Marc Jacobs hat sich verlobt

Ihr Herren da draussen, die vielleicht noch davon geträumt habt, eines glücklichen Tages einen Blick unter Stardesigner Marc Jacobs' Kilt werfen zu dürfen: der Mann ist nun offiziell vergeben. Heute hat der Modemacher, der mit seiner eigenen Linie wie auch als Creative Director von Louis Vuitton Erfolge feiert, seine Verlobung und baldige Hochzeit mit dem Brasilianer Lorenzo Martone bekannt gegeben.


Foto: Reuters

Make-Up für Mütter

Wasserfestes Mascara ist ein unerlässliches Accessoire für den nahenden Sommer, denn es hält und hält und hält, egal ob Sonne, Wind oder Wasser. Aber auch die dauernde Beanspruchung durch den eigenen Nachwuchs stellt hohe Anforderungen an die Haltbarkeit der schwarzen Tunke. Da schmiert einem immer wieder mal ein kindliches Patschehändchen durchs Gesicht, da landet Apfelsaft im Auge, und auch wildes Herumtollen mit den Kleinen im Pool oder auf der Wiese kann dem verführerischen Augenaufschlag ernsthaften Schaden zufügen. Kein Wunder also, dass diese drei intensiv bepinselten Schönheiten sich nur mit wasserfester Mascara aus dem Haus trauen:


Demi Moore, Mutter von drei Töchtern, für "Lash Queen" von Helena Rubinstein


Monica Belluci, Mutter einer Tochter, für Diors "Diorshow Iconic Extreme"


Natalia Vodianova, zwei Söhne, eine Tochter, für Guerlains "Le 2 de Guerlain"

Weder von verschmiertem Apfelsaft, dreckigen Kinderhänden oder auch nur ein klein wenig mütterlicher Abgespanntheit ist auf diesen Gesichtern eine Spur zu erkennen. Make-Up vollbringt eben doch Wunder.

Go and see: MERCI à Paris

Cool hat ein neues Gesicht, und es sieht soooo komplett anders aus als dieses inzwischen unerträgliche Colette. Go and see: Merci Concept Store, 11 Boulevard Beaumarchais, Paris 3eme, Metro: Saint-Sébastien-Froissart. Ein bisschen wie Sissy-Boy-Homeland in Amsterdam, aber für eine Posh-City wie Paris eine wichtige und richtige Neuerung.

L'endroit magique: Palais Royal



Schöner ist Paris nirgends, wirklich - auch der Place des Vosges und der Parc des Buttes Chaumont können da nicht mithalten: der von Galerien umrankte Garten des Palais Royal liegt zentral und doch versteckt, ist mondän und dennoch zauberhaft.



Der Frühling in Paris ist nirgends grossartiger. Die Schatten sind noch lang und etwas fahl, aber ergeben in den Fenstern und auch den Mosaikböden wunderbare Muster.




Ein Genuss, dieses Palais Royal. Nicht wegen der zahlreicher werdenden Modeläden von Marc Jacobs, Stella McCartney, Michel Perry oder Rick Owens. Sondern wegen der Atmosphäre! Erst recht, wenn gleichzeitig noch Modestrecken fotografiert werden, wie das am Dienstag der Fall war.



Alte Zöpfe neu geflochten

Der Wickel-mich-um-den-Kopf-Zopf ist ja eigentlich ein Klassiker. Schon die unvergessene Prinzessin Leia (Carrie Fisher in Star Wars) trug ihn mit Stolz.



In jüngerer Zeit eroberte der "alte Zopf" das weltpolitische Parkett (auf dem Kopf von Julia Timoschenko):



Und bei der Präsentation der Frühlings-/Sommermode 2009 war das Flechtwerk auf den Laufstegen dieser Welt zu Gast:


Alexandre Herchcovitch in New York (vogue.com)


Alberta Ferretti in Mailand (vogue.com)

Doch den Frauen jenseits der internationalen Laufstege und (Polit-)Bühnen stellt sich jahrein, jahraus dieselbe Frage: Wie kriege ich das zuhause hin?

