Tasche mit Patina

Alternativen zur jugendlichen Kuriertasche gab es letzten Sonntag im "Stil" der NZZ am Sonntag zu sehen, alles zum Motto: Mann trägt sein bestes Stück fest in der Hand.
Als Nachtrag sei an dieser Stelle zu diesem Thema ein persönliches Lieblingsstück gezeigt:
Ein etwas heruntergekautes, handgearbeites Lederding von Numero 10. Praktisch: die Lederriemen sind auf der Taschen-Innenseite verstellbar. Eine kleine Aussentasche mit Fenster bietet Platz für persönliche Dekoration. Die Taschen aus gewaschenem Leder der kleinen Firma aus Bologna sind unter anderem in Zürich bei Erbudak erhältlich.
Schon ausgestellt: die IWC-Boesch-Uhr
Kaum zu glauben: für den 22. Mai hat der Uhrenhersteller IWC mit einiger Geheimniskrämerei zu einer Präsentation neuer Uhren beim Zürcher Bootsbauer Boesch eingeladen. Am Genfer Uhrensalon SIHH machte auch schon die Kunde von der Kollaboration die Runde. Und jetzt? Jetzt ist die Katze schon aus dem Sack, denn bei Türler am Paradeplatz, wo derzeit die "Messe nach der Messe" stattfindet, ist die IWC-Boesch-Uhr schon ausgestellt. Es handelt sich um eine Sonderedition des "Aquatimers", die zusätzlich zum IWC-Logo auch den Boesch-Schriftzug trägt. So simpel ist das!
Man vergebe uns die lausige Qualität des Fotos, mit dem Handy geschossen - aber diese News ist einfach zu gut, um Sie Ihnen vorzuenthalten, werter Leser!
Man vergebe uns die lausige Qualität des Fotos, mit dem Handy geschossen - aber diese News ist einfach zu gut, um Sie Ihnen vorzuenthalten, werter Leser!
Unter netten Auto-Liebhabern
Als Journalist ist man immer ein wenig nachdenklich, wenn einem die zu porträtierende Person beim ersten Treffen das "Du" anbietet. Wie kann man dann noch die nötige Distanz aufrecht erhalten? Wie soll man kritisch bleiben, wenn man sich duzt?
Manchmal aber stellt sich die Sache ganz anders dar.
Für die nächste "Z"-Ausgabe "Auto&Mobil" traf ich drei Auto-Freaks, die mit Stolz ihre Youngtimer vorführten. Zwei von ihnen boten schon im ersten Gespräch das Du an. Und ich akzeptierte es ohne zu zögern. Schliesslich musste ich nichts Kritisches schreiben über die lieben Leute und ihre schönen Karrossen. Seid gegrüsst, Youngtimer-Fans! Jugendlich wirken nicht nur die Autos, sondern auch ihre Besitzer!
Meine drei Gesprächspartner glichen sich in einigen Dingen. Dazu gehört eine bübische Freude an funktionierender Technik, das Bedürfnis, sich mit anderen über ihr Hobby auszutauschen und ein stetig vorhandener Wunsch, nicht als grenzenloser Autonarr wahrgenommen zu werden. Zwei von ihnen teilten mir ungefragt mit, dass sie sich als urbane Grüne sehen, die täglich ihr Fahrrad und kaum je ihre wunderbaren Vierräder benutzen.

