Das neue Magazin "Z" ist da!



Am kommenden Wochenende von Samstag/Sonntag 12./13. Juni erscheint das neue Magazin "Z - Die schönen Seiten" als Beilage zur Neuen Zürcher Zeitung und zur NZZ am Sonntag.

Schwerpunkt des Magazins ist der Themenkomplex "Wohnen & Einrichten". Und das sind einige der Inhalte:

Gemeinschaftswerk: Mitten in Zürich hat sich eine Gruppe von Design-Liebhabern ihren Wohntraum erfüllt – gemeinsam und doch jeder für sich.


Foto: Stephan Rappo


Urbane Nomaden: Umziehen wird zum Volkssport. Da braucht es flexible Möbel, die an jedem neuen Ort gut aussehen.


Foto: Sandra Kennel


Dem Zwecke dienen: Nils Holger Moormann macht Möbel, die vor allem praktisch (und natürlich schön) sind.Ein Besuch im Chiemgau.


Foto: Daniel Sutter


Weich gebettet: Wer in Bettwäsche von Christian Fischbacher nächtigt, dem können auch Gespenster nichts anhaben.


Foto: Lukas Wassmann

Calida strickt

Das ist ein Spiegelschaf:

Spiegelschaf

Von dieser seltenen, einheimischen Schafrasse haben wir heute bei Calida zum ersten Mal erfahren. Und das ging so:

Passend zum frischen Wetter präsentierte heute Vormittag der Schweizer Wäschehersteller Calida seine neue Herbst-Winter-Kollektion.
Wie erwarte halten sich auch die neuen Calida-Modelle im zurückhaltenden, tragbaren Rahmen und sind mehrheitlich in einer gedämpften Farbpalette mit schönen Akzenten wie Beerenrot und Emeraldgrün gehalten. Aufgefallen ist, dass viele Teile auch als Oberteile tragbar sind, z.B. kombiniert mit einem Blazer.


Calida meetngreet

Dem Unternehmen Calida scheint es nicht schlecht zu gehen. Laut eigener Aussage weist die in Sursee ansässige Firma auf einen sehr treuen Kundenkreis auf. Dank der Zunahme an Verkaufsfläche wurde vor einigen Jahren neben der Unter- und Nachtwäsche-Linie eine neue Bademode-Linie kreiert. Und auf diesen Herbst erweitert Calida sein Sortiment auf eine DOB-Strick-Linie.

Diese ist sehr basic gehalten, Caridgans, Pullis und Schals, mit eingen speziellen, dezent gehaltenen Details und in mehrheitlich schönen Naturfaser-Qualitäten wie Merino, Kaschmir, Alpaka oder Baumwolle produziert.

Lieblingsstücke könnte das kuschelweiche Twinset aus Merino-Kaschmir-Mischung oder die variable Fancy-Jacket (Bild unten), dessen Kragen dank Tunnelzug sich auf verschieden Arten tragen lässt.

Calida strick

Aus Anlass der neuen (ökotex zertifizierten) Strick-Kollektion, welche aus fremdländischen Naturfasern besteht, will sich Calida auch regional engagiern. Deswegen hat Calida die Patenschaft einer 45-köpfigen Herde von seltenen Spiegelschafen übernommen und jedem teilnehmendem Journalisten eine Patenschaft geschenkt!

Welch Freude, ein Schaf wird nun bald auf den Namen "Kimi" getauft. Leider handelt es sich nicht um ein Mast-Tier, welches also nicht für den Verzehr gehalten wird. Aber vielleicht können wir bald mal aus dessen Wolle ein eigenes Oberteil odern einen Schal stricken...

calida strick

Die Calida Strick-Kollektion ist ab August erhältlich und kostet zwischen Fr. 69.90 und 249 Fr.
www.calida.com

Dieses Weekend im "Z": Supercars!



Die Definition, was ein «Supercar» ist, fällt naturgemäss höchst individuell aus. Für die einen muss es ein drahtiger Italiener sein, für andere ein fetter Amerikaner. Für die meisten ist ein Supercar jedoch auch heute noch ein Fahrzeug, das als exotischer Solitär an der Spitze der Modell-palette eines Herstellers steht: Mit überragenden Fahrleistungen, einem meist aggressiven Äusseren, sattem Motorensound, einem exorbitanten Preis und einem völlig unzeit-gemässen Benzinverbrauch.



In diesem Sinn und Geist – zwischen Hommage und Persiflage – hat das Zürcher Fotografenduo Roth und Schmid zehn der spektakulärsten Supercars unserer Zeit für unser nächstes Magazin "Z" in Szene gesetzt.







