Der nervige Hampelmann von der NZZ-Homepage
Wir wissen ja nicht genau, wie es anderen geht - aber uns fällt in jüngster Zeit dieser kahlköpfige Vorturner im dunklen Businessanzug auf, der einen seit einigen Tagen von der NZZ-Homepage herunter begrüsst und am Bildrand herumhampelt. Da macht er seine Verrenkungen und zappelt herum, alsob ihm die Wirtschaftskrise in Reinkultur in den Zwirn gefahren ist! Also so was von hektisch, dass man ganz vom sonst so kontemplativen und ästhetischen Gesamterlebnis der NZZ abgelenkt ist.

Wer ist der Mann? Wir haben ein bisschen experimentiert. Und ihn angeklickt. Er ist der Werbeträger von Swissquote, dem "ePrivate Banking Magazine", und er verspricht, "den Hoizont zu erweitern". Aha, eine Art Uriella im Anzug? Nicht ganz. Das Magazin, so der Link des Stresspeters, "richtet sich in erster Linie an den modernen Anleger". Also nicht an uns, denn wir bringen unser Geld ganz altmodisch in die Boutiquen. Er investiert offensichtlich eher in Jazztanz! Dabei würden wir aber lieber nicht so einen steifen Anzug tragen ...
"Ich will, ich denke, ich kreiere, ich entscheide, ich hoffe", flasht es dem User entgegen. Nur "ich zapple" fehlt! Wer den Mann aklickt, kommt auf eine ganz und gar statische Homepage von Swissquote, wo man so gar keinen Anschluss an die Eurythmie des Anzugsträgers bekommt. Vielleicht sollten dort auch die CEOs mal ein Tänzchen machen, um die Idee weiter zu spinnen?

Wer ist der Mann? Wir haben ein bisschen experimentiert. Und ihn angeklickt. Er ist der Werbeträger von Swissquote, dem "ePrivate Banking Magazine", und er verspricht, "den Hoizont zu erweitern". Aha, eine Art Uriella im Anzug? Nicht ganz. Das Magazin, so der Link des Stresspeters, "richtet sich in erster Linie an den modernen Anleger". Also nicht an uns, denn wir bringen unser Geld ganz altmodisch in die Boutiquen. Er investiert offensichtlich eher in Jazztanz! Dabei würden wir aber lieber nicht so einen steifen Anzug tragen ...
"Ich will, ich denke, ich kreiere, ich entscheide, ich hoffe", flasht es dem User entgegen. Nur "ich zapple" fehlt! Wer den Mann aklickt, kommt auf eine ganz und gar statische Homepage von Swissquote, wo man so gar keinen Anschluss an die Eurythmie des Anzugsträgers bekommt. Vielleicht sollten dort auch die CEOs mal ein Tänzchen machen, um die Idee weiter zu spinnen?
Die Akris-Taschen verlassen den Showroom
Wir haben auf dieser Plattform in den vergangenen Monaten ja immer wieder mal von der Lancierung der ersten Handtaschenkollektion des Schweizer Qualitätslabels Akris berichtet - für manche kritische Leser sogar zu viel! Damit allfällige Verdachtsmomente ausgeräumt sind; Auf unserer Redaktion hat niemand eine solche Tasche, und es sieht auch so aus, als ob sich niemand diese aus kostbarem Rosshaar gefertigten Luxusbehältnisse würde leisten können. Bis jetzt haben wir nur an Shworooms daran herumfingern dürfen. Wir haben nur aus Liebe zu Albert so fleissig berichtet!

Doch nun verlassen offenbar die ersten Akris-Taschen die Showrooms und treten ins bisweilen grelle Rampenlicht des Alltags. So auch an der Schulter von Angelina Jolie, die von einem Paparazzo während ihres Aufenthalts in Venedig (anlässlich der Dreharbeiten zu "The Tourist" mit dem Modell "Ai" von Akris hinterrücks fotografiert wurde. Im Schlepptau hat sie des weiteren auch ihre Kids. Natürlich trägt La Jolie, die bekanntlich ein grosser Fan von Akris ist, das XL-Modell dieser für Akris so zentralen neuen Kreation.

