Architekten spielen Knusperhäuschenbauer

Unerwartetes, ja Unerhörtes geschieht, wenn man vier angesagte Architekten bzw. Architekturbüros darum bittet, zu Weihnachten statt eines Hauses aus Beton und Ziegelsteinen mal eines aus Lebkuchenteig zu bauen.

Mit von der Partie waren das Büro oos , Vera Gloor und Gus Wüstemann (alle drei aus Zürich) sowie der Winterthurer Peter Kunz. Und keiner von den dreien hat ein Haus gebaut, wie man es von ihnen hätte erwarten können!


Das Büro oos.


Vera Gloor.


Peter Kunz.


Gus Wüstemann. (Alle Porträts von Daniel Gerber)

Die ganze Palette der Lebkuchenhäuser gibt's ab Seite 44 der neuen Ausgabe von "Z - die Schönen Seiten", welche dieses Wochenende (6./7.Dezember 2008) der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag beiliegt.

Existenzialistisches aus Keramik



Töpfe, Geschirr und Tonwaren sind immer ein guter Geschenktipp - aber die von der exklusiven Keramikwerkstatt Margaretenhöhe in Essen sind eine bsondere Empfehlung.

Für das Design der kostbaren Stücke zeichnet die gebürtige Koreanierin Young-Jae Lee verantwortlich, die mit ihren geübten Händen fernöstliche Finesse mit deutscher Gründlichkeit verbindet.



Die ganze lesenswerte Geschichte über die Keramikwerkstatt Margaretenhöhe gibt's ab Seite 28 der neuen Ausgabe von "Z - die Schönen Seiten", welche dieses Wochenende (6./7.Dezember 2008) der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag beiliegt.


Alle Fotos von Sabrina Rothe.

Kuschelweiches zum Verschenken

Wenn es stimmt, dass es jetzt dann mit der ganzen Welt im Steilflug abwärts geht und wir uns bald gar nichts mehr leisten können, dann ist JETZT noch die Zeit, sich ein paar schöne Dinge zu besorgen, welche die anbrechende Konsum-Fastenzeit verschönern und das Zuhausebleiben versüssen.


Foto Thomas De Monaco.

Im Bild etwa wunderbare Cashmere-Mokassins von Hannes B., je ein Duft von Annick Goutal und Prada, ein Fäustling von Louis Vuitton und einen Filzhut mit Ohrenwärmern von Mühlbauer bei Erbudak.

Mehr Geschenktipps, auch für exzessivere Gemüter, ab Seite 16 der neuen Ausgabe von "Z - die Schönen Seiten", welche dieses Wochenende (6./7.Dezember 2008) der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag beiliegt.

Zeit für den Schlitten!



Der Winter ist da - fehlt womöglich also nur noch ein Schlitten, um die frisch verschneiten Hänge zu durchpflügen. Und natürlich gibt es keine schöneren Schlitten als die in sorgfältiger Handarbeit gebauten Davoser von Paul Burri aus Rümligen (BE).



Lesenswertes über diesen knorrigen Handwerker und seine Kunst auf Seite 10 in der neuen Ausgabe von "Z - die Schönen Seiten", welche dieses Wochenende (6./7.Dezember 2008) der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag beiliegt.


Fotos Renate Wernli.

Palast der Musik

Es gibt ja so viele Ecken zu entdecken in Barcelona... Und diese hier liegt nicht gerade auf den breit getretenen Pfaden ausländischer Touristen. Der "Palau de la Musica Catalana", der in diesem Jahr seinen hundertsten Geburtstag feiert, ist wohl einer der schönsten Konzertsäle Europas, wenn nicht der Welt. So schön ist er, dass tagsüber Führungen durch das Gebäude angeboten werden, deren Besuch sich auch wirklich lohnt (Tickets beim Eingang).



Doch wer den Palau, erbaut von Lluis Domenech i Montaner, einem Zeitgenossen Gaudis, wirkllich erleben will, der sollte sich Karten für ein Konzert sichern. Gespielt wird hauptsächlich Klassik, doch hin und wieder stehen hier auch die Grössen der spanischsprachigen Pop- und Rockmusik auf der Bühne. Wer mit solch einem Konzert liebäugelt, besucht an besten regelmässig die Website des Palau - der Saal ist relativ klein und aussergwöhnliche Konzerte sind deshalb rasend schnell ausverkauft.


Bilder: palaudemusica/jaunted

PALAU DE LA MÚSICA CATALANA
C/ Sant Pere Més Alt, s/n
08003 BARCELONA

Kimandra: der Blog zum Vintage-Shopping

Das nennen wir doch mal eine smarte, ressourcenschonende und budgetbewusste Shopping-Idee: der Blog "Kimandra" bildet nicht nur Vintage-Mode ab, sondern ermöglicht es den Usern, die gezeigten Teile auch direkt zu kaufen.



