Levi's und der Welt-Aids-Tag

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag, wo mit gezielten Aktionen weltweit darauf aufmerksam gemacht wird, dass die "Lustseuche" Aids und die Gefahr von HIV-Ansteckungen keineswegs gebannte oder gar kontrollierbare Geiseln der Menschheit sind, sondern nach wie vor ein erhebliches Bedrohungspotenzial für weite Erdteile darstellen.

Und damit dieser Tag nicht nur mit salbungsvollen Gesten und grossen Worten aus politischen Mündern begangen wird, sondern auch öffentlich wahrnehmbar wird, haben diverse Firmen Charity-Aktionen ergriffen - darunter auch der Jeansgigant Levi's, der in den letzten 25 Jahren schon über 40 Millionen Dollar für die HIV-Forschung gespendet hat und zum Welt-Aids-Tag eine neue "Awareness-Kampagne" mit Street Art Visuals lanciert.

Das Motto der Kampagne lautet „I am“ - "als positive, motivierende Botschaft für alle, die möglicherweise von HIV/AIDS betroffen sind", schreibt Levi's im heute verbreiteten Communiqué. Die Visuals zu der Kampagne sind von Mysterious Al, Pinky-Vision, Ihok und Matt Sewell (Bild unten). Die Arbeiten dieser (und anderer) Künstler sind ab Ende November unter www.levi.com zu sehen.

Derwische tanzen bei Vitra

Dann möchten wir den geneigten Leser / die geneigte Leserin noch darauf hinweisen, dieser Tage doch wieder mal den Vitra-Showroom in Zürich zu besuchen, wo "Les Danseuses" an der Decke drehen. Das sind Lampen, die mit zauberhaften "Röcken" behangen sind und sich wie Derwische im Kreise drehen.

Entworfen wurden die bisher unverkäuflichen Prototypen vom hoch geschätzten Atelier Oï. Die Rauminszenierungen dazu schuf Stylistin Connie Hüsser - auch Sie keine Unbekannte in unseren Kreisen, siehe hier.


Der Vitra-Showroom ist an der Pelikanstrasse 10 in 8001 Zürich, Tel. 044 277 77 00, www.vitra.com

Schild geht ins Netz

Lustige Epidsode zum Thema Barbour, die wir Ihnen hier noch schildern wollen, liebe Leser/innen. Die Ostschweizer Modebloggerin Play, die je nach Sichtweise zu den innovativsten/gefürchtetsten/unbarmherzigsten ihrer Zunft gehört, hat sich unlängst ein bisschen ins Abseits bugsiert, als sie einen Artikel zum Thema "Barbourjacken" aus der Londoner "Times" einem Lesestoff gegenüberstellte, der kurz darauf im "Magazin" der Tamedia erschien.


Die Bloggerin Play mit Balmain-Jacke.

Die Gegenüberstellung suggerierte wohl irgendwie, die Autorin des "Magazins" hätte bei der "Times" direkt abgeschrieben, denn kurz darauf erlebte Play ein veritables "Barbourgate", (hier nachzulesen) wie sie es nennt, und wurde von der gesamten Tamedia, wo sie notabene selbst als Lohnempfängerin in Diensten steht (u.a. Sonntags-Zeitung) "gedisst", wie man heute sagen würde - also: in den Senkel gestellt.

Man muss also schon aufpassen heutzutage!

Wenn Ihnen das alles ziemlich schnuppe ist (uns eigentlich auch!), Sie das Thema "Barbour" aber schon interessiert, weil es ja irgendwie in der Luft liegt, dann besuchen sie doch ganz stressfrei den neuen Online-Shop von SCHILD, der seit gestern im Netz offen ist und wo es neben 800 anderen modischen Artikeln auch Barbour-Jacken per Mausklick zu bestellen gibt.


Ein Screenshot des pragmatischen und unverschnörkelten Schild-Online-Stores.

On your knees! Linda Fäh

Wir hätten da noch einen Gratis-Tipp an die neue (oder aktuelle) Miss Schweiz, den doch stark religösen "Schluck Wasser" namens Linda Fäh: Niemals, aber wirklich nie, nie, nie sollst Du auf Knien in Unterwäsche posieren! Ausser, es geschieht am Strand von Malibu im Badeanzug und das Foto kommt aufs Cover von "Sports Illustrated". Aber bis dahin ist ja aber noch ein recht weiter Weg für Miss Linda.



Warum? Sieht einfach furchtbar billig aus, auf den Knien im Bett sitzend. Klischiert, abgedroschen, fantasielos. Auch wenn's für einen aufrichtigen Zweck ist, wie jetzt für die "Christmas-Charity-Aktion", mit der Beldona für die gute Sache der Brustkrebsprävention wirbt. Den Erlös des abgebildeten Linda-Fäh-Tagwäsche-Sets (69.90 Franken) geht an die Organisation "Pink Ribbon", die für dieses Thema kämpft.

