Wie man eine Birkin macht



Dieses Wochenende in "Z - Die schönen Seiten": ein Einblick in die magische Welt der Birkin-Manufaktur von Hermès in Paris-Pantin. Katharina Blansjaar schreibt: "Hier hängen sie zu Dutzenden auf Ständern, die «Birkins», frisch poliert und bereit, geliefert zu werden an eine jener Gesegneten, die sich (oft zum Preis eines Kleinwagens) eine Tasche gekauft haben – und Geduld beweisen, denn auf eine «Birkin» wartet man manchmal ein Jahr oder mehr."



In dem Artikel kommt der Sattelstich zur Sprache, und damit man sich unter diesem Prozedere, bei dem der Faden wird dabei von zwei Nadeln geführt wird, vorstellen kann, hier die Bilder, welche auf der "Atelier"-Seite aus verständlichen Gründen keinen Platz hatten.



Übrigens: die "geheime" und versteckte Signatur, welche der Hermès-Sattler nach 20 Stunden Arbeit an der Tasche anbringt, befindet sich in Form einer kleinen Numemr auf der Innenseite der metallenen Schliessen der Tasche. Aber bitte nicht weitersagen!

Natafs salbungsvoller Abschied bei Zenith

Die Ära Thierry Nataf bei Zenith ist zu Ende - der selbsternannte Sonnenkönig der Schweizer Horlogerie ist von seinem Thron gestossen worden. Daniel Hug schrieb dazu vergangene Woche in der "NZZ am Sonntag": "Die Bling-Bling-Direktoren nehmen den Hut. Die Ära der flamboyanten Direktoren in der Uhrenindustrie geht zu Ende. Thierry Nataf ist als Chef von Zenith abgesetzt worden."



Nun reicht Thierry Nataf noch sein persönliches Statement zum Scheitern nach. Er schreibt: "I would like to thank all of you for having brought Zenith back to the zenith. The renaissance and development of the Zenith manufacture would not have been possible without your contribution, commitment and faith to the house."

Diese salbungsvollen Worte lässt Thierry Nataf übrigens via Zenith-Pressestelle an die Medien verbreiten, die er naturgemäss allesamt als seine Freunde beschaut. "Dear All" steht als Begrüssung der Empfänger - es dürften also nicht wenige "Freunde" sein, die Thierry Nataf hier anspricht. Und dann der Schluss des Briefes, der Klimax: "On a personal level, I would like to thank you for having been a friend of the brand ... and my friend as well."

Oha. Wir waren also Freunde. Obwohl wir uns nur zweimal getroffen haben! Na gut. - Come on, Thierry, be honest! Diese Zeiten des gegenseitigen Anschmeichelns sind vorbei. Heute spricht man Klartext und schenkt sich reinen Wein ein. Vielleicht war es Natafs Fehler, dass er exakt dies bis zum Schluss nicht einsehen wollte?

Individualität - warum nicht vom Schreiner?

Auf der Suche nach Möbeln, die wirklich individuelle Statments setzen? Besuchen Sie wieder mal Ihren Quartierschreiner! Dieses Wochenende (2./3. Mai) in "Z - Die schönen Seiten": Ein umfassendes Loblied auf die Kunst der Schreiner.

Philipp Meier schreibt: Die Zeiten, da man es sich leistete, billige Möbel zu kaufen, scheinen vorbei zu sein. Oder wer will sich heute noch den ökonomischen wie ökologischen Unsinn leisten, bei jedem Umzug gleich eine neue Wohnungseinrichtung nzuschaffen, nur um einem Modediktat Folge zu leisten? In Zeiten der Rückbesinnung auf echte Werte steht einem aber auch der Sinn nicht mehr unbedingt nach prestigeträchtigen Designermöbeln mit grossem Wiedererkennungseffekt.

Wer es sich jetzt also leisten kann, seiner Umwelt nicht mehr den letzten Schrei von der Mailänder Designmesse vorführen zu müssen, wer sich vom Zwang losgesagt hat, für klingende Namen aus der Designerwelt extra tief in die Tasche zu greifen, der setzt auf die Schreinerei gleich um die Ecke in seinem Wohnquartier. Dort nämlich entsteht oft in vollendeter Form alles, was der Mensch zum Wohnen braucht: Bett, Tisch und Bank.


Max Steiner, Antikschreiner in der Zürcher Altstadt (Foto: Stefan Süess)


Christina Kundert und Claudia Furrer von Rundumholz in Zürich-Oerlikon. (Foto: Stefan Süess)


Das Handwerkskollektiv an der Limmatstrasse in Zürich. (Foto: Stefan Süess)

Verlosung Shiseido Men: das sind die Gewinner

Die 25 Gewinner/innen der Monatsverlosung von 25 Tiegeln Total Revitalizer von SHISEIDO MEN stehen fest. Die richtige Antwort auf die Frage "Wie hiess der italienische Fürst, der im 15. Jahrhundert unter dem Spitznamen "il Magnifico" wegen seiner Vorliebe für exklusiven Schmuck und Juwelen berühmt war?" lautet: Lorenzo de' Medici.

Piero Esteriore, Silvio Berlusconi und Lapo Elkann sind zwar witzige, aber leider ebenso wenig korrekte Antworten wie Giovanotti oder Pinocchio.



Und das sind die 25 Gewinner, denen wir heute einen Topf der hautverjüngenden und straffenden Luxus-Männercrème vin Shiseido Men nach Hause senden durften:

M. Holenweger, Zürich
S. Jovanovic, Zürich
P. Bachmann, Zürich
D. Sauser, Solothurn
S. Thomi, Wollerau
U. Leiser, Horgen
M.Moor, Bern
D. Loss, Adliswil
M. Häusler, Baden
D. DiCarlo, Seedorf

A. Kaufmann, Oftringen
M. Meerwein, Zürich
R. Tramèr, Zürich
P. Gautschi, Wettingen
M. Born, Unterengstringen
M. Esseiva, Winterthur
F. Egger, Bolligen
J. Chang, Küsnacht
S. Istrice, Frauenfeld
C. Cavalloni, Pfäffikon

A. Burali, Eschen FL
P. Schlumpf, Kaiseraugst
A. Holland, Zürich
G.-P. Ghisu, Pfäffikon
B. Zdansky, Obernau


Die Ziehung fand unter sechzehn Augen im Zufallsverfahren auf der Redaktion der NZZ am Sonntag statt. Allen anderen Mitbewerbern, die leer ausgingen, bleibt zu sagen: Danke fürs Mitmachen und nix für ungut, wenn's dieses Mal umsonst war! Eine neue Chance auf einen attraktiven Beauty-Preis winkt im neuen "Z" das an diesem Wochenende (2./3. Mai) erscheint. Die Verlosung ist ab Samstagmorgen offen. Bonne chance!

Wie sehen Sie denn aus?

Für den kleinen Spott-Spass zwischendurch:

Weniger geistreiche (aber nicht minder unterhaltsame) Hipster-Version von Van Rooijens wöchentlicher Stil-Kolumne: http://lookatthisfuckinghipster.tumblr.com/
fucking hipster