Burberry bringt Denim

Jeans ist überall und immer. Das ist ein Fakt, den es nicht zu beklagen oder hinterfragen, sondern einfach zu akzeptieren gilt. Jeans sind moderne Basics, wertfreie Alltagskleidung. Also ist es nur logisch, wenn eine Luxusmarke wie Burberry die Jeans nicht nur ganz selbstverständlich in ihr Portfolio integriert, sondern ihr einen angemessenen eigenen Auftritt gibt.

Für Männer gibt's drei unterschiedliche Schnitte in verschiedenen Waschungen. Die Damen können gar aus sechs verschiedenen Schnitten wählen. Ab sofort in allen Burberry-Stores und online erhältlich: die Burberry Denim Line. Ein paar Fotos sind angefügt - wir finden, die Sachen sind prima geworden!







Moët Chandon setzt auf Scarlett Johansson



Die Champagnerproduzentin Moët Chandon (LVMH) hat eine neue "Botschafterin" - es ist die schöne und gescheite, aber offenbar auch trinkfeste Scarlett Johansson, die neuerdings das "Gesicht" des perlenden Schaumweines spielt. In London wurde die Neuigkeit mit einer rauschenden "Tribute to Cinema"-Party gefeiert.

Dort legte abends dann DJ Jefferson Hack (Dazed & Confused) auf ...


Designer Marc Newson süppelte einen "Coupe de Champagne" ...


Frau Eva Herzigova sah chic wie immer aus, gleichzeitig aber ein bisschen beleidigt, weil nicht sie alleine an diesem Abend im Rampenlicht stand ...


Und dafür freuten sich die Schweizer Anatol Taubman und Goalie Pascal Zuberbühler, in dieser illustren Gesellschaft auch herumprosten zu dürfen.

Japan Fashion Week: Tamae Hirokawa

Wir in Europa kennen eine ganze Reihe von Japanern, die Mode machen: Issey Miyake, Yohji Yamamoto, Rei Kawakubo, Atsuro Tayama etc. - vielleicht erinnert sich der eine oder andere sogar noch an Tokyo Kumagai?

Natürlich gibt es noch eine ganze Menge anderer japanischer Designer, die man bei uns nicht so kennt, in ihrer Heimat aber veritable Berühmtheiten sind - Tamae Hirokawa etwa. Zur Zeit findet die Japan Fashion Week in Tokio statt, wo die Kreationen des Designers über die Bühne gingen. Einige Impressionen.








Fotos: AP

Was lernen wir daraus? Sieht zwar ein bisschen, aber nicht ganz grundsätzlich anders aus als das, was Tamae's Pariser Kollegen in den letzten Wochen gezeigt haben. Die Welt ist eben ein Dorf geworden, und die Dorfbewohner haben überall ähnliche ideen.

Tod's verdiente 2008 dickes Geld

Schön, gibt es dieser Tage auch noch gute Nachrichten! So meldet die Tod's-Gruppe des italienischen Parade-Unternehmers Diego Della Valle, dass sie 2008, nach einem ohnehin schon sehr guten Jahr 2007, noch einmal ein dickes Plus verzeichnen konnte.

Die Umsätze stiegen im letzten Kalenderjahr, so der nun vorliegende Geschäftsbericht 2008, um 7.7%, wobei der Gewinn sogar noch leicht darüber liegt. 83.4 Millionen Euro waren es konkret, die über dem Strich übrig blieben. Genug Geld, um wieder mal eine schöne Party zu schmeissen, so wie er das auch im September 2008, tat, als er in Mailand einen neuen Kurzfilm mit Tod's-Botschaterin Gwyneth Paltrow vorstellte.



Tod's-Boss Diego Della Valle und seine Botschafterin Gwyneth Paltrow. (Foto: AP)

Dries van Noten in Aoyama, Japan



Dieser Tage hat der stille, aber höchst erfolgreiche belgische Modemacher DRIES VAN NOTEN seinen neuen Flagship-Store im beliebten Tokioter Shoppingbezirk Aoyama eröffnet.



Erhältlich sind auf zwei Etagen die Damen- und Herrenkollektion, umrahmt von grossformatigen Gemälden des klassischen belgischen Meisters Gerard de Lairesse (1640 – 1711). Die Bilder, "Ein Disput zwischen Achilles und Agamemnon” sowie “Paris und Apollo töten Achilles", hingen davor in der Deutschen Bank in Antwerpen. Dries van Noten hat die Gemälde für den neuen Shop in Japan aufwendig restaurieren lassen.




5-5-4 Minami Aoyama, Minato-ku Tokyo 107-0062, Tel. +81 3 5766 8607, www.driesvannoten.be

Was Jil Sander zu sagen hat

Wir haben ja noch am Tag des Ereignisses von der Neuigkeit berichtet, dass JIL SANDER, die Leibhaftige, bei der japanischen Budget-Fashion-Kette UNIQLO als Creative Director einsteigt. Nun liegt auch das schriftliche Statement vor, mit dem die Hamburger Designerin ihren ungewöhnlichen Karriereschritt erklärt. Wir geben einen Auszug des anderthalbseitigen Briefes im Originalton wieder:

"There is a new collective feeling of democracy. You can sense it everywhere.