Blickfang 2009 in Zürich: Das sind die Sieger/innen


Blcikfang-Jury und Gewinner/innen.

Heute Freitagabend, den 20. November wurden im Zürcher Kongresshaus die "Blickfang Awards 2009" vergeben. Ausgezeichnet wurden Präsentationen und Produkte, welche aus dem alljährlichen vorweihnächtlichen Filz-Pulswärmer-und-Aluregal-Einheitsbrei der Designmesse herausragen. Erfreulich: dieses Jahr wurden für einmal nicht Standbauten, sondern Produkte ausgezeichnet, die ungeachtet ihrer Präsentation überzeugten.


Von links nach rechts: Christa Michel, Thomas Neeser und Jasmin Frei.

Den Blickfang Award in Bronze gewann die junge Modemacherin Jasmin Frei alias "Jasfree", welche die Jury mit ihren an Turbinenräder erinnernden Kleidern beeindruckte.


Rückenansicht eines Kleides von Jasmin Frei.

Den Blickfang Award in Silber gewann die Zürcher Strickdesignerin Christa Michel, die vor Wochenfrist bereits (vergebens) für den Design Preis Schweiz nomininert war und die wunderbarsten, überraschendsten und eigensinnigsten Stickdesigns verkauft.


Ein Saisonhighlight: Michael-Jackson-Pullover von Christa Michel.

Den Blickfang Award in Gold gewann der Zürcher Produktdesigner und "Velotüftler" Thomas Neeser alias "Fretsche", dessen entzückend kreativ umgestalteten 70's-Dreigänger die Sensation der diesjährigen Blickfang waren. Wir empfehlen eine sofortige Umteilung des Fretsche-Stands vom nahezu unauffindbaren 3. Obergeschoss ("Newcomer") ins Foyer und damit ins Rampenlicht dieser Messe!


This is it! Die wunderbaren Custombikes von Fretsche.

Die Designmesse "Blickfang" läuft noch bis Sonntagabend, Programm und Details gibt es hier.

Browsen real/wie früher...

Nix Shopping, dafür Schmökern ist angesagt - Einer der schönsten Orte Zürichs ist nur temporär:
Bibliothek Andreas Züst

Noch bis morgen, Samstag 21.11., ist die wundersame und reichhaltige Büchersammlung des Künstlers und Sammlers Andreas Züst (das Kunsthaus Aarau stellte dieses Jahr die eindrückliche Kunstsammlung des im Jahr 2000 Verstorbenen) bei Corner College/Perla Mode einquartiert.
Bibliothek Andreas Züst
Bibliothek Andreas Züst
Die umfangreiche Bibliothek mit Büchern über Kunst (und vielem mehr, darunter schöne Raritäten) bietet im umtriebigen, bei dieser Jahreszeit ungemütlichen, Langstrassen-Quartier eine Oase, die einlädt zum Schmökern und Entdecken und Kopieren (ein Kopiergerät steht bereit). Ein Abstecher nach dem samstäglichen Besuch des Kanzlei-Flohmarktes lohnt sich.

Bibliothek Andreas Züst

bis 21.11.09 19.00Uhr
Corner College/Perla-Mode
Langstrasse 84 / Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
Mehr Infos: www.corner-college.com
www.andreaszuest.net
Die Ausstellung im Corner College/Perla Mode ist eine Station des Projektes "Von Andreas bis Züst - eine Bibliothek geht auf Wanderschaft", nächste Orte sind Kunstbibliothek/Sitterwerk in St.Gallen (30.11.-7.3.09), Kantonsbibliothek AR, Trogen (22.3-18.6.2010) und ab Sommer 2010 Alpenhof AI, Oberegg.

Klein und Schwarz - ganz gross

Das "kleine Schwarze", der Klassiker der Damengarderobe schlechthin, findet derzeit auf diversen Ebenen in der Mode ein Revival.
Klassiker sind Krisenzeiten ein beliebtes und dankbares Thema.

So präsentieren Viktor & Rolf für die kommende Frühjahrs-Saison eine "Black Dress" Capsule- (sprich Mini-) Kollektion. Fünf Cocktail-Kleider mit dem neuen Label "Viktor & Rolf Black Dress" beeinhaltet die Kollektion:

Viktor & Rolf Black Dress Viktor & Rolf Black Dress Viktor & Rolf Black Dress Viktor & Rolf Black Dress Viktor & Rolf Black Dress

Die Capsule-Kollektion wird ab Dezember 2009 in high-end Multi-Brand-Stores und Warenhäuser weltweit verkauft.
www.viktor-rolf.com


Auch das Gewerbemuseum Winterthur widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung "Kleid im Kontext" dem Kleinen Schwarzen:
Kleid im Kontext
Dreissig ausgewählte Schweizer Designer zeigen in dieser Ausstellung unter anderm ihre Interpretation des Klassikers.

