wir den geneigten Leser hinschicken:

www.16sur20.com
267 und 243 Elizabeth St.
Seize sur vingt
(Bild:http://newyorkdailyphoto.blogspot.com)


BBlessing:
Nº 181 Orchard St
www.bblessing.com

bblessing
(Foto: http://fashionindie.com)

Freeman's Sporting Club:
8 Rivington Street
(between Bowery & Chrystie) East Store Front
New York, NY 10002
212-673-3209
www.freemanssportingclub.com

Freemans sporting club>

(Bild:http://www.refinery29.com)

Hier gibt es neben Kleidern und einem heimeligen Restaurant auch gleich einen coolen, altmodischen Barber Shop:
Freemans sporting club

Es empfiehlt sich auch ein Besuch im beliebten Schiller's, einer Brasserie im French Style, betrieben von den Machern vom ebenso beliebten Pastis.
Schillers

New York Downtown today



Es könnte gut sein, dass die Berichterstattung aus New York auf diesem Kanal noch etwas länger als geplant dauert, denn für kommende Nacht kündigt der Wetterdienst einen Blizzard mit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee für die Ostküste an ... Cross fingers! Seltsam, denn heute mittag war es in Manhattan Downtown aussergewöhnlich mild und sonnig.



In Downtown Manhattan ist viel junges Leben - Uptown sieht dagegen, wie schon immer - natürlich!, ein bisschen steif und alt aus. Spannend sind der Chelsea Market und der boomende Meatpacking District, wo es um das Standard Hotel und die High Line richtiggehend brodelt vor lauter neuer Ideen.



SoHo ist inzwischen "well established" - sogar Chanel ist schon dort, und entsprechend sind die Entdeckungen heute anderswo zu suchen. Enttäuschend der viel besprochene, aber tatsächlich etwas unordentliche "Opening Ceremony" - da ist etwa "Atelier" wesentlich spannender und stringenter!

Strellson und die Social Networks

A propos bewegte Bilder! Manchmal rätselt man darüber, für wen die das alles machen, also wer das wirklich schauen soll - aber dass sie es machen, ist ein Fakt und sicher richtig: der Kreuzlinger Konfektionär Strellson lanciert heute STRELLSON TV, einen eigenen TV-Kanal bei Youtube. Hier findet man das Programm.



Und wem das alles noch nicht genug der neuen Medienflut ist, der kann übrigens auch "Strellson-Fan" werden bei Facebook, und zwar hier. Nur damit das auch gesagt ist. Sie müssen aber selber wissen, ob Sie das alles in ihrem Leben wollen, lieber User!

New York, New York



Heute mittag ein Augenschein in New York, Uptown: Auf der Fifth Avenue viel Menschen auf der Strasse, Madison Avenue vergleichsweise ruhig - aber nun gut - es ist Montag. Was aber schon auffällt, an diesem strahlend blauen Tag: im Apple-Store 5th Avenue brummt das Geschäft, die Menschen stehen Schlange ...



Ein Foto des oben beschriebenen Sachverhalts verbot sich angesichts der Menschenmassen bei Apple. Man sieht dort aber deutlich: für solche Dinge ist Geld vorhanden - wogegen man bei Barney's doch relativ einsam durch die acht Etagen schlendert und reichlich freundliches, aber unterbeschäftigtes Personal grüssen darf.



Morgen dann der Bericht von Downtown & Meatpacking, hier auf dem Z-Blog.

Hat sich's bald ausgebloggt?

An der "Premium" in Berlin fand im Januar ein leicht überhitztes Diskussionspanel statt, an dem der Frage nachgegangen wurde, ob Blogs die Zukunft der Modeberichterstattung seien. Dabei wurde irgendwie - wenn auch nicht klar ausgesprochen - klar, dass sie das nicht sein können oder sein werden. Weil Blogs zwar cool und frech und authentisch und direkt sind, aber bis heute für niemanden eine vernünftige Erwerbsbasis darstellen. Weil jeder Blogger, der es jetzt "schafft", schleunigst zum Print wechselt. The Sartorialist arbeitet für GQ, Vogue und die Kataloge namhafter Modehäuser. Ivan Rodic alias The Facehunter bringt ein papierenes Buch zu seinen besten Porträts heraus. Und die Schweizerin Play kolumniert furios in der Sonntagspresse. Um nur drei willkürliche Beispiele zu nennen.

