Im Brocki...

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Chanels Promi-Auflauf zum Kunstcontainer

Chanel hat einen "Mobile Art Container", der tatsächlich ein relativ umfangreicher und formgewaltiger, aber dennoch zerlegbarer Pavillon von Stararchitektin Zaha Hadid ist. Und den parkieren Karl Lagerfeld und seine Gefolgsleute alle paar Monate woanders, wobei das nicht nur viel Baulärm verursacht, sondern auch Getöse an der VIP-Front auslöst.

Zur Chanel Mobile Art Party vor Monatsfrist in New York kamen etwa die folgenden relativ bekannten Persönlichkeiten:


SARAH JESSICA PARKER im Dress "N40" aus der Cruise-Collection 2008/09 und einem passenden Jäcklein. Neben ihr (mit dem doppelten Gürtel!) ein Karl-Lagerfeld-Imitator - oder ist er es selbst?


Hier noch die Sarah Jessica ohne den eben erwähnten alten Mann.


Hier die Architektin des Art Containers, ZAHA HADID.


Model AGYNESS DEYN weht der Wind um die Ohren.


HELENA CHRISTENSEN mit einem schwarzen Viskosekleid aus der "2009 Starting Point Collection"


Eine gewisse LEIGH LEZARK (natürlich in Chanel!) mit Freund GREG KRELENSTEIN.


Auch Frauenschreck TERRY RICHARDSON war dabei.

Nur für Erwachsene

In knalligem Signalrot blitzt uns die Mikrofaserjacke "Sophie" von Autark entgegen. Die Pressemitteilung preist ihre "Nahtführung, die jeder Silhouette der Frau schmeichelt" und ihre "hervorragende Bewegungsfreiheit". Doch halt, werte Damen vor der Menopause! Verlieben Sie sich bloss nicht zu früh in dieses knallige Stück für kältere Tage. Die Sportswear von Autark wurde nämlich, so lässt uns die Mitteilung weiter wissen, "ausschliesslich für die reife Frau mit gehobenen Anspüchen" designt. Ach Sophie, es hätte so schön sein können...

Die sieht doch aus wie...

Nanu, wer lächelt denn da von Diors neuster Make-Up-Kampagne? Das ist doch nicht etwa...? Nein, es ist nicht Frankreichs First Lady. Carla Bruni-Sarkozy hält sich, nachdem sie sich vor Kurzem noch ganz politisch inkorrekt in einer italienischen Limousine räkelte, inzwischen mit Werbeauftritten zurück. Bei der abgebildeten Dame handelt es sich - man glaubt es kaum - um die italienische Schauspielerin Monica Bellucci.



Handelt es sich bei diesem Lookalike-Bild etwa um ein Dankeschön von Dior an "seine" First Lady? Im Frühling führte Carla Bruni während eines kurzen Staatsbesuchs in England kurzerhand fast die komplette aktuelle Dior-Kollektion vor (Bilder unten) - und brachte die leicht angeschlagene Marke auf alle Titelblätter der Welt. Da ist es verständlich, dass man bei Dior sogar in der schönen Monica plötzlich eine Carla sieht.



Bilder. Reuters/Rex

Modische Erwartungen an die neue Präsidentenfamilie

Ausser einst Jackie O. sind amerikanische Präsidentenfamilien selten tonangebend, was Mode angeht. Sowohl bei männlichen wie weiblichen Politikern geht es meist darum, ein nicht unbeträchtliches Hinterteil (von den vielen Sitzungen, offiziellen Mittagessen und Dinners?, das sprichwörtliche Sitzleder?) möglichst elegant zu kaschieren und dabei stets seriös und nüchtern und ja nicht zu verspielt zu wirken.

Mit den Obamas scheint sich aber auch diesbezüglich ein Blatt zu wenden: Michelle Obamas Garderobe wird nach jedem Fernsehauftritt analysiert und entsprechend kommentiert. Nicht zuletzt ihr gekonnter Einsatz günstiger Kleider – kürzlich des Versandhauses J. Crew - erhielt Beachtung, gerade auch im Kontrast zu Sarah Palins gleichzeitigem Einkaufsexzess-Skandals. Doch nun werden auch an Mister Obama modische Erwartungen gestellt.


Foto: Imago Stock & People

"Kann Obama den Baggy-Pants-Look killen", fragt heute New York Times-Kolumnist Clyde Haberman und äussert die Hoffnung, dass das Beispiel von Obama, der in seinen Anzügen stets locker und cool wirkt, Schule machen wird. Schliesslich ist der Strafgefangenen-Look der gürtellos fallenden Hose langsam etwas alt..... und nicht zuletzt könnte ein neuer Trend der Wirtschaft helfen.