Ausstellung bis 2.Mai
www.gewerbemuseum.ch

Zu guter Letzt eine Meldung für jene, die nach den beiden vorehergehenden Meldungen nun Lust bekommen haben, sich hierzulande selber auf die Jagd nach dem persönlichen Kleinen Schwarzen zu machen. (Viktor & Rolf wird wahrscheinlich nur im Ausland erhältlich sein; die Kleider der Ausstellung sind nur Ausstellungsstücke.)

Diese Woche eröffnen Modedesignerin Eliane Diethelm und Schuhdesignerin Joanna Skoczylas an der Josefstrasse 45 in Zürich ihr eigenes Geschäft, welches sich ganz dem Kleinen Schwarzen widmet.
Unter dem Label LBD – little black dress interpretieren die beiden Designerinnen Eliane Diethelm und Joanna Skoczylas den Klassiker jetzt neu. Die erste Kollektion besteht aus aufregenden Cocktail- und Abendkleidern für den besonderen Anlass sowie aus eleganten Kreationen, die dem Alltag den besonderen Chic geben.

Bildmaterial liegt zur Zeit noch keines vor, aber wir sind gespannt und freuen uns über die Eröffnung:
LBD

LBD, Josefstrasse 45, 8005 Zürich
www.littleblackdress.ch

Must have: sehende Hände

Handschuhe Ontour
Der Mini Mart von Street-Files.com an der Zürcher Badenerstrasse ist immer wieder mal einen Besuch Wert. Hier gibts gute Streetwear und coole Accessoires und Gadgets.
Die sehenden Handschuhe von Ontour sind bei unserer letzten Visite in unseren Gedanken hängen geblieben:


Handschuhe Ontour

Erhältlich in den Farben Schwarz, Olive und Blau für 49 Franken, online bei www.street-files.com

oder direkt bei:
STREET-FILES MINI MART
Badenerstrasse 131
CH-8004 Zürich
DI-FR: 12:00 - 19:00
SA: 11:00 - 17:00

TEL: +41 43 322 03 23

Must have: Schutzschild...

Die shieldförmige Sportsonnenbrille P’8481 von Porsche Design ist mit dem international anerkannten Branchenpreis „Silmo d’Or“ ausgezeichnet worden.

Porsche Rodenstock

Ein spezieller Mechanismus sorgt dafür, dass sich die Sonnenbrille extrem flach zusammenfalten lässt. Dabei verblüfft der Mechanismus durch einfache Bedienbarkeit. Werden die Bügel ausgeklappt, stellt sich die Scheibe automatisch senkrecht und nimmt die für Sportsonnenbrillen typische Form an, die sich optimal an die Gesichtsform anpasst. Klappt man die Bügel wieder zusammen, legt sich die Scheibe flach.

Perfekt verstaut wird die Brille in einem speziell entwickelten Etui. Insgesamt ist die zusammengefaltete Fassung mit Original Etui nur zirka 15 Millimeter hoch. Dünn genug, um unauffällig in einer Hemd- oder Jackentasche untergebracht zu werden.

Die P’8481 ist außerordentlich leicht, denn aus extrem stabilem Titan, die Scheibe ist aus flexiblem Kunststoff und sorgt für umfassenden UV-Schutz.

und hier das coole Teil in frontaler Schönheit:

Porsche Rodenstock

www.porsche-design.com

Must Have: Button Down...

Was mit der Vision eines Mannes begann – die Kreation des perfekten Oxford Button-Down Hemdes – hat Gant einen Platz in der Geschichte der Mode gesichert. Dieser Mann hiess Bernard Gant. Nachdem er jahrelang Hemden für andere Marken entworfen hatte, gründete er und seine Familie 1949 das Unternehmen „Gant of New Haven“.

Gant 60

Bald machten sie sich einen Namen, denn sie erfanden und schneiderten Merkmale, wie etwa die Garderobenschlaufe, die Kellerfalte und einen Knopf am hinteren Kragen, der die Krawatte an Ort und Stelle hielt. Diese Innovationen und die Einführung des Button-down Shirts in den USA machten Gant zum Must-have in jedem modernen amerikanischen Kleiderschrank der 50er und 60er Jahre.

Zur Feier unseres 60-Jahre-Gant-Jubiläums wird eine streng limitierte Heritage Colletion mit original Gant Shirts (152 Teile in der Schweiz) präsentiert, alle mit einzigartigen Details und Labels. Sie sind in den GANT Stores Zürich – Glattzentrum und Sihlcity sowie in Genf – La Praille erhältlich.

www.gant.com/60years
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