Doch nun verlassen offenbar die ersten Akris-Taschen die Showrooms und treten ins bisweilen grelle Rampenlicht des Alltags. So auch an der Schulter von Angelina Jolie, die von einem Paparazzo während ihres Aufenthalts in Venedig (anlässlich der Dreharbeiten zu "The Tourist" mit dem Modell "Ai" von Akris hinterrücks fotografiert wurde. Im Schlepptau hat sie des weiteren auch ihre Kids. Natürlich trägt La Jolie, die bekanntlich ein grosser Fan von Akris ist, das XL-Modell dieser für Akris so zentralen neuen Kreation.
Zürich bekommt "Fashion Days"
Nun ist es auch offiziell bekannt: Zürich bekommt im Herbst dieses Jahres eine Art "Fashion Week", die vielleicht noch nicht im ersten Anlauf, aber bald schon mit verwandten Veranstaltungen in Berlin , New york, London oder Sydney genannt werden will.

Outfits des letztjährigen Gewinners des Swiss Textiles Awards, Alexander Wang.
"Zürich Fashion Days" nennt der Sportvermarkter und Eventveranstalter IMG das Konzept, das im Gegensatz zu den genannten "B2B"-Events (Business-to-Business) eine "B2C"-Veranstaltung sein soll - also "Business to Consumer". Auf Deutsch: Es werden ganz normale Leute, Fussvolk quasi, die internationalen Designer- und Award-Shows besuchen können, die vom 3. bis 6. November in der historischen Industriehalle des Puls 5 in Zürich West stattfinden.
"Wir wollen in Zürich ein breiteres Publikum ansprechen", sagte Armin Meier, Geschäftsführer von IMG Schweiz, an der Pressekonferenz im Park Hyatt in zürich am Donnerstagmorgen. Und sein Projektleiter Stefan Haensel stellte bereits einige Detials vor: "Auf dem Turbinenplatz vor dem Puls 5 werden wir ein doppelstöckiges Zelt für 500 Gäste aufbauen, wo das Küchenteam des Park Hyatt 500 eingeladene Gäste der Sponsoren und VIPs bewirten wird." Doch nicht ganz Fussvolk, also?
Wie auch immer: Für den "Fussboden" und die Bodenhaftung will der Titelsponsor der "Zürich Fashion Days" sorgen - es ist, wie auf diesem Portal bereits angedeutet, der in Präffikon SZ ansässige Bekleidungskonzern Charles Vögele, der sich für drei Jahre verpflichtet hat. Vögele-CEO André Maeder erklärte die ungewöhnliche Kombination von Budgetklamotte und High Fashion wie folgt: "Fashion ist glamourous, die Menschen sind davon magisch angezogen. Und wir legen nun den Teppich aus, auf dem ganz normale Leute erstmals auch Zutritt zu dieser Welt bekommen." Als erter von vier "Presenting Partners" konnte ausserdem die Firma Marionnaud gewonnen werden.

Outfit von Haider Ackermann, der in den letzten Jahren ebenso den Swiss Textiles Award gewann. (Foto Nadine Ottawa)
Auch der bekannte und international geschätzte "Swiss Textiles Award" wird Teil der Zürcher Modetage, die nun also ganz offiziell und etwas umständlich "Charles Vögele Fashion Days Zürich" heissen. Das Team vom Schweizer Textilverband wird auch dieses Jahr dafür sorgen, dass sich spannende internationale Newcomer in Zürich um das Preisgeld im Wert von 100'000 Euro bewerben.
An einer gesonderten "Swiss Fashion Show" zeigen am Freitagmittag national bekannte Designer wie Exantus, Portenier/Roth, Ikou Tschüss, Kazu Huggler, Tran hin Phu oder Lela Scherrer ihre aktuellen Kollektionen.

