Haute Couture fürs Sexy Hexi...

Adventszeit ist Desssous-Zeit. Wer bei H&M's Sonia Rykiel Kollektion nicht fündig geworden ist, die möge doch in die pudrig-süsse, zugleich verruchte Welt von Agent Provocateur eintauchen.

Den gestrigen Sonntagsverkauf in Zürich nutzte die Agent Provocateur Boutique an der Bärengasse für einen Apero für ihre besten Kunden. Auch Männer (auch welche, die keine Damenwäsche tragen) lieben A.P.'s Einladungen, schon allein des hübsch hergemachten Personals wegen...

Agent Provocateur

Zu Champagner, Rosenwasser und süssen Muffins wurde (in etwas steifer Atmospäre) das Neueste des britischen Labels präsentiert: die Soirée-Kollektion, handgemacht und aus feinster Spitze - Haute Couture für untendrunter.

Agent Provocateur
Die fotografischen Inszenierung Kollektion: "kinky as (A.P.)usual".

Agent Provocateur Soirée
Joan Collins ahoi: Gardenia Corset, 1200 Euro.

Agent Provocateur Soirée
Zum Kuscheln: Lalita Slip (Mitte) 2075 Euro.

Agent Provocateur Soirée
Nicht zum Kuscheln: Heloise Corset aus Seidensatin und Leder, besetzt mit Nieten und Stacheln, 3920 Euro.

www.agentprovocateur.com

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Comme des Garçons meets THE BEATLES



Ein kleines Souvenir aus dem wirklich sehr schön gewordenen neuen "Trading Museum" von Comme des Garçons auf Omotesando Hills in Tokio: die neue Kollaboration zwischen Designerin Rei Kawakubo und The Beatles (bzw. deren Namensrechtsverwaltern). Entstanden ist eine Reihe von Taschen und T-Shirts mit dem klassischen Logo der Pilzkopf-Musikband.



Erhältlich sind die Shirts vorläufig nur im "Trading Museum", das sich von konventionellen Boutiquen dadurch unterschiedet, dass längst nicht alles auch zu kaufen ist, was zu sehen ist.



So gibt es nur eine sehr genau editierte Auswahl von Kollektionsstücken von Comme des Garçons, die in alten hölzernen Schaukästen aus dem Londoner V&A-Museum ausgestellt sind. Einiges davon stammt aus den Archiven der Firma und wird darum nicht verkauft. Ausserdem zu sehen (und kaufen): Arbeiten des Briten Christopher Nemeth, Schuhe von Daita Kimura, Vintage-Hüte von Stephen Jones oder handgefertigte Glaskunstobjekte von Pieke Bergmans.

Magazin "Z" erstmals mit NZZ und FAZ

An diesem Wochenende erscheint unser Magazin "Z" am 5. Dezember erstmals als redaktionelle Kooperation der beiden Medienhäuser Neue Zürcher Zeitung (Zürich) und Frankfurter Allgemeine Zeitung (Frankfurt). NZZ und F.A.Z zählen im Segment der Qualitätsmedien zu den führenden Zeitungen in der Schweiz bzw. in Deutschland.

"Z – Die schönen Seiten" richtet sich an eine intelligente, internationale und einkommensstarke Leserschaft mit einem Interesse für hochwertige Konsumgüter und Dienstleistungen. Durch die Kooperation mit der F.A.Z steigt die Auflage für die Dezember-Sonderausgabe mit dem Thema "Weihnachten" auf insgesamt 850'000 Exemplare. "Z" liegt am 5. Dezember den Samstagsausgaben der Neuen Zürcher Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bei. Außerdem ist die Z-Sonderausgabe am darauf folgenden Sonntag in der NZZ am Sonntag zu finden.



Foto: Joachim Baldauf, Styling: Julia Freitag

Boss läutet den Frühling ein

Kaum ist Weihnachten, kommt auch schon die neue Frühlingsmode in die Läden. Was erwartet uns? Die Anzeigen in den Magazinen geben erste Hinweise - etwa die von Hugo Boss.



Da sehen wir bei Boss Orange etwa die „Orange Hour“. Was das ist? "Beim Anblick der Motive spürt man die Leichtigkeit des Augenblicks, in dem die Sonne langsam tiefer sinkt", schreibt Metzingen mit romantischem Timbre. Fotografiert wurden die Motive in Miami, und zwar von Newcomer-Fotograf Matt Jones, dem Sohn von Terry Jones (Magazin i-D).



Und bei Boss Black sehen wir, dass es um den smarten Businessanzug keineswegs geschehen ist, wie es die New York Times unlängst schrieb ("Even the bankers don't want to look like bankers anymore")im Gegenteil: für Hugo Boss Black Label symbolisiert die klassische Kombination mit Krawatte nach wie vor Seriosität, Ambition und Erfolg. Der Herr posiert vor Betonwürfeln an der Küste von Barcelona. Forografiert wurde Lars Burmeister von Peter Lindbergh.