Usher mit Carrera

Der US-Sänger Usher hat zwar einen blöden Namen, den man hierzulande leicht mit einer mittelgrossen, aber nur mittelprächtigen Zürcher Stadt verwechselt - aber er hat viel Style. Und wenn er sich dann diese demokratisch-schlichte, ein bisschen perverse und doch reizende Carrera-Sonnenbrille namens "Champion" auf die Nase drückt, die nur 190 Franken kostet, dann ist das doch alleweil cooler als all dieser Bling-bling-Nonsense, den wir jetzt jahrelang sehen mussten.



Foto: Revolutionpix

Wir gratulieren...

...Alain Kupper, aka A.C. Kupper, ehemals Rockmaster K. (und einiges mehr) zum Gewinn eines der diesjährigen Grands Prix Design der Schweizerischen Eidgenossenschaft!!

Alain Kupper
Alain Kupper ist ein toller Mann und Universalmensch (tätig als Grafiker, Musiker, Künstler, Galerist und Fotograf), dessen Handschrift unter anderem das Erscheinungsbild des Theater Neumarkt Zürich prägt.

Alain Kupper

Das Bundesamt für Kultur zeichnet jedes Jahr Designerinnen und Designer aus, die auf nationaler und internationaler Ebene massgeblich zum Ruf des Schweizer Designs beitragen.

Walter Pfeiffer
Wir freuen uns natürlich auch mit dem Fotografen Walter Pfeiffer, der regelmässig fürs britische Modemagazin i-D tolle Strecken und Covers liefert.
Walter Pfeiffer

Des Weiteren haben gewonnen:
Die Architekten Barbara Holzer und Tristan Kobler von www.holzerkobler.ch

...und Akris-Modedesigner Albert Kriemler, von dem wir ja in den NZZ-Publikationen regelmässig berichten.

Mehr zu lesen über die Preisträger des Grands Prix Design 2008 unter:
http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/22491

Mehr Bilder von den Preisträgern:
http://www.nb.admin.ch/bak/aktuelles/01832/02167/index.html?lang=de


Bilder: Ruth Erdt / BAK

Steissschmerzen an der Stella Fashion Night

Es war wieder mal eine kleine Folterparty gestern abend in der Maag Event Hall: der Schweizerische Textilverband und die Zeitschrift Annabelle quälten ihre Gäste an der "Stella Fashion Night" durch geschlagene 2,5 Stunden Mode-Marathon, bevor die Gewinnerinnen des diesjährigen Swiss Textiles Awards fest standen: Kate und Laura Mulleavy alias RODARTE nehmen die 100'000 Euro Fördergeld der Schweizer Textilindustrie mit nach New York.


Teilzeit-Moderatorin Franziska Knuppe (in Akris) stolperte des öfteren über ihr eigenes Manuskript, wirkte aber trotzdem frisch und präsent. Links und rechts von ihr die Mulleavy-Sisters.

Zum Glück war die Halle eng bestuhlt, denn sonst wäre der eine oder andere Zuschauer während der langfädigen Intermezzi mit der virtuellen Moderation aus dem Off sowie bei den tranig-depressiven Kurzkonzerten eines musizierenden Duos ohne Namen seitlich weggedöst. Dafür plagten einen dann nach Ablauf des "Sitzungsmarathons" doch erhebliche Steissschmerzen.

Hier trotzdem einige der Highlights der sechs Finalisten!


Rodarte.


Cathy Pill.


Jean-Pierre Braganza.


Louise Goldin.


Richard Nicoll.


Toga.

PS.: Alle Fotos von Sonja Hugentobler für Swiss Textiles.

PPS.: Ist Ihnen auch aufgefallen, dass sechs von sieben Looks Kleider zeigen? So waren alle Kollektionen: praktisch nur Kleider, kaum je Hosen oder Jacken!

Judith Klingenfeld gewinnt annabelle Award

Judith Klingenfeld gewinnt annabelle Award

Der Preis umfasst ein einjähriges Praktikum bei Missoni. Im Bild die Gewinnerin mit Angela Missoni.

Wenn Dean & Dan feiern

Ein bisschen gruselig, die Bilder. So ein sanftes Frösteln überkommt einen beim Betrachten der Fotos der Gäste, die an der Party von D-Squared2 und W-Magazine im Chateau Marmont in Los Angeles vor einer Woche dabei waren. Also - uns geht es jedenfalls so. Aber urteilen Sie besser gleich selbst.


Dean und Dan Caten von D-Squared2 mit Christina Aguilera.


Mischa Barton.


Lindsay Lohan musste sich zwischendurch mal setzen.


Dean & Dan mit Nicole Richie.


Angela Featherstone. Dieses Bild unbedingt anklicken und vergrössern, damit der tolle Silberblick optimal zur Geltung kommt!!

Die Mode dazu gibt es hier.
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