Sie bringen die "Fashion Days" zum Laufen (von links nach rechts): K. Straub (Hotel Park Hyatt Zurich), Ronald Weisbrod (Swiss Textiles), André Mäder (Charles Vögele), Lisa Feldmann (annabelle), Armin Meier (IMG) und Stefan Haensel (IMG).
Mehr Details zum Detailprogramm: www.charlesvoegele-fashiondays.com

Outfits des letztjährigen Gewinners des Swiss Textiles Awards, Alexander Wang.
"Zürich Fashion Days" nennt der Sportvermarkter und Eventveranstalter IMG das Konzept, das im Gegensatz zu den genannten "B2B"-Events (Business-to-Business) eine "B2C"-Veranstaltung sein soll - also "Business to Consumer". Auf Deutsch: Es werden ganz normale Leute, Fussvolk quasi, die internationalen Designer- und Award-Shows besuchen können, die vom 3. bis 6. November in der historischen Industriehalle des Puls 5 in Zürich West stattfinden.
"Wir wollen in Zürich ein breiteres Publikum ansprechen", sagte Armin Meier, Geschäftsführer von IMG Schweiz, an der Pressekonferenz im Park Hyatt in zürich am Donnerstagmorgen. Und sein Projektleiter Stefan Haensel stellte bereits einige Detials vor: "Auf dem Turbinenplatz vor dem Puls 5 werden wir ein doppelstöckiges Zelt für 500 Gäste aufbauen, wo das Küchenteam des Park Hyatt 500 eingeladene Gäste der Sponsoren und VIPs bewirten wird." Doch nicht ganz Fussvolk, also?
Wie auch immer: Für den "Fussboden" und die Bodenhaftung will der Titelsponsor der "Zürich Fashion Days" sorgen - es ist, wie auf diesem Portal bereits angedeutet, der in Präffikon SZ ansässige Bekleidungskonzern Charles Vögele, der sich für drei Jahre verpflichtet hat. Vögele-CEO André Maeder erklärte die ungewöhnliche Kombination von Budgetklamotte und High Fashion wie folgt: "Fashion ist glamourous, die Menschen sind davon magisch angezogen. Und wir legen nun den Teppich aus, auf dem ganz normale Leute erstmals auch Zutritt zu dieser Welt bekommen." Als erter von vier "Presenting Partners" konnte ausserdem die Firma Marionnaud gewonnen werden.

Outfit von Haider Ackermann, der in den letzten Jahren ebenso den Swiss Textiles Award gewann. (Foto Nadine Ottawa)
Auch der bekannte und international geschätzte "Swiss Textiles Award" wird Teil der Zürcher Modetage, die nun also ganz offiziell und etwas umständlich "Charles Vögele Fashion Days Zürich" heissen. Das Team vom Schweizer Textilverband wird auch dieses Jahr dafür sorgen, dass sich spannende internationale Newcomer in Zürich um das Preisgeld im Wert von 100'000 Euro bewerben.
An einer gesonderten "Swiss Fashion Show" zeigen am Freitagmittag national bekannte Designer wie Exantus, Portenier/Roth, Ikou Tschüss, Kazu Huggler, Tran hin Phu oder Lela Scherrer ihre aktuellen Kollektionen.

Sie bringen die "Fashion Days" zum Laufen (von links nach rechts): K. Straub (Hotel Park Hyatt Zurich), Ronald Weisbrod (Swiss Textiles), André Mäder (Charles Vögele), Lisa Feldmann (annabelle), Armin Meier (IMG) und Stefan Haensel (IMG).
Mehr Details zum Detailprogramm: www.charlesvoegele-fashiondays.com
Let's go camping!
Wir freuen uns, dass es endlich wärmer wird - da kann man endlich auch mal wieder lustvoll raus, campieren gehen. Das sollte allerdings im Zeitalter der Nachhaltigkeit möglichst unmotorisiert geschehen. Hier eine Inspiration dazu...

