Sonnhild Kestler gewinnt GRAND PRIX DESIGN

Now that's good news - die wunderbare Zürcher Textildesignerin SONNHILD KESTLER, die wir unlängst noch auf der Seite "Atelier" des Magazins "Z" porträtiert hatten, hat den "Grand Prix Design" des Bundesamtes für Kultur (BAK) bekommen. Herzliche Gratulation!



Foto: Ruth Erdt für BAK, Grand Prix Design, 2010

Sonnhild Kestler entwirft seit über 20 Jahren unter ihrem eigenen Label Textilien und fertigt diese in Handarbeit in ihrem Zürcher Atelier am Wasser. Dabei werden bis zu 20 Farbschablonen für einen einzigen Druck verwendet. Ihre Arbeiten werden ab dem 1. Dezember im Zürcher Museum für Gestaltung ausgestellt.

Swiss Designers Review (Zürich Fashion Days)

Bei den Schweizer Modemachern liegen derzeit die Nerven blank. Dafür gibt es gute Gründe. Der erste: die „Zürich Fashion Days“ haben schwer an der Contenance genagt - scheinbar hat die Backstage-Organisation im „Puls 5“ auch dem zähesten Vertreter des hiesigen Modegewerbes den letzten Nerv geraubt. Der zweite: Man hat den Schweizer Modemachern - „established“ oder „upcoming“ - ein interessiertes Publikum versprochen, sie dann aber mit einer 11-Uhr-Show am Vormittag abgespeist, bei der der Saal mehr als halbleer war.



Der dritte Grund: Es hat kein ernst zu nehmendes (Print-)Medium über die Schauen der Schweizer Modemacher ein paar substanzielle Zeilen geschrieben. Im allgemeinen Gedöns um den Hauptsponsor Charles Vögele, seine beiden prominenten Botschafterinnen Monica und Penelope, den hoch dotierten Swiss Textiles Award und seine internationalen Bewerber sowie der Hysterie um Ex-Missen und andere Berühmtheiten auf dem roten Teppich blieb schlicht kein Platz mehr, auch noch über die Talente eigener Provenienz zu sprechen. Die Schlagzeilen gingen an andere. Anders gesagt: Alle haben von den Fashion Days etwas gehabt, nur die Schweizer, die gingen praktisch leer aus. Entsprechend hoch ist das Frustpotenzial nun.

Und darum haben sich in den letzten 24 Stunden gleich mehrere der „established“ Swiss Designers beschwert, dass sie auf dem Onlineportal des Magazins „Z“ (also: hier) mit einigen wenigen, nicht die ganze Fülle ihres Schaffens würdigenden Zeilen abgetischt wurden, die sich unzureichend mit der Komplexität ihrer Kollektionen befasst. Explizit richtet sich der Unmut gegen ein Fazit, das zu folgendem Schluss kam: „Es ist ein grosser Niveauunterschied zwischen dem Schweizer Modeschaffen und den internationalen Mitbewerbern sichtbar, die am Vorabend um den Swiss Textiles Award kämpften. Die Schweiz bleibt in der Mode ein kleines Land - auch die "Fashion Days" werden das nicht so schnell ändern.“

Dies, so die Kritik der Gestalter, würge eine Initiative im Keim ab, statt die Fashion Days mit ein paar konstruktiven Worten zu unterstützen und so dem Entstehen von etwas Neuem Vorschub zu leisten. Den Damen und Herren, die sich so gemeldet haben, sei‘s gedankt. Ich bin zwar gegen je Form der heimatschützerischen Sonderbehandlung. Aber es war fürwahr etwas grob und unsensibel, sie in dieser schweren Stunde so alleine zu lassen und nur zwei Halbsätze zu posten. Mea culpa! Für einen Bericht in der Zeitung ist es nun aber zu spät, die Aufmerksamkeit der NZZ war dem Swiss Textiles Award gewidmet. Und auch die Sonntagsausgabe unserer Zeitung hat leider praktisch nur über griechische Gewinnerinnen und Schweizer Missen geschrieben!

