raus in die Strassen

Urban Art ist spannend. Wir freuen uns auf den Film "Exit Through the Gift Shop" über den legendären Graffiti-Künstler Banksy und weitere Urban-Artisten...der Film wurde im Januar am Sundance Film Festival präsentiert und kommt hoffentlich bald in die Schweizer Kinos...


Urban Art, das Malen, Drucken, Kleistern, Sprayen, Darbietungen oder kreativen Bepflanzungen an ungewöhnlichen Plätzen im öffentlichen Raum wird auch in der Schweiz immer populärer.

In diesen Tagen kann man in den Städten Luzern und Zürich das Entstehen von sechs neuen Kunstwerken live miterleben. Unter dem Namen Urban Art Projekt werden in regelmässigen Abständen Urban Art Werke auf bestimmten Plakatwände immer wieder neu gestaltet. Mit dazu gehören die Schweizer Künstler Smash137, Ezra, C-Line, Safu, wes21, und Mamma Grüsli.

Es soll mit dieser Aktion eine öffentliche Galerie entstehen, die frei und ohne Einschränkung begehbar ist. Auf dem Weg von Kunstwerk zu Kunstwerk kann man gleichzeitig weitere Urban Art entdecken, die sich überall befinden kann.

Zwei Werke dieser Aktion kann man schon bewundern: ein Gemälde der Künstlerin Snafu im Bahnhof Zürich Stadelhofen und ein Graffiti-Werk von Smash137 an der Zürcher Langstrasse:

Wir erfreuen uns an solchen Aktionen, die uns animieren Neues in der gewohnten Umgebung zu entdecken!

Gefördert wird die Aktion von der Marke Camel, die mit diesem Engagement einen Beitrag zur konstruktiven Auseinandersetzung mit der Urbanisierung und der Kunstform Urban Art leisten möchte. Die Urban Art Plakate sind Auftakt eines Förderprogrammes, in dessen Rahmen auch ein Urban Art Center in Zürich geplant ist. Wir sind gespannt auf mehr...

Termine und Standorte Urban Art
Produktion Werke am 28.04., 30.04., 03.05., 05.05., 07.05.2010, jeweils ab 11 Uhr

Zürich: Bahnhof Stadelhofen und Langstrasse 238 (Nähe Limmatplatz)
Luzern: Löwengraben-Areal 19

Antizyklisch

Rechtzeitig zum anstehenden Rauchverbot erreicht uns heute ein Paket von Davidoff. Zur Lancierung der neuen Zigarren-Serie "Puro d'Oro" stattet uns der Zigarren-Hersteller mit einem Tabakpflanzen-Aufzucht-Set aus. So kann man den Tabak, wenn schon nicht mehr öffentlich rauchen, dann doch wenigstes öffentlich bewundern.



Und wer es unter den Journalisten-Kollegen am schnellsten schafft, aus den Sämchen ein stattliches Pflänzchen zu züchten, der wird nach Einsendung eines Beweisfotos belohnt mit einer Kiste Zigarren. Die man dann aber wohl, des Rauchverbots wegen, auf den heimischen Balkon (gleich neben dem stattlichen Pflänzchen) geniessen muss.

Zu cool für die Schweiz!

Kürzlich im Showroom von Tommy Hilfiger bei der Präsentation der nächsten Herbst/Winter-Kollektionen: Neben einer überzeugenden, typischen Tommy Hilfiger Kleider-Linie (very classic American Sportswear, very Sitxites) entdeckten wir bei den Schuh-Kollektionen ein entzückendes Produkt, einer Kooperation des Amerikanischen Modelabels mit der Keith Haring Foundation!
Keith Harings kecke Strichzeichnung zieren bunte Schuhmodelle, von Modellen für Kinder wie auch Erwachsene, von Sneakers bis hin zum Gummistiefel.

Tommy Hilfiger Keith Haring

Auf die anfängliche Begeisterung folgt der grosse "Dämpfer": Die exklusive und limitierte Schuhkollektion ist offenbar so exklusiv, dass sie in der Schweiz überhaupt nicht erhältlich sein wird. Zu gering war das Interesse der Schweizer Einkäufer munkelt man, aber die genauen Gründe weiss niemand.

Wir sind enttäuscht, denn der Meinung, dass mit etwas Initiative diese coole Schuhkollektion auch in der Schweiz begeisterte Abnehmer finden würde. Zudem würden diese Keith Haring Schuhe das hiesige, etwas brave Image der Marke Hilfiger etwas aufpeppen.

Nun müssen interessierte ins benachbarte Deutschland oder nach Paris zu Colette (wo im Februar schon eine Pre-Launc stattfand) pilgern um ein solches Keith Haring Paar zu ergattern. Denn auch auf der Websteite von Hilfiger http://eu.tommy.com werden Schweizer Kunden nicht berücksichtigt.
Wie SCHADE!