Die neuste Antwort liefert Sally Brooks, International Hair Art Director für Nivea. "Griechische Göttin" nennt sie ihr Kunstwerk, das sich zuhause so nachmachen lässt:



"Föhnlotion auftragen, damit das Haar mehr Volumen und Stand bekommt. Mit dem Handtuch vortrocknen, anschliessend das Haar vom Ansatz bis zu den Spitzen föhnen.
Das Haar am Hinterkopf in der Mitte längs scheiteln. Auf jeder Seite einen lockeren Zopf aus drei Strängen flechten und an den Spitzen mit einem Haargummi sichern. Die einzelnen Stränge der Zöpfe Bogen für Bogen leicht mit den Fingern anheben und formen.
Erst den einen, dann den anderen Zopf hochnehmen und um den Kopf zur anderen Seite legen, hinter dem Ohr mit Haarklemmen befestigen. Die Frisur mit Haarspray fixieren."

Ob es funktioniert? Keine Ahnung, aber versuchen werden wir es auf jeden Fall.

Jil Sander (the real one) meldet sich in der Mode zurück

Wer noch irgendwelche Zweifel daran gehabt hat, dass sich das ganze Modesystem derzeit massiv verschiebt - weg von Designer-Brands und Boutiquen, hin zu den günstigen Direktvertreibern, die schlaue Budgetmode machen -, der möge heute in WWD davon lesen, dass die Hamburger Designerin JIL SANDER, Begründerin des gleichnamigen Modehauses, kurz vor einem Comeback steht, und zwar als Design Consultant der japanischen Bunt-und-billig-Kette UNIQLO. Details des Deals sollen heute Dienstag an einer Pressekonferenz in Tokio bekannt gegeben werden.


Foto: AP

Richtig, die enigmatische norddeutsche Frau hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist nicht so eitel, noch einmal auf eigene Faust bei null zu beginnen. Stattdessen wird sie UNIQLO helfen, anderen Fashion-Discountern (wie Zara, GAP oder H&M) weitere Marktanteile abzuknöpfen. Jil Sander wird alle Produktbereiche mitprägen und im Herbst zudem eine besondere "Designerkollektion" bei UNIQLO präsentieren. UNIQLO gehört der Fast Retailing Co. von Tadashi Yanai, dem inzwischen reichsten Mann Japans.

Stellares Paris!

Wunderbarer Anflug gestern abend auf Paris, wie aus dem Bilderbuch: Überflug der ganzen, dank wolkenlosem Himmel lichterloh funkelnden Stadt und dann mit einem Rechtsdreh Richtung Roissy das ganze nochmals aus 180 Grad anderer Perspektive. Einer der seltenen Momente, in denen Fliegen noch Spass macht! Mehr Nachrichten aus Paris in Kürze.

Olivier Theyskens verlässt Nina Ricci

Schade, aber absehbar: der überaus talentierte Monsieur Olivier Theyskens, Chefdesigner bei Nina Ricci, verlässt das Modehaus wieder. Heute morgen wurde das Gerücht, das seit langem durch die Modewelt geisterte, von offizieller Seite bestätigt: der Vertrag mit dem stets etwas melancholisch wirkenden Brüsseler wird nicht verlängert. Als Grund wird eine "strategische Neuausrichtung" der Marke genannt. Wer an Theyskens Stelle tritt, ist noch nicht gesichert - man spekuliert aber auf Peter Copping, bisher Stellvertreter von Marc Jacobs bei Louis Vuitton.


Bild: Rizvana@Photobucket

Paris Fashion Fairytales 4/4: Alexander McQueen

Beitrag fast ohne Worte - die Bilder der Show von Alexander McQueen sollten selbsterklärend ihre Wirkung entfalten. Verrückteres und besesseneres sah man nie! Und wer mag angesichts solcher Bilder daran denken, ob man das Zeug am Ende auch verkaufen kann?!


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Paris Fashion Fairytales 3/4: Louis Vuitton

Letzte Saison hat Marc Jacobs mit seiner extrem ereignis- und detailreichen Kollektion für Louis Vuitton einen Massstab in Sachen "Luxus trotz Krise" gesetzt - nur logisch, dass er dieses Zepter für Herbst nicht schon wieder abzugeben gedenkt. Eindrücke aus dem transparenten Zelt im Hof des Louvre.


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Könnte ins Auge gehen, dieser Crash-Kragen. Aber bei Marc Jacobs schluckt man auch so eine Kröte! (Bild: AP)
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