Lost Highway - der Film

Jetzt auch als bewegtes Bild: Die Modestrecke von Fotografin Sarah Maurer mit Model David Kamenos aus dem aktuellen Magazin "Z" - und zwar hier.

Fashion - Picture Sarah Maurer, Styling Philipp Junker, Grooming Mia Bregar, Model David Kammenos, Cut Gregor Emch, Music Repos.

Immer wieder montags

Am Montag, 17. Mai startet der Montagsmarkt "Mercatino" in eine neue Saison. Ab 18 Uhr gibt es im Zürcher Flussbad Rimini Kleidung und Accessoires zum Bestaunen und Erwerben, unter anderem von:

Qwestion / 
Opia / 
Toujours Toi & Family Affairs / Sunami Frisuren / Yellow Fred / Savannah Chic /
clitcare.ch /
Scharfmacher / STARDUST / Butik&Nataljas Vintage / Corusha
/ Townhouse /
S Only /
Anja Bührer /
Kembo Nui /
drunter und drüber panties and culottes
/ JasminTanner / Elmare / benitarte /
kirschbaum /
Urbanama.com /
GLAM.in /
AdriNaLina /
Arandu 'Alpargatas' /
Andrea Mauz /
2. Schicht /
Nico
 Destillat / Lesunja /
GOLDBEE /
staedtish /
Binz Art /
Kroi /
Le Tom
/ Jewels by Jacqueline / Michelle's Cupcakes & Chetteli vom gro$$mami!



Weitere Infos hier
www.montagsmarkt.ch

Margelist ist CD von Navyboot

Das zur Gaydoul-Group gehörende Zürcher Accessoires-Label Navyboot, einst von Bruno Bencivenga gegründet und inzwischen international expandierend, hat den Walliser Adrian Josef Margelist zum neuen Creative Director ernannt.



Ab dem 1. Juli wird Margelist (34), der bisher bei MCM in ähnlicher Funktion tätig war, für das Design jener Schuhe und Accessoires verantwortlich sein, die auch Michael Schumacher trägt und auch die "Brandkommunikation" prägen. Das hat wenig mit Rauch und Asche, aber gleichwohl mit Feuer zu tun!

"Navyboot hat ein grosses Potenzial zu einer Top-Lifestyle-Marke zu werden“, begründet Margelist den Wechsel zu Navyboot. Was umgekehrt auch heisst: Man ist davon derzeit noch ein ganzes Stückchen entfernt?!

Vuitton im Fussballfieber

Rechtzeitig zur Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika lanciert Louis Vuitton sein neues Core-Kampagnen-Motiv: Drei Ex-Weltfussballer beim Tischfussball!



Und zwar zeigt die Aufnahme den Brasilianer Pelé, den Argentinier Diego Maradona und den Franzosen Zinedine Zidane - hinter den dreien steht diskret ein Pégase-Köfferchen mit dem Logo "Z.Z.", das zeigt, dass Zidane auch tatsächlich mit Gepäck von Vuitton reist und nicht nur seine charakterstarke Nase hinhält.



Fotografiert wurde das Bild auch dieses Mal von Annie Leibovitz, und zwar im Café Maravillas in Madrid. Das Foto, so Louis Vuitton, zeige "die freundschaftliche Rivalität dieses Augenblicks".



Geld soll für diese Inszenierung wenig bis keins geflossen sein, ausser an Al Gores Climae Project, an die Louis Vuitton im Namen der drei Heroen einen namhaften Betrag überweist.




Dieses Weekend im "Z": Supercars!



Die Definition, was ein «Supercar» ist, fällt naturgemäss höchst individuell aus. Für die einen muss es ein drahtiger Italiener sein, für andere ein fetter Amerikaner. Für die meisten ist ein Supercar jedoch auch heute noch ein Fahrzeug, das als exotischer Solitär an der Spitze der Modell-palette eines Herstellers steht: Mit überragenden Fahrleistungen, einem meist aggressiven Äusseren, sattem Motorensound, einem exorbitanten Preis und einem völlig unzeit-gemässen Benzinverbrauch.



In diesem Sinn und Geist – zwischen Hommage und Persiflage – hat das Zürcher Fotografenduo Roth und Schmid zehn der spektakulärsten Supercars unserer Zeit für unser nächstes Magazin "Z" in Szene gesetzt.







Natürlich sind wir uns auch bewusst, dass diese meist zweiplätzigen Autos zeitgeistige Dinosaurier sind. Und dass es schlimm enden kann, wenn sich verantwortungslose Zeitgenossen darin überschätzen. Fotograf Raffael Waldner gemahnt mit seinen "Car Crash Studies" an die entsfesselten Kräfte dieser Boliden. Doch wenn sie vernünftig bewegt werden, sind Supercars auf der Strasse das, was der Pfau im Zoo und der Dandy im Strassenbild sind: ein Hingucker, ein Faszinosum und ein Kuriosum, das den Traum für kurze Zeit über den Alltag erhebt.



Und schliesslich dies: Für viele, die sich zunehmend Gedanken über Umweltschäden machen, sind die neuen Hybrid-Fahrzeuge mit verbrauchsreduzierten Antrieben die Superstars von heute. Mit dem Tesla Roadster hat dieses Genre nun einen Vertreter, der das gute Gewissen mit reichlich Sex-Appeal kombiniert. Wolfgang Peters beschreibt , welchen emotionalen Mehrwert dieses ikonenhafte Elektroauto und andere «alternative» Fahrzeuge bieten.

All dies und viel mehr an diesem Wochenende in der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag!