Tommy Hilfiger Keith Haring2

Und hier noch weitere Infos zur Keith Haring Schuhkollektion, welche im September 2010 auf den Markt kommen soll:

Kinder-Sneaker ab 59.99 €
Kinder-Regenstiefel ab 49.00 €
Damen-Regenstiefel ab 89.90 €
Damen- und Herren-Sneaker ab 89.99 €

Keith Haring war sowohl Künstler als auch Aktivist, der seine Kunst oft benutzt hat, um soziale Missstände anzuprangern. Haring war einer der bekanntesten jungen Künstler, Filmemacher, Performer und Musiker der 80er Jahre. Seine Arbeit spiegelte sich in der damaligen Grossstadtkultur wider. Nachdem bei ihm 1988 AIDS diagnostiziert worden war, gründete er 1989 die Keith Haring Foundation mit dem Ziel, Gelder für AIDS-Organisationen zu sammeln - um so sein wohltätiges Erbe für immer weiterleben zu lassen. Die Stiftung erhält und schützt sowohl Harings künstlerisches, als auch ideelles Vermächtnis, indem sie Kinderhilfsorganisationen und Institutionen unterstützt, die sich der Erforschung und Heilung von HIV und AIDS verschrieben haben. Keith Harings Nachlass wird von der internationalen, auf Kunst, Mode und Design spezialisierten Markenlizenzierungs- und Beratungsfirma Artestar LLC verwaltet.

Blickfang Basel in der E-Halle

Zum ersten Mal findet an diesem Wochenende vom 23. bis 25. April die Möbel-, Design- und Modemesse BLICKFANG in Basel statt, und zwar in der wirklich schönen, abgeratzt-industriellen E-Halle. Einige Impressionen vom Treiben am Freitagmittag ...


Unter dem Namen "Reh4/Schwarzmarkt" haben sich jüngere Basler Labels zusammengetan.


Eines der spannenderen Labels dort: Three Cheers and a Tiger.


Bunte Menschen und entspannte Geschäftigkeit.


Bottoni macht wunderbares Porzellan.


Florian Kallus hat einen knackigen Tisch mit schwenkbarer Leuchte entwickelt.


Witziger Design-Marktstand von Gopf!.


Zauberhafte geflügelte Porzellanelefanten bei Fabian Blaser.


Adam Brody macht Damen mit grossen Grössen glücklich.


Markant punktet mit dessinierten Serviertabletts.


Ramstein verkauft zeitgeistgerechte Brillen.


Ein schönes Geschenk: die filigranen "Glücksli".


Luxuriös bestickte Bettwäsche von Madame Trottoir.


Guter Wein im 3-Liter-Tetrapack von Hauswein.


Bei Tukluk flippen die Kinder fast aus.


Coole Strohhüte vom Schweizer Label Le Tom.

Agent Provocateur: Back to Sensuality!

Nachdem wir die letzten zwei, drei Kampagnen des britischen Sexwäscheherstellers AGENT PROVOCATEUR mit zunehmendem Befremden und Kopfschütteln aus der Post gezogen haben, weil sie immer absurder und artifizieller wurden, überrascht uns die Firma dieses Frühjahr mit einer heiss ersehnten Rückkehr zu saftiger Sinnlichkeit!



Die neuen Motive, als 13 sündige Setcards zusammengestellt, wurden von Fotograf Simon Emmett inszeniert. Als Stylist war Sascha Lilic tätig. Wir finden: endlich wieder mal einen wirklich "provozierenden" Agenten, dem wir auch gerne begegnen täten.

Ein bisschen Elvis-Feeling...

Well, it's one for the money,
Two for the show
It's three to get ready
Now go, cat, go.

But don't you step on my blue suede shoes.
You can do anything but lay off of my blue suede shoes.

(Carl Perkins)

Blue Suede Shoes

Blauer Herrensneaker aus weichem Wildleder, 169 Franken bei www.street-files.com

The iPad has landed

In der Haut der traurigen Wasserträger, die bei Apple Schweiz arbeiten, möchte man dieser Tage nicht stecken! Da hat die Firma ein absolut heisses Teil im Köcher, auf das alle gierig warten, doch nun können die armen Dienstknechte dort nichts anderes tun als zu verkünden, dass Apple vorerst bevorzugt die USA mit dem iPad beliefert und erst ab etwa Mitte Mai, also einen Monat später als versprochen, die Europäer. Das ist ein Skandal erster Güte, aber nun gut: wahrscheinlich hat es betriebswirtschaftliche Logik.

Wir haben allerdings nicht so lange warten wollen und uns über hier bereits erwähnte, andere Kanäle ein iPad beschafft. Das dauert nur drei Tage, und hält alles, was die Firma verspricht, welche die Dinger jetzt schon in der Schweiz vertreibt.