Natürlich sind wir uns auch bewusst, dass diese meist zweiplätzigen Autos zeitgeistige Dinosaurier sind. Und dass es schlimm enden kann, wenn sich verantwortungslose Zeitgenossen darin überschätzen. Fotograf Raffael Waldner gemahnt mit seinen "Car Crash Studies" an die entsfesselten Kräfte dieser Boliden. Doch wenn sie vernünftig bewegt werden, sind Supercars auf der Strasse das, was der Pfau im Zoo und der Dandy im Strassenbild sind: ein Hingucker, ein Faszinosum und ein Kuriosum, das den Traum für kurze Zeit über den Alltag erhebt.



Und schliesslich dies: Für viele, die sich zunehmend Gedanken über Umweltschäden machen, sind die neuen Hybrid-Fahrzeuge mit verbrauchsreduzierten Antrieben die Superstars von heute. Mit dem Tesla Roadster hat dieses Genre nun einen Vertreter, der das gute Gewissen mit reichlich Sex-Appeal kombiniert. Wolfgang Peters beschreibt , welchen emotionalen Mehrwert dieses ikonenhafte Elektroauto und andere «alternative» Fahrzeuge bieten.

All dies und viel mehr an diesem Wochenende in der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag!

Ein bisschen Elvis-Feeling...

Well, it's one for the money,
Two for the show
It's three to get ready
Now go, cat, go.

But don't you step on my blue suede shoes.
You can do anything but lay off of my blue suede shoes.

(Carl Perkins)

Blue Suede Shoes

Blauer Herrensneaker aus weichem Wildleder, 169 Franken bei www.street-files.com

Magazin "Z" - die neue Ausgabe (Uhren)

An diesem Wochenende vom 13./14. März 2010 erscheint die neueste Ausgabe des NZZ-Beilagenmagazins "Z - Die schönen Seiten" mit folgenden Inhalten:



Alles dreht sich um die Uhr: Neues für das Handgelenk: Die stilvollsten Armbanduhren der Saison, inszeniert von Marcus Gaab.

Geliebte Zeitmesser: Sechs junge Menschen erzählen, warum sie trotz Zeitanzeige auf dem Handy lieber eine Uhr tragen – und warum es genau diese sein muss.


Foto: Dan Cermak

Ein Mann wie ein Millefeuille: Jean Reno ist der Star eines neuen Kurzfilms von IWC. Im Interview spricht er über Familie, Karriere und seine allererste Uhr.



Weit oben und weit unten: Sportliche Uhren wurden früher an ihrer Leistung gemessen. Heute zählt vor allem das Äussere.

Brust raus, Nadel dran: Broschen sind das Stiefkind der Schmuckindustrie. Zu Unrecht, wie die schmucken Stücke mit ihrer Leuchtkraft beweisen.



Foto: Jonathan Heyer

Sechsstellig – na und? Der Franzose Richard Mille ist einer der erfolgreichsten Neulinge unter den Horlogers. Er schämt sich nicht wegen der Preise seiner Uhren.

Ausserdem unter den festen Seiten:

Objet de désir: Die handgefertigten Belgian Shoes sind die perfekten Reisebegleiter auf Langstreckenflügen. Schon Andy Warhol schwor auf diese Loafers.


Foto: Lukas Wassmann

Beste Freunde: Modemacher Michael Michalsky und Journalist Marcus Luft sehen zusammen fern – via Facebook.

Wie tickt die Uhrenbranche?

Die Uhrmacher versuchen, der Schwerkraft zu entkommen. Das ist keineswegs nur mit Bezug auf die weitreichenden Wirkungen der Ökonomie gemeint, die den Horlogers noch immer zu schaffen machen, sondern auf die ganz reale Erdanziehungskraft.

Um den Einfluss der Schwerkraft zu minimieren und die Ganggenauigkeit von Taschenuhren zu verbessern, erfand Abraham Louis Breguet schon 1795 das Tourbillon. Der «Wirbelwind» mit seinem sich drehenden «Käfig» sollte das Werk seiner Zeitmesser unabhängig machen von Lageveränderungen. Bei einer Taschenuhr mag diese aufwendige technische Spielerei noch ihren Sinn gehabt haben. Heute weiss man aber, dass ein Tourbillon wenig oder gar nichts zur Ganggenauigkeit einer Armbanduhr beiträgt.