Und darum holen wir nach, was noch zu sagen wäre, und widmen jedem der Schweizer Talente ein paar weitere Zeilen, die hoffentlich etwas Balsam auf die geknechteten Seelen sind.



Aluar Balagan: Diese zwei Designer haben überrascht. Mit einer Show, die einer Idee folgte; einer Kollektion, die überbordend reich an Ideen war; mit einem Look, der verstörend anders und nicht irgendwo abgeschaut war und einer Design-Sensibilität, die - falls etwas weitere „destilliert“ - Ansätze zur echten Autorenschaft hat. 8/10 Punkte.



Heinrich Brambilla: In diesem Fall müssen wir die Beurteilung des Gesehenen bestätigen: Grossartige intellektuelle und handwerkliche Arbeit am Schnitt, wirklich eigenständige Entwicklungen und Formen - aber etwas zu wenig „Zug“ und letztlich für den Catwalk etwas „still“. Man wünschte sich, diese Kollektion in einem intimeren Salon-Defilé wiederzusehen, um ihr ganzes Potenzial zu erkennen. 7/10 Punkte.



Portenier Roth: Wir bleiben dabei - im Prinzip gute Anlagen da, interessante Schnitte, zeitgenössische Volumen, eine gute Portion Alltag und stoffliche Sensibilität. Aber die matte Musik hat jeden Anflug von Stimmung verhindert. Eine Schau ist doch immer auch eine Show, nicht wahr? 7/10 Punkte.


Lela Scherrer: Hier kommt schon erkennbar mehr als nur der Durchschnitt zusammen - Lela versteht es, die Balance zwischen Design-Anspruch und Alltagstauglichkeit zu halten und lässt Tagesbekleidung zu, die eine interessante neue Facette anklingen lässt. Die Farben, die Musik und die Choreographie waren stimmig. 7/10 Punkte.



Toujours toi - Family affairs: Nina Egli und ihre Familie haben ihre Fans - das haben wir so - und mit einer gewissen Anerkennung für gekonntes Self-Marketing - geschrieben. Diese Fans mögen unter Umständen auch gerne Chiffonblusen, mit oder ohne Schleife. Die Kollektion sah ordentlich aus: nicht rasend kreativ, aber stimmungsvoll zusammengesetzt und mit einem guten Riecher für den Zeitgeist gestylt. 6/10 Punkte.



Redley Exantus; Für die Begriffe des hier Berichterstattenden eine Kollektion mit Potenzial. Wohlan, die mittig in der Körperachse gespiegelten Digitaldrucke sah man zwar schon bei McQueen in unerreichbarer Schönheit, aber das Thema liegt in der Luft und deshalb bekommt die Genferin 6 von 10 Punkten.



Kazu Huggler: Wir mögen, ja lieben diese elegante Zürcherin mit dem Hang für Asiatisches sehr. Aber ihre jüngste Show zielte mit viel Gimmicks und einer etwas anrührenden Über-Menschlichkeit am Kern der Marke vorbei. Kazu braucht doch keine Gags -wer hat ihr bloss zu etwas anderem geraten? 5/10 Punkte.



Tran Hin Phu: Der Zürcher Couturier operierte mit dieser Kollektion teilweise etwas an der Grenze: zu viel Stoffe, Volumen, Drama und Versuche, zu wenig erkennbare Linie. Wir mögen an sich den Mut zur grossen Geste - aber auch das Talent zur Lässigkeit, das hier nicht an den Tag gelegt wurde. 5/10 Punkte.



Saro by Sandro Schwyzer: Hier muss ein Fragezeichen gemacht werden, ob diese Kollektion im richtigen Programm lief. „Established“ ist ein bisschen frivol für einen Designer, dessen Kollektion noch kaum einer im Saal kannte - im Gegensatz zu den vier anderen KollegInnen. Saro zeigte damit zwar Willen und bestätigt dies mit dem kommerziellen Dreh seiner Kreationen, doch liess seine Nominierung das ganze Programm eher zufällig erscheinen. 5/10 Punkte.