Hinter dem schönen Projekt stehen zwei junge Frauen, die auf ihrer Plattform Mode, Kunst und Fotografie zu einem nachhaltig-zeitgeistigen Ganzen verschmelzen. Denn Kimandra versteht sich, so die selbsterklärenden Worte im Blog, als "politisches Statement für Einzigartigkeit und gegen Konsumexzess und Überproduktion".



Wenn ein abgebildetes Teil auf dem Blog gefällt, sendet man den Kimandra-Machern eine Mail und erkundigt sich, ob das Stück noch zu haben ist. Wenn das so ist, bekommt man eine Kontonummer, zahlt innert zehn Tagen ein und erhält dann das Päckli mit dem Kleidungsstück. Wenn's nicht gefällt, kann man es innerhalb von zehn Tagen retournieren. Probiert haben wir's nicht, aber wir hoffen, das funktioniert auch wirklich.

http://kimandra.blogspot.com

Navyboot bastardisiert Rafs Fränseli

Das war ja irgendwie absehbar: nachdem der belgische Designer Raf Simons, Kreativchef bei Jil Sander, im Oktober mit seinen Fransen-Looks (unten) weltweit für Schlagzeilen sorgte, konnte die Kommerzversion des "Trends" ja nicht lange auf sich warten lassen.


Photo: AP

Und siehe da, heute erreicht uns die Nachricht, dass das Thema Fransen schon in den Niederungen der Alltagsgarderobe von Herr und Frau Schweizer angekommen ist: der extrem-expansive Schuhverkäufer Navyboot, neuerdings Teil des gaydoulschen Denner-Imperiums, lanciert eine "glamouröse" Kollektion "edler Fransen", wie das Unternehmen schreibt. Siehe Bild:



Im Gegenteil zu Raf Simons, der das Thema von jedem Western-Kitsch befreite und die Fransen modern interpretierte, haut aber Navyboot in die alte Kerbe und schreibt "Der Ethno-Stil ein Revival. Die Auswahl reicht von langen Kleidern bis hin zu lässigen Ponchos. Die extravaganten Teile mit Fransen zeigen sich besonders raffiniert in Kombination mit schlichten oder feminin-romantischen Outfits."

Und dann das Finale Furioso des Textes, in altbekanntem Schwurbel-Mode-Blabla: "Die lässig-eleganten Must-Haves für Fashionitas sind in den Farben Viola, Fango und Schwarz ab CHF 489.- erhältlich." Rennen, Leute! In welche Richtung (also zu Navyboot oder weg davon), bleibt offen.

Geschenktipp fürs Kind

Ein tolles Geschenk für all die feschen, frisch eingetroffenen Marken-Babys in Ihrem Freundeskreis...:
Branded
Erhältlich bei Making Things, Grüngasse 20, in Zürich.
www.makingthings.ch

Aufspiessen und Tunken

Alle Jahre wieder brodelt es zu Weihnachten in Schweizer Stuben. Fondue Chinoise bleibt auch in diesem Jahr der Renner unter den Festtagsgerichten. Damit bei den bis zur kompletten Geschmacksfreiheit zerkochten Fleischscheibchen der Weihnachtsabend wenigstens fürs Auge ein Genuss wird, empfiehlt sich "Mona", das neuste Produkt aus dem Hause Stadler Form - also von jener Firma, die uns auch schon Fred, den einzigen fürs Auge erträglichen Luftbefeuchter, in die gute Stube stellte.



Mona, so lässt uns die Pressemitteilung wissen, kocht und grillt "ohne Kabelsalat". Dies wiederum wirft Fragen auf, denn seit wann braucht ein Caquelon ein Kabel? Aber gut, immerhin ist Mona hübsch anzusehen, da vergessen wir einfach diese Mitteilung.

Für alle, die schon immer wissen wollten, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass Fondue Chinoise zum beliebtesten Weihnachtsessen der Schweizer wurde, empfiehlt sich übrigens das neue Magazin Z, das am kommenden Samstag und Sonntag der NZZ beziehungsweise der NZZ am Sonntag beliegt. Ab Seite 53 erfahren Sie alles über die Geschichte eines Nationalgerichts, das seine Karriere als Hundeeintopf in China begann.

Büsse, Sünder, büsse

Demütig steht er vor der geblümten Wand, Marco Materazzi, Weltmeister und Sammler roter Karten. Bereut er etwa, dass er im Juni 2006 Zinedine Zidanes Schwester eine Hure schimpfte? Bereut er, dass er danach mit einem Buch (in Berlusconis Verlag erschienen) auch noch Profit aus dieser Angelegenheit geschlagen hat? Nein, er macht Werbung. Den Hoody trägt er nicht etwa zur Busse, sondern, weil er Geld dafür bekommt. Von Nike.



Die abgebildete Kapuzenjacke "AW77" von Nike ist übrigens für den nicht ganz unerheblichen Betrag von 370 bis 480 Franken bei The Gloss/Grand in Zürich erhältlich.
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