Youngtimer-Fans sind in erster Linie Nostalgiker. Sie erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend und möchten sich mittels ihrer Wagen aus den sechziger oder siebziger Jahren zurück in scheinbar bessere Zeiten versetzen. Das sagt natürlich nichts über die Realität dieser Epoche aus. Immerhin deutet es an, dass unsere Auto-Nostalgiker eine glückliche Kindheit und Jugend erlebten.
Und da ich ebenfalls in dieser Zeit und glücklich aufwuchs, kann ich ihre Gefühle bestens nachempfinden. Ich fühlte mich diesen zunächst völlig fremden Menschen nah.
Unter anderem habe ich festgestellt, dass ich nicht das einzige Kind war, dass mit Spielkameraden an der Hauptstrasse sass und mit geschlossenen Augen aufgrund des Motorgeräusches zu erraten versuchte, welches Automodell gerade vorbei fuhr.
Die armen Kinder von heute haben keine Chance mehr, dieses Spiel zu spielen. Leider klingen heute die meisten Autos ähnlich, nicht zuletzt weil in immer mehr PKWs dieselben Motoren werken. Übrigens: Auch darüber gibts im nächsten "Z" einen interessanten Artikel. (roz.)
Manchmal aber stellt sich die Sache ganz anders dar.
Für die nächste "Z"-Ausgabe "Auto&Mobil" traf ich drei Auto-Freaks, die mit Stolz ihre Youngtimer vorführten. Zwei von ihnen boten schon im ersten Gespräch das Du an. Und ich akzeptierte es ohne zu zögern. Schliesslich musste ich nichts Kritisches schreiben über die lieben Leute und ihre schönen Karrossen. Seid gegrüsst, Youngtimer-Fans! Jugendlich wirken nicht nur die Autos, sondern auch ihre Besitzer!
Meine drei Gesprächspartner glichen sich in einigen Dingen. Dazu gehört eine bübische Freude an funktionierender Technik, das Bedürfnis, sich mit anderen über ihr Hobby auszutauschen und ein stetig vorhandener Wunsch, nicht als grenzenloser Autonarr wahrgenommen zu werden. Zwei von ihnen teilten mir ungefragt mit, dass sie sich als urbane Grüne sehen, die täglich ihr Fahrrad und kaum je ihre wunderbaren Vierräder benutzen.

Youngtimer-Fans sind in erster Linie Nostalgiker. Sie erinnern sich an ihre Kindheit und Jugend und möchten sich mittels ihrer Wagen aus den sechziger oder siebziger Jahren zurück in scheinbar bessere Zeiten versetzen. Das sagt natürlich nichts über die Realität dieser Epoche aus. Immerhin deutet es an, dass unsere Auto-Nostalgiker eine glückliche Kindheit und Jugend erlebten.
Und da ich ebenfalls in dieser Zeit und glücklich aufwuchs, kann ich ihre Gefühle bestens nachempfinden. Ich fühlte mich diesen zunächst völlig fremden Menschen nah.
Unter anderem habe ich festgestellt, dass ich nicht das einzige Kind war, dass mit Spielkameraden an der Hauptstrasse sass und mit geschlossenen Augen aufgrund des Motorgeräusches zu erraten versuchte, welches Automodell gerade vorbei fuhr.
Die armen Kinder von heute haben keine Chance mehr, dieses Spiel zu spielen. Leider klingen heute die meisten Autos ähnlich, nicht zuletzt weil in immer mehr PKWs dieselben Motoren werken. Übrigens: Auch darüber gibts im nächsten "Z" einen interessanten Artikel. (roz.)
Schweizer Mode-Nachwuchstalent
Im März dieses Jahres publizierten wir in "Z - Die schönen Seiten" ein achtseitiges Portfolio von Fotograf Kai Jünemann zum Thema Schweizer Mode und kamen zur Erkenntnis, dass die Schweizer Modeszene in den letzten Jahren etwas auf Tauchstation gegangen ist.
Daran ist festzuhalten, auch nach Durchsicht der acht Newcomer-Kollektionen am Winterthurer "Walk of Fashion", der am Samstag, 19. April auf dem Lagerplatz des Sulzer-Areals stattfand. Viel Neues war nicht zu entdecken ... allerdings mit einer Ausnahme: der junge Schweizer RAUL EGLOFF, Absolvent der Antwerpener Modeschule, stach mit seiner hinreissenden Männerkollektion "Dorian" alle anderen aus. Eine Idee davon hier:

Derzeit absolviert Raul Egloff ein Stagiaire in Lucas Ossendrijvers Team bei Lanvin Homme in Paris, dem derzeit wohl interessantesten Männermode-Label der Welt.Danach will er weitersehen, so der junge Hoffnungsträger. Hier weitere Bilder seiner wunderbaren Abschlusskollektion:



Daran ist festzuhalten, auch nach Durchsicht der acht Newcomer-Kollektionen am Winterthurer "Walk of Fashion", der am Samstag, 19. April auf dem Lagerplatz des Sulzer-Areals stattfand. Viel Neues war nicht zu entdecken ... allerdings mit einer Ausnahme: der junge Schweizer RAUL EGLOFF, Absolvent der Antwerpener Modeschule, stach mit seiner hinreissenden Männerkollektion "Dorian" alle anderen aus. Eine Idee davon hier:

Derzeit absolviert Raul Egloff ein Stagiaire in Lucas Ossendrijvers Team bei Lanvin Homme in Paris, dem derzeit wohl interessantesten Männermode-Label der Welt.Danach will er weitersehen, so der junge Hoffnungsträger. Hier weitere Bilder seiner wunderbaren Abschlusskollektion:



Tom Ford grüsst Zürich
War das ein zufriedenes Gegrummel vor einer guten Woche in Zürich, als der texanische Mega-Charismatiker und Jahrhundert-Designer Tom Ford "zum ersten Mal in seinem Leben" (so Ford) die Limmatstadt besuchte! Alle Damen wollten sich an die behaarte Brust des Meisters werfen, und alle Männer wollten sich wenigstens für einen Schnappschuss an der Seite des luziden Modegurus in Szene setzen. Man hätte das Testorsteron im Raum fast in Tetrapaks abfüllen können, so aufgeheizt war die Atmosphäre. Wer ein wenig von dem Flair atmen möchte: der neue Tom Ford Shop am Münsterhof ist ab sofort geöffnet - vorderhand leider nur mit Mode für (gut betuchte) Männer.

Mode-Unternehmerin Trudie Götz (Trois Pommes) mit Tom Fords Lebenspartner Richard Buckley.

Designer Tom Ford mit Financier und Valora-Kombattant Adriano Agosti.

Tom Ford und Sängerin Tina Turner.

Tom Ford, Teile des "Z"-Teams der NZZ am Sonntag und Laurence Antiglio, Inhaberin der Boutique Vestibule in Zürich.

Mode-Unternehmerin Trudie Götz (Trois Pommes) mit Tom Fords Lebenspartner Richard Buckley.

Designer Tom Ford mit Financier und Valora-Kombattant Adriano Agosti.

Tom Ford und Sängerin Tina Turner.

Tom Ford, Teile des "Z"-Teams der NZZ am Sonntag und Laurence Antiglio, Inhaberin der Boutique Vestibule in Zürich.
Alle Mann an Bord!
Alle Mann an Bord!
Anlässlich des Genfer Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf schmiss die Schaffhauser Uhrenfirma IWC gestern Dienstagabend wieder eine ihrer berühmt-berüchtigten Mega-Partys. Die Einladung zu „The Crossing“ war eine Boardingkarte zu einer grossen Transatlantik-Windjammer im Stil des 19. Jahrhunderts – mit einem solchen Schiff war Florentine Aristo Jones, Firmengründer der International Watch Company, 1868 von Boston auf nach Europa aufgebrochen, um sein unternehmerisches Glück in der Schweiz zu suchen. Nach Jones’ 140 Jahre zurückliegendem Abenteuer ist auch die neue „Vintage“-Kollektion von IWC gestaltet.
Das Schiff war stilisiert in einer Halle des Genfer Palexpo-Geländers aufgebaut worden: Davor standen Empfangsdamen, Matrosen und Offiziere in historisierenden Uniformen, um die „Passagiere“ des Abends zu begrüssen. Über eine grosse Treppe gelangte man in den „Bauch“ des Schiffs, wo weit über Tausend Gäste vom Formidabel-Caterer „Käfer“ aus München bewirtet und mit einem Schauspiel unterhalten wurden, während dessen Hollywood-Star Joseph Fiennes (live) mit der hochschwangeren Cate Blanchett (auf der Leinwand) interagierte.
Unter den nach typischer IWC-Art in einem leicht erhöhten und mit einer Kordel vom sonstigen Volk abgetrennten „Promi-Streichelzoo“ sich tummelnden bekannten Gästen des Abends befanden sich internationale Stars wie der Rocker Lenny Kravitz, die Fussballer Zinedine Zidane und Luis Figo oder Ex-Tennisspieler Boris Becker, die mit IWC-Boss Georges Kern um die Wette strahlten. Später lauschten alle noch einem 1,5-stündigen Konzert der Rock-Sirene Alanis Morissette.
Ein kleiner Auszug von Impressionen und Menschen dieses Glamour-Abends im Zeichen von Uhren und Schiffen gibt’s hier:





Bilder image.net
Anlässlich des Genfer Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf schmiss die Schaffhauser Uhrenfirma IWC gestern Dienstagabend wieder eine ihrer berühmt-berüchtigten Mega-Partys. Die Einladung zu „The Crossing“ war eine Boardingkarte zu einer grossen Transatlantik-Windjammer im Stil des 19. Jahrhunderts – mit einem solchen Schiff war Florentine Aristo Jones, Firmengründer der International Watch Company, 1868 von Boston auf nach Europa aufgebrochen, um sein unternehmerisches Glück in der Schweiz zu suchen. Nach Jones’ 140 Jahre zurückliegendem Abenteuer ist auch die neue „Vintage“-Kollektion von IWC gestaltet.
Das Schiff war stilisiert in einer Halle des Genfer Palexpo-Geländers aufgebaut worden: Davor standen Empfangsdamen, Matrosen und Offiziere in historisierenden Uniformen, um die „Passagiere“ des Abends zu begrüssen. Über eine grosse Treppe gelangte man in den „Bauch“ des Schiffs, wo weit über Tausend Gäste vom Formidabel-Caterer „Käfer“ aus München bewirtet und mit einem Schauspiel unterhalten wurden, während dessen Hollywood-Star Joseph Fiennes (live) mit der hochschwangeren Cate Blanchett (auf der Leinwand) interagierte.
Unter den nach typischer IWC-Art in einem leicht erhöhten und mit einer Kordel vom sonstigen Volk abgetrennten „Promi-Streichelzoo“ sich tummelnden bekannten Gästen des Abends befanden sich internationale Stars wie der Rocker Lenny Kravitz, die Fussballer Zinedine Zidane und Luis Figo oder Ex-Tennisspieler Boris Becker, die mit IWC-Boss Georges Kern um die Wette strahlten. Später lauschten alle noch einem 1,5-stündigen Konzert der Rock-Sirene Alanis Morissette.
Ein kleiner Auszug von Impressionen und Menschen dieses Glamour-Abends im Zeichen von Uhren und Schiffen gibt’s hier:





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Newsflash vom SIHH in Genf
Was dieser Tage auf den Uhrenmessen in Basel und Genf gezeigt wurde, erfüllt oft nur noch nebenbei die Rolle als Zeitmesser. Die Schweizer Uhrmacher verstehen sich dafür immer mehr als Hersteller von besonders exklusivem Erwachsenen-Spielzeug, dessen komplizierte Technik das Hauptereignis ist. In dieser Logik lässt sich auch die neue Uhr namens Quai de l’Ile von Vacheron Constantin einordnen: die Uhr kann als Bausatz mittels einer Online-Applikation von jedem Kunden selbst konfiguriert werden – bis zu vierhundert Varianten sind denkbar – und wird in einer maskulinen Box mit austauschbaren Armbändern, einem „Pass“ und etwas semiprofessionellem Uhrmacherwerkzeug geliefert. Beachtlich ist der Aufwand, der im mehrlagigen Zifferblatt steckt: die verschiedenen transparenten Schichten sind mit Sicherheitsdruckverfahren und Mikroschriften bearbeitet, die man bisher vor allem von Banknoten oder Reisepässen kennt.

Mehr Aktualität vom diesjährigen Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf im soeben erschienenen April-Magazin von "Z" sowie am Wochenende vom Sonntag, 13. April in der "NZZ am Sonntag".

Mehr Aktualität vom diesjährigen Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf im soeben erschienenen April-Magazin von "Z" sowie am Wochenende vom Sonntag, 13. April in der "NZZ am Sonntag".