Projekt und Foto von Kevin Cyr

Projekt und Foto von Kevin Cyr
Unter den Bögen

Der Samstag nach Karfreitag bot bei mildem Wetter eine gute Gelegenheit die ersten Geschäfte zu erkunden, welche in den letzten Wochen in den Viadukt-Bögen (www.im-viadukt.ch) in Zürich eröffnet haben.
Neben Monobrand-Stores (z.B. Musis, Billabog, u.a.) waren wir vor allem neugierig auf das im Bogen 29 ansässige Geschäft Fashionslave. Unter dem einprägsamen Namen bieten die drei Gründerinnen Barbara Furer, Laura Bättig und Selina Stöckli Männermode und eine sogenannte Style Gallery an.

Barbara Furer von Fashionslave.
Die Auswahl der Modemarken setzt sich aus für Modeliebhaber bekannten internationalen Designern wie Raf Simons, Walter van Beirendonck oder Natalia Brilli zusammen, aber es gibt auch einige neue internationale, wie auch lokale Marken zu entdecken. Zudem wird eine eigene Kollektion unter dem Namen Fashionslave erscheinen, welche in Zusammenarbeit mit Raul Egloff im Entstehen ist.


Selina Stöckli von Fashionslave in einem Shirt von Walter van Beirendonck.
Neben der Modeboutique befindet sich auch ein Friseur-Geschäft im Ladenlokal und es wird auch ein bisschen Kunst ausgestellt, derzeit sind es die die Leder überzogenen Tierschädel der Lederwaren-Designerein Natalia Brilli.
Die kantige Verkaufstheke in der Mitte des Lokal kann zudem zum Laufsteg umfunktioniert werden, es sollen also auch Modeschauen hier stattfinden können.

Alles in allem ist das Geschäft eine Bereicherung der Zürcher Shopping-Landschaft. Das Sortiment ist eine gute Adresse für Männer, die etwas anderes als nur einen schlichten Klassiker für die Garderobe suchen, die gute Mode erkennen und schätzen und die darüber stehen, dass sie als Kunde sich als sogenannter "Mode-Sklave" entlarven.
www.fashionslave.ch
Shopping-hungrige Frauen (welche Frau ist das schon nicht...) werden ein paar Türen weiter, in der Nummer 22, bei Komplementair fündig.

Hier gibt es Accessoires sowohl für Damen wie auch Herren. Taschen, Schuhe, Foulards, Schmuck, Hüte, Sonnenbrillen und vieles mehr lassen sich im liebevoll eingerichteten Lokal entdecken.



www.komplementair.ch
Gespannt warten wir auf die Eröffnung der Züricher Dependance der kultigen Berner Boutique Kitchener. Unter dem Namen Kitchener Plus wird hier ab Mitte April ein Mix von coolen Modemarken angeboten. Die meisten sind der Schweizer Kundschaft bekannt und in diversen Zürcher Geschäften schon erhältlich. Man darf gespannt sein, ob sich wenigstens die Auswahl der Kollektions-Stücke von den anderen Modegeschäften in der Limmatstadt abhebt...Noch steckt das Geschäft mitten im Umbau und im Schaufenster sieht man derzeit vor allem Vasen von Linck Keramik.

www.kitchener.ch
Und zum Abschluss noch ein paar Eindrücke vom hinteren Teil der Viaduktbögen, wo sich Einrichtungsgeschäfte eingemietet haben, unter anderem der neue Showroom des Vintage-Geschäftes Bogen 33:


www.bogen33.ch
Wir freuen uns über die neue Einkaufsmeile im Zürcher Kreis 5 und wünschen allen Geschäften einen erfolgreichen Start!