Victorinox eröffnet in Genf

Victorinox steht für Schweizer Taschenmesser, klar. Das weiss hierzulande jedes Kind. Was aber viele nicht so recht wissen ist, dass Victorinox neben den unmissbaren Messern heute eine breite Palette von Uhren, Düften, modischen Artikeln, Reiseaccessoires und anderen Gadgets produziert. Gerade die Mode darf sich mit ihrem intelligenten Mittelweg zwischen Sports- und Casualwear durchaus sehen lassen.



Im Lichte dieser Einschätzungen ist es uns also eine Pflicht, an dieser Stelle zu melden, dass Victorinox nun endlich auch in der Schweiz einen angemessenen Flagshipstore hat, welcher der Vielfalt des Angebots gerecht wird. 2 de la rue du Marché, Genf.

Michael Stipe's Kassette für Margiela

Neues aus dem Register "Dinge, die die Welt nicht braucht (aber trotzdem irgendwie lustig sind)": Musiker Michael Stipe ("R.E.M") hat für das Maison Martin Margiela eine echtsilberne Mikrokassette entworfen, die man sich an einem schwarzen Stoffband um den Hals hängen kann. Von dem bizarren Schmuckstück gibt's weltweit nur 199 Stück - es wird in einem Notizbuch ausgeliefert, welches Herr Stipe persönlich signiert hat.



Wozu das nun gut sein soll? Wissen wir auch nicht, aber vielleicht ist das nicht so sehr die Frage. Denn das Maison Martin Margiela schreibt selbst voller Verwunderung: "The microcassette can not be defined as either a piece of jewelry or an art object. It’s both and neither at the same time."

Bruno Pieters gibt Zepter bei HUGO ab

Wahrscheinlich war sein dezidiert modischer Stil doch etwas zu viel für die Schwäbischen Konfektionäre, denn diese Woche hat Hugo Boss gemeldet, dass der Belgier Bruno Pieters seinen Job als Art Director bei der Junior-Marke HUGO nach drei Jahren wieder abgibt.


Bruno Pieters im Herbst in Paris. (Foto Reuters)

Die entsprechende Medienmitteilung verrät, dass die Veränderungen per sofort in Kraft treten, denn schon für die Kollektion Herbst 2010, die im Januar gezeigt wird, soll "ein verändertes Designteam" verantwortlich sein. Bruno Pieters konzentriere sich derweil "wieder verstärkt auf sein eigenes Label."

Auf verklausulierte Weise wird dem Belgier modischer Tribut gezollt: In den letzten zwei Jahren sei es Pieters gelungen, "sich durch ein klares Fashion Statement und darauf abgestimmten Kommunikationsmassnahmen als unverkennbare Designbrand zu positionieren."

Good Godly House Sale!

Der in Graubünden lebende, international gefragte Modefotograf Conrad Godly verspürt Lust auf einen sehr gründlichen Tapetenwechsel und liquidiert am kommenden Wochenende seine stilvolle Loftwohnung in Chur.



Dabei verhökert er Möbel-Klassiker von Josef Hoffmann, Eileen Gray, Le Corbusier, Mies van der Rohe, etc., Grafiken von Tom Wesselmann und Alex Katz, Fotos von Helmut Newton, Nobuyoshi Araki, Henri Cartier Bresson, René Burri, David Armstrong, Kunst- und Fotobücher (teilweise seltene Erstausgaben) wie Helmut Newtons Sumo Buch, etc. Glas von Venini, 50er und 60er Murano Glas, Musik-CDs und anderes mehr - das ganze Inventar!

Bei Kuoni Transport, Felsenaustrasse 5, Chur, 5. und 6. Dezember von 11-18 Uhr, 8. bis 11. Dezember von 17-19 Uhr und 12. und 13. Dezember von 11-18 Uhr.

super-Rykiel

Gestern Abend fand in Paris einer der grössten Mode-Events der letzten Jahre statt: H&M feierte mit Sonia Rykiel die Lancierung der Kollaboration "Sonia Rykiel pour H&M". 2000 Gäste wurden in einer aufwändig gebauten Rykiel-Wunderwelt mit einer pompösen Parade verzaubert.
Einige Impressionen:

Sonia Rykiel H&M
Sonia Rykiel H&M
Sonia Rykiel H&M
Sonia Rykiel H&M
Sonia Rykiel H&M

Videos und mehr Bilder zu diesem Anlass auf: www.hm.com und diesen Sonntag in der NZZ am Sonntag im Stil-Bund.
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