Und was stellen wir also fest? Das iPad ist der Knüller, ein Hammer, ein Vergnügen, ein Spassgerät erster Güte, ein Überflieger mit revolutionären Zügen. Man packt es aus, steckt es zum Synchroniseren per USB an einen bisherigen Rechner - in unserem Falle das AirBook - und legt los! Alles ist drauf: Mails, Kalender, Musik, Fotos, Youtube, Internet, was immer man gerne hat! Nur die iApps fürs iPad laufen noch nicht, da blockiert Apple Schweiz vorerst, prohibitiv wie man dort offenbar veranlagt ist, die Leitung. Man behilft sich also vorerst mit zweifach vergrösserten und leicht verpixelten Versionen der iPhone Apps. Wird sich bessern.

Nach wenigen Minuten hat man sich an die virtuelle Bildschirm-Tastatur gewöhnt - ein knoventionelles Keyboard erscheint einem danach fast wie eine unnötige Krücke! Das Bedienen geht absolut intuitiv, das Bild ist kristallklar, alles wunderbar. Nur das iPhone kommt einem plötzlich winzig und fummelig vor.

Fazit: Steve Jobs' Leuten ist mit dem iPad ein wahrlich grosser Wurf gelungen, der uns von nun an überall hin begleiten wird. Umso schändlicher, dass man das Gerät den Schweizern einen weiteren Monat vorenthalten will. Unser Rat: Kaufen, aber möglichst jetzt schon, um vorne mit dabei zu sein - und um Apple ein Schnippchen zu schlagen!

Italien, Land des Elends?

Wir entnehmen dem Eintrag der verdienstvollen Cathy Horyn auf ihrem Blog "on the Runway" (NY Times), dass Franca Sozzani, die Chefredaktorin der italienischen "Vogue", auf ihrem Blog folgende News hinterlegt hat: “Our country, the beautiful Italy, the land of writers, poets, architects, museums, admired, loved and renown all over the world, our Italy… is now full of big trash.” Starker Tobak! Unsere Rede! Und weil es so schön ist, gleich weiter: “The land of culture and beauty has become the land of ignorance and the ugly."

Was nun, Silvio? Die Sozzani ins Meer werfen oder endlich mal gründlich über die Bücher gehen!? Wir meinen, dass es Zeit für das letztere ist.



(Von meinem iPad gesendet)

Bad news! Apple verschiebt iPad um einen Monat

Das ist extrem enttäuschend, wenn nicht sogar richtig anstössig: Apple hat heute bekannt gegeben, die Europa-Lancierung des mit Spannung erwarteten iPads um einen ganzen Monat zu verschieben. Vorbestellungen für die ersten Geräte sind demnach erst ab 10. Mai möglich.

Der Grund hierfür: Der Konzern hat entschieden, erst einmal die über Erwartung starke Nachfrage in den USA abzudecken, bevor der alte Kontinent in die Gunst kommt. Wär's nicht so beschämend, müsste man doch lachen? Zum Glück gibt's Parallelimporte wie die von Digitec, die jetzt bereits auch bei uns ausliefern ... Unser iPad ist nämlich HEUTE angekommen, wir werden berichten!


Der dünne Apple-Chef mag die Amis offenbar lieber als die Europäer: Steve Jobs mit dem iPad. (Bild Reuters)

soll er kommen, der Sommer!

Pucci Trunk Show 2
(Foto: Marcio Madeira/Style.com)

Gestern Dienstagabend schaffte es das Modegeschäft Designer am See sogar eingefleischte Stadtzürcher über die Zürcher Stadtgrenze hinauszulocken. Die Boutique in Kilchberg lud zur Emilio Pucci Trunk Show ein.

Pucci Trunk Show

In der Boutique mit Seesicht wurde im kleinen Kreis von Stammkunden und Freunden die aktuelle Laufsteg-Kollektion des italienischen Modehauses präsentiert, für welche Puccis neuer Chefdesigner Peter Dundas zeichnete. Man sah eine Vielzahl von sexy Mini-Kleidern und sinnlichen, wallenden Chiffon-Gewändern, aber auch paillettenbesetzte Jacketts und lässige Hosen - mit Glamour und Sexyness kennt sich Dundas aus, so hat er auch schon für Ungaro oder Cavalli gearbeitet.

Pucci Trunk Show 3

Pucci Trunk Show 4

Abgesehen der typisch farbigen, sommerlichen Prints passt die Pucci-Kollektion stilistisch gesehen gut zur Marke Balmain, welche ebenfalls bei Designer am See erhältlich und beliebt ist. Und so war am gestrigen Abend eine Vielzahl typischer Balmain-Teile, allen voran diverse Blazer mit der wunderbar übertriebenen Schulterpartie, auszumachen.


Pucci Trunk Show Ballerinas
Geschäftsführerin Ruth Reinger trug bequeme Swarovski-Ballerinas von Emilio Pucci.
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