Es war am Panel in Berlin irgendwie also spürbar, dass viele mit einem baldigen Platzen der "Bloggerblase" rechnen. Weil es zu viele, zu viele uninteressante oder unpointierte, uninformierte Blogs gibt. Kein Mensch hat mehr den Überblick. Wir werden also bald weniger, aber besser Blogs sehen, die dann vielleicht auch ein Einkommen versprechen. Die Szene wird sich professionalisieren müssen. Sie wird sich Fragen stellen müssen, mit denen sich die gedruckte Modejournaille schon lange befasst. Das wird nicht jeder Blogger überleben.

Über die derzeit am meisten diskutierte, aber wohl auch am stärksten überschätzten Bloggerin, Tavi alias "The Style Rookie", wurde in den letzten Wochen in vielen Blogs massiv abgelästert. Da ist also auch viel Neid in der Luft - auf eine, die es trotz dilettantischer Schreibe und Schulmädchenpoesiebücher-Ästhetik in die vordersten Ränge der internationalen Show schafft, wo doch all die anderen Blogger auch sitzen möchten.



Dann gibt es einen zweiten Aspekt, den man im Auge behalten muss: Die Instrumente, welche Blogger heute benutzen, sind sicherlich die (nahe) Zukunft der Medienbranche. Video, Live-Report, schnelle Kommentare, Social Networks, etc. Wir werden alle mit iPhone, iPad und ähnlichem arbeiten. Es wird bewegt und dreidimensional. Papier wird sich bald noch viel älter als jetzt schon anfühlen. Professionelle Medien werden also die Formate übernehmen. Dabei wird mancher Hobby-Blogger alt aussehen.

Und drittens, vielleicht in diesem Kontext nicht unwichtig: Es gibt auf Publikumsseite bereits einen Blog-Backlash. Persoenlich.com berichtete am Freitag folgendes: "Blogging - Teenager haben keine Lust mehr". Dort war zu lesen, dass "Teenager offenbar das Interesse am Verfassen regelmässiger, längerer Onlinebeiträge verlieren und immer mehr zu kurzen, knappen Kommunikationsformen im mobilen Web wechseln." Dies belege eine Studie des amerikanischen Pew Research Center, wonach die Zahl der Zwölf- bis 17-Jährigen, die bloggen, sich seit 2006 auf 14 Prozent halbiert hat.

Allerdings zeige die Studie auch, dass es in der Altersgruppe ab 30 Jahren leichte Zuwächse von sieben (2006) auf elf Prozent (2009) gegeben hat. Die mobile Internetnutzung hat sowohl bei ganz jungen als auch etwas älteren Usern kräftig zugenommen - plus 55 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen und plus 27 Prozent bei den Zwölf- bis 17-Jährigen. (Quelle: persoenlich.com)

Hermès fliegt hoch

Die französische Marke Hermès, bei uns quasi von Natur aus wohlgelitten, beweist eindrücklich, dass Qualität und "echter" Luxus auch in Zeiten nach dem grossen Finanzdebakel noch gefragt sind.

Soeben hat das Haus seine Jahresergebnisse für 2009 publiziert: der Umsatz stieg um 8,5 Prozent gegenüber 2008. Dabei hat Hermès laut dem Geschäftsbericht vor allem von einem sehr guten Weihnachtsgeschäft Ende 2009 profitiert, welches 18% über Vorjahr lag. am stärksten fiel die Erholung in den USA aus, wo Hermès 20 % zuelegen konnte, am schwächsten in Europa, wo es nur 9 % waren. Asien liegt mit 12 % Wachstum um Weihnachten gut in der Mitte.



Übrigens zeigt Hermès mit seiner ausgezeichnet gemachten, animierten Website und dem Webshop auf www.hermes.com, dass ein jahrhundertaltes Traditionshaus auch im Onlinebereich keineswegs altbacken daherkommen muss.
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