Aleksandra Wisniewska: Diese junge Designerin hat noch nicht ihre ganze gestalterische Reife gefunden und zeigte eine Kollektion, die buchstäblich zu sehr „mit der heissen Nadel genäht“ war. 4/10 Punkte.

So, das war‘s - und das muss für den Moment auch reichen. Widerrede ist allerdings immer willkommen, und auch ich habe die Hoffnung, dass aus diesen Zürich Fashion Days im nächsten Jahr etwas wächst, das uns weiterbringt. Es ist gut, diese konzentrierte Dichte an Mode in der Stadt zu haben, es inspiriert und belebt. Sogar morgens um elf Uhr ...

The kids are allright! - Kostume No. 3



Der beste Teil der gestern zu Ende gegangenen "Zürich Fashion Days" stand gar nicht offiziell auf dem Programm des ganzen Brimboriums, und es klebte auch kein penetrantes Sponsoren-Etikett drauf - die Youngsters der Avantgarde-Fashion-Plattform KOSTUME isnzenierten in der L-Halle in Zürich-West - der Produktionshalle des Taschenlabels Freitag - eine frische, freche und wohltuend "echte" Modenschau mit 10 jungen Labels. Damit traten Sie gegen die etablierte Konkurrenz in dem 500 Meter entfernten Puls 5 an, die Missoni und Guido Maria Kretschmer zur Closing Night aufgeboten hatten - und sie gewannen das Duell!



Zwar hatten auch die Kostume-Macher eine dieser wirklich hässlichen Fotowände am Eingang aufgebaut, aber das war wohl eher eine ironische Anspielung, denn es fehlten nicht nur der rote Teppich und die Celebrity-Fotografen, sondern auch geeignetes Licht, um die davor posierenden Menschen im Halbdunkel überhaupt zu erkennen. Herrliche Persiflage!





Der Durchschnitt der zehn Labels, von denen man zumeist noch nicht viel wusste, überraschte durch eine Mode, die realitätsnah, jung, originell und eigenständig war ... Und nicht krampfhaft versuchte, die grosse Design-Geste zu imitieren. Dabei waren besser bekannte Namen wie Griesbach oder Little Black Dress, aber auch komplette Aussenseiter wie Filles à Papa und Van Berry.




Auch das Publikum bei KOSTUME war cooler, netter, authentischer und szene-naher als die Cüpli trinkenden Hospitality-Pack-Gäste im VIP-Zelt der offiziellen Modewoche. Fazit: Es wunderte einen nicht, dass bei Kostume No. 3 auch Vertreter von IMG und Vögele herumschlichen, um die echten Stars von morgen auszuspähen. Unsere Empfehlung: Es wäre gescheit, diese psoitive Energie in die etwas blutleere Hauptveranstaltung zu integrieren - andererseits aber auch jammerschade um den frechen Groove der Youngsters.

Zu gewinnen in Heft 7/10 Uhren und Schmuck

35 verführerisch schöne Sets von Giorgio Armani zu gewinnen

Giorgio Armani weiss, wie Frauen zu Femmes fatales werden. "Fluid Sheer" modelliert die Gesichtszüge und zaubert schimmernde Reflexe auf die Haut. Dazu mit "Eyes to Kill" den Augen Ausdruck verleihen und einen Hauch von "Acqua di Gioia" auftragen.

Wir verlosen 35 Sets im Wert von je 209 Franken. Teilnahmenschluss ist der 14. November 2010.



Und hier ist die Wettbewerbsfrage: Wie heisst der Schmuckhersteller, für den Paloma Picasso seit 30 Jahren arbeitet? Ein hilfreicher Hinweis dazu findet sich ab Seite 28 der aktuellen Ausgabe von "Z - Die schönen Seiten".