Swiss Photo Awards vergeben

Im Rahmen der EWZ.selection wurden heute abend die jährlichen Swiss Photo Awards verliehen, und zwar an folgende PreisträgerInnen:


In der Kategorie "Freie Fotografie" gewinnt der Filmregisseur Denis Jutzeler aus Petit-Lancy bei Genf mit einer fotografischen Arbeit namens "Jardin Idéal" 5000 Franken.


Den Preis für die beste Werbefotografierte steckte zum zweiten Mal in Folge der Zürcher Jonathan Heyer ein, mit einer Arbeit namens "America in Crisis" (5000 Franken).


In der Kategorie "Redaktionelle Fotografie" ging die Auszeichnung an Peter Bohler, der ein ziemlich ungewöhnliches irakisches Dorf in der Wüste von Arizona vorstellte.


Und in der vierten Hauptkategorie "Fine Arts" gewann Gabi Vogt 5000.- Franken und einen Ankauf der Stiftung Julius Bär für ihre "Ahnengalerie* mit liegenden Profilporträts.


Den Hauptpreis mit 15'000 Franken gewinnt der Tessiner Jacek Pulawski mit einer eindringlichen Reportagen über das Leben von transsexuellen Prostituierten in Chiasso.

Heute Freitagabend: Nacht der Fotografie!


Meinrad Schade, Zürich: Seid ihr überhaupt sicher, dass der Krieg vorbei ist?

Heute abend im Zürcher EWZ-Unterwerk Selnau: die EWZ-selection, die grosse Nacht der Schweizer Fotografie! Vergeben werden vier Preise à je 5000.- Franken in den Kategorien Freie Fotografie, Werbung, Redaktionelle Arbeit und Fine Arts. Eine internationale Jury hat 18 Arbeiten für die Endrunde selektiert, die für sich fast alle schon ein Ereignis sind. Anbei einige Beispiele, die auch in den folgenden Tagen noch zu betrachten sind.
http://www.ewzselection.ch/opening-night.html


Nico Schärer, Zürich, Urban Jungle


Nicolas Rigetti, Genève, Calvin World

ZemZem bei Grieder 8001

Vergangenen Mittwoch fand im Concept Floor "8001" des Zürcher Modehauses Grieder am Paradeplatz ein reizender Abend statt, während dem die türkisch-deutsche, in Zürich lebende Modemacherin Zemra Acarli alias ZEMZEM ihre Accessoire-Kollektion präsentierte.



Die Stücke werden in der Türkei von Hand gefertigt und zeichnen sich durch feine, liebevolle Details wie umhäkelte Kanten und ungewöhnliche, starke Farbkombinationen aus.
http://zemzematelier.blogspot.com/


Eine von ZemZem's jungen "Klassikern": Sandarinas - eine Kreuzung aus Sandalen und Ballerinas.


Die türkischstämmige Soulsängerin EMEL, frisch von ihrer Babypause zurück, sang an der Vernissage türkische und jemenitische Lieder, begleitet von der traditionellen Laute.


Und wie immer, wenn Grieder zum Umtrunk bittet, weiss man nicht, ob die Gäste alles Models sind oder nur per Zufall alle samt und sonders schön!


ZemZem gibt ganz nebenbei zu bedenken, dass Verschleierung auch ein selbstgewähltes, lustbetontes Thema sein kann und nicht nur, wie in westlichen Medien gerne kolportiert, für Unterdrückung und feministischen Rückstand steht.

Stadt in Aufruhr

New York ist in Aufruhr. Nein nicht etwa wegen des verhinderten Auto-Bombers vom Times Square (diesen Vorfall hatten die Einheimischen schon am nächsten Tag mit dem Fatalismus der Dauer-Terrorbedrohten abgehakt). Grund für die zunehmende Massenpanik in NYC ist der herannahende 27. Mai - Premieredatum von Sex and the City 2.



Überall in der Stadt künden grossformatige Plakate vom bevorstehenden Fest, das für manchen offensichtlich sogar religiöse Züge zu haben scheint - wie sonst erklärt es sich, dass man sich Carrie an die Hauswand pinseln lässt?



Wer keine Hauswand zur Verfügung hat, geht übrigens am besten zu Bloomingdale's - dort gibt es eine Vielfalt von offiziellen Fanartikeln - vom T-Shirt bis zum Schmuck zum Film.

Ex-Hermès-Patron Jean-Louis Dumas gestorben

Das französische Luxuslabel Hermès meldet heute abend in einem kurzen Communiqué, dass sein langjähriger Patron Jean-Louis Dumas, bis vor kurzem noch aktiver Leitstern des Hauses, in diesen Tagen verstorben ist.

Jean-Louis Dumas, Enkel von Emile Hermès, war seit 1964 an Bord und seit 1971 operativ verantwortlich. Dumas führte das Haus Hermès von 1978 bis 2006 als Verwaltungsratsvorsitzender. In seine Zeit bei Hermès fallen viele der weitsichtigen und für den weltweiten Erfolg der Firma gültige Entscheide.

Jean-Louis Dumas war bekannt als ebenso charmanter und witziger Unterhalter wie als stiller, präziser Beobachter seines Umfelds. Er hatte Ideen, Esprit und überraschte immer wieder mit grosser Kreativität. Es ist kaum übertrieben zu sagen, dass JLD für lange Zeit das Wesen von Hermès prägte - und dies noch lange nach seinem Tod weiter tun wird.

Dumas litt in den letzten Jahren immer sichtbarer unter einem rapiden altersbedingten körperlichen Verfall - es war von Alzheimer die Rede. Er wird am Nachmittag des 7. Mai in der Eglise Réformée du Saint Esprit im 8. Arrondissement in Paris beigesetzt. Wir werden diesem ungewöhnlichen und geistreichen Mann ein ehrendes Andenken bewahren.
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