Und trotzdem bauen die namhaften Uhrenfirmen im In-und Ausland mit Leidenschaft weiterhin Tourbillon-Versionen ihrer Produkte. Weil das Tourbillon, ganz ungeachtet seiner bescheidenen Funktion, zu einer Art Waffenschein und Raison d’être der Uhrmacherei geworden ist. Nur wer das Tourbillon bauen kann, gehört zum «inner circle» der Branche.

Wenn in wenigen Tagen in Basel die weltweit bedeutendste Uhren- und Schmuckmesse «Baselworld» (18. bis 25. März 2010) ihre Tore öffnet, werden wir vielerorts vernünftige, klassische, fast konservative Uhren sehen. Doch die Tourbillons sind keineswegs verschwunden, sie faszinieren weiterhin – so wie das elegante Zentrums-Tourbillon von Omega.




Um zwanzig der wegweisenden neuen Uhren dieses Jahres ins Licht zu rücken, hat Fotograf Marcus Gaab das Ringen mit der Schwerkraft, welches die Branche beschäftigt, zu seinem zentralen Thema gemacht. Auf seinen Bildern ist nie ganz klar, was oben und unten ist. Man kann unser am Wochenende erscheinendes Heft also drehen und wenden, wie man will. Und wird feststellen: Die Schweizer Uhrenbranche ist keineswegs am Boden, sondern wirbelt unverdrossen weiter.

Hanspeter Schneider at work

glanz & gloria vom 19.02.2010
Die Sendung "Glanz & Gloria" des Schweizer Fernsehens hat heute über das Shooting berichtet, welches das Magazin "Z" mit Hanspeter Schneider in Paris gemacht hat. Hier gibt's die Bilder!

Magazin "Z": Es ist Frühling!



Draussen prasselt der Regen, und da und dort flockt auch wieder der Schnee - damn! - aber: Es wird Frühling! Irgendwann. Wir lassen uns jetzt nicht mehr von dieser fixen Idee abbringen und präsentieren darum unsere erste Magazinbeilage "Z" dieses Jahres mit der neuen Frühlingsmode.

Und das steht unter anderem im Heft drin:

Illustres vom Laufsteg: Die schönsten Kollektionen dieses Frühlings, detailgetreu illustriert von Alexandra Compain-Tissier.



Luxus ohne Logo: Tomas Maier, Designer des Labels Bottega Veneta, hält sich lieber an gutes Handwerk als an falsch verstandenen Markenwahn.



Get the party started! Die neue Mode ist ein Fest der Farben und Drucke. Endlich ist es wieder erlaubt, über die Stränge zu schlagen. Ein Portfolio von Hanspeter Schneider.



Be there, read it! Am Samstag, 20. Februar als Beilage zur "Neuen Zürcher Zeitung" und am 21. Februar in der "NZZ am Sonntag".

Zimmerli sagt: die Krise ist vorbei!

Der Unterhosenhersteller Zimmerli sendete uns heute eine lustige Mitteilung, die wir gerne mit unseren Lesern teilen wollen, weil Sie anders als die übliche Flut von Communiqués auch ein bisschen Geist und Humor enthält.



Zimmerli sagt, dass die Krise nun vorbei sei. Denn das Unternehmen aus Aarburg hat einen intelligenten Umkehrschluss aus einer Aussage des langjährigen US-Notenbankchefs Alan Greenspan gezogen, wonach man nur dann von Rezession oder Krise sprechen könne, wenn auch die Herrenunterhosenverkäufe einbrechen. Weil Zimmerli aber im Dezember soviel Wäsche wie noch nie ausgeliefert hat und seit Oktober auf stetig steigende Umsätze zurückblicke, sei die Krise vorbei. Logisch? Irgendwie schon. An aggressiven Preiskämpfen kann der Erfolg nicht liegen. „Wir produzieren in der Schweiz und zahlen unseren Mitarbeitern anständige Löhne“, sagt Zimmerli-CEO Marcel Hossli.

Die Greenspansche Theorie geht so: Der Finanzprofi wertet Einbrüche beim üblicherweise stabilen Absatz an Herrenunterhosen als Hinweis auf einen Konjunktureinbruch. Diese Kennzahl sei meist sehr stabil. Erst wenn die Absatzzahlen tauchen, bedeute dies, dass die Männer – oder deren Frauen - knapp dran seien und sich entschliessen, abgetragene Unterhosen nicht zu ersetzen. - Also, Männer: Kauft fleissig Unterhosen. Natürlich wenn möglich die von Zimmerli.

Aktuelle Z-Ausgabe online durchblättern

Für alle, welche die aktuelle Ausgabe vom letzten Wochenende verpasst haben, steht diese jetzt auch digital zum Durchblättern bereit.

Einfach mitten draufklicken für Grossansicht.
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