I am thinking of clothes that are comfortable for everyone, beautiful and not expensive.

Quality and pureness have always been my passion. Now, I am looking forward to establish these values in a new world.

I am interested in new and modern forms. And I am here, to find them.“

Patek Philippe lanciert sein eigenes Siegel

Aufmerksamen Lesern der am Wochenende erschienenen Ausgabe von "Z - die schönen Seiten" dürfte es gleich beim Aufschlagen des Magazins aufgefallen sein: Die renommierte Genfer Uhrenmanufaktur Patek Philippe hat dieser Tage sein eigenes Siegel lanciert, das "Patek Philippe Seal". Es steht, so die doppelseitige Anzeige, für die Werte der familiengeführten Manufaktur, für Handwerk, Qualität und Tradition.

Klingt alles nach dem üblichen Uhren-Blabla, ist aber eine kleine Sensation, denn mit diesem Siegel tut Patek Philippe nun genau das, worüber Uhrenkenner lange in entsprechenden Foren fachsimpelten: es ersetzt das alte Genfer Siegel, bisher Massstab für höchste Uhrmacherkunst, durch eine eigene Qualitätsmarke. Das ist in der auf Tradition bedachten Welt der Luxus-Horlogerie eine kleine Revolution, denn damit erhebt sich Patek über die gängigen (und teilweise überholten) Referenzen in seinem Fach und macht sich selbst zum neuen Massstab der Dinge. Schön, dass diese Revolution so diskret und elegant verpackt daherkommt.


Die Anzeige aus "Z" zeigt Vater Philippe Stern, Vertreter der 3. Generation und Präsident von Patek Philippe, mit seinem Sohn Thierry, Vizepräsident der Firma. Die beiden Herren stehen persönlich für die Qualitäten ihrer Firma ein. Auf die Abbildung einer Uhrenneuheit wurde verzichtet. Fotografie von John Swandell.

Z-Verlosung: 25 x Total Revitalizer von Shiseido Men

Diesen Monat zu gewinnen: 25 mal ein 50-ml-Tiegel der exklusiven Männerpflege TOTAL REVITALIZER von Shiseido Men im Wert von je 108.- Franken.



Und hier die Wettbewerbsfrage: Wie hiess der italienische Fürst, der im 15. Jahrhundert unter dem Spitznamen "il Magnifico" wegen seiner Vorliebe für exklusiven Schmuck und Juwelen berühmt war? Siehe auch Artikel auf Seite 34 der aktuellen Ausgabe von "Z - Die schönen Seiten".

Wer die richtige Antwort weiss, der sendet ein Mail mit der Antwort (Name des Fürsten) und seiner kompletten Postanschrift an:

nzzasstil@nzz.ch

Mitarbeiter der NZZ AG und der dazugehörenden Betriebe sind zur Teilnahme am Wettbewerb nicht berechtigt. Aus den richtigen Einsendungen werden spätestens eine Woche nach Erscheinen des Magazins in der Redaktion die 25 Lose gezogen. Die Gewinner werden daraufhin schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mehrfachteilnahmen werden gelöscht.

Z Magazin Uhren & Schmuck

Dieses Wochenende (21./22. März 2009) in Ihrer Neuen Zürcher Zeitung und in der NZZ am Sonntag: das neue Beilagenmagazin "Z - Die schönen Seiten" mit einem Schwerpunkt zum Thema Uhren & Schmuck.
Z Magazin Uhren 09

Aus dem Inhalt:
Sammelleidenschaften für Uhren - die neuesten Errungenschaften der Schweizer Horlogers. Highlights der Salons von Genf und Basel.

Vater und Sohn: Uhrenkonstrukteur Ludwig Oechslin lanciert seine eigene Marke und inspiriert sich dazu beim eigenen Nachwuchs.

Foto: Bea Weinmann

Schmucke Männer: Wenn Kerle zur Schmuckschatulle greifen, ist das gar nicht so abartig. Historisch gehörten Schmuck und Mann immer zusammen.

Das Herz der Uhr: ein Porträt von Denis Flageollet und seiner leidenschaftlichen Nischenmarke De Bethune.

India Fashion Week Delhi: Prashant Verma

In diesen schweren Zeiten, wo Rettung aus den undenkbarten Windrichtungen kommen könnte, soll man seinen Blick weiten und auch das anschauen, was sonst ausserhalb des engstirnigen Mode-Fokus bleibt - etwa die India Fashion Week in New Delhi. Nachdem wir vor einigen Monaten schon über die Kasachstan Fashion Week berichtet haben, ist uns auch dieses Exkurs heilige Bloggerpflicht.

Aufgefallen ist uns vor allem Designer Prashant Verma mit ungewöhnlich farbenfrohen Kreationen: Hier könnten die vielen Schwarzmaler in Paris und Mailand noch etwas lernen!






Fotos: Reuters
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