Wer die Antwort weiss, der sendet eine E-Mail mit der korrekten Antwort, seinem Namen und seiner kompletten Postanschrift an:

zu-gewinnen@nzz.ch

Mitarbeiter der NZZ AG und der zur Gruppe gehörenden Betriebe sind zur Teilnahme am Wettbewerb nicht berechtigt. Aus den richtigen Einsendungen werden eine Woche nach Erscheinen des Magazins in der Redaktion die 35 Lose gezogen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Gewinnerlisten werden nicht öffentlich publiziert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mehrfachteilnahmen werden gelöscht. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 14. November 2010. Danach eintreffende Mails werden nicht mehr berücksichtigt.

Ohrhänger von Beyer zu gewinnen

Wir verlosen Ohrhänger in Weissgold aus der Kollektion Ladina von Beyer Uhren & Juwelen mit 2 Morganiten und 12 rosa Saphiren im Wert von 4950 Franken. Teilnahmeschluss ist der 14. November 2010.



Und hier ist die Wettbewerbsfrage: Wie heisst der Leiter des Schmuckateliers von Beyer Uhren & Juwelen? Ein hilfreicher Hinweis dazu findet sich auf Seite 48 der aktuellen Ausgabe von "Z - Die schönen Seiten".

Wer die Antwort weiss, der sendet eine E-Mail mit der korrekten Antwort, seinem Namen und seiner kompletten Postanschrift an:

verlosungz@nzz.ch

Mitarbeiter der NZZ AG und der zur Gruppe gehörenden Betriebe sind zur Teilnahme am Wettbewerb nicht berechtigt. Aus den richtigen Einsendungen werden eine Woche nach Erscheinen des Magazins in der Redaktion das Los gezogen. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Die Gewinnerlisten werden nicht öffentlich publiziert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mehrfachteilnahmen werden gelöscht. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 14. November 2010. Danach eintreffende Mails werden nicht mehr berücksichtigt.

Uhren und Schmuck - Das neue Heft ist da!



Gold und Diamanten trägt man heute nicht mehr nur zur Abendrobe, sondern auch stillvoll im Büro. Und obwohl die Heroine unserer Fotostrecke (inszeniert von Raphaela Pichler) sich in diesem Herbst modisch an den sechziger Jahren orientiert, ist das Frauenbild jener Zeit zum Glück längst überholt. Moderne Frauen brauchen nicht mehr die Kreditkarte ihres Mannes, um sich schönen Schmuck leisten zu können, sie kaufen ihn sich selbst.

Das neue "Magazin Z - Die schönen Seiten" erscheint am 6. und 7. November als Beilage von "NZZ" und "NZZ am Sonntag".

Ausserdem im Heft:



Paloma Picasso entwirft seit 30 Jahren Schmuck für Tiffany & Co. Im Interview spricht sie über ihre Freundschaft zu Yves Saint Laurent, ihren Vater und über ihr Verhältnis zu rotem Lippenstift.




Eine Uhr fürs Leben muss nicht den Preis eines Ferrari haben. Unser Autor Daniel Hug stellt Modelle unter 10000 Franken vor, die man mit gutem Gewissen auch an die nächste Generation weiter vererben kann.




Diamonds are a girl's best friend? Nicht immer. Ghislaine Derrien hat sich ganz den "Bijoux de Couture", dem Modeschmuck verschrieben. Schmuck hat neben dem materiellen eben immer auch einen ideellen Wert.

Established Swiss Designers an den Zurich Fashion Days



Am Freitagvormittag, den 5. November zeigten fünf schon etwas besser bekannte oder schon länger selbständig tätige Schweizer Modeschaffende vor wiederum halbleeren Rängen im Puls 5 ihre Kollektionen. Der Termin um 11 Uhr morgens scheint einfach nicht ideal, um inder Schweiz auch wirklich ein (zahlendes) Publikum zu solchen Veranstaltungen zu locken.


Tran Hin Phu aus Zürich setzte auf dramatische Roben, die von Marylin-Manson-Sound begleitet wurden.


Weitherum wurde gerätselt, warum der bisher total unbekannte Sandro Schwyzer alias "Saro" unter den "established designers" auftrat.


Dramatische Seidenroben von einer gewissen Länge schienen den Schweizer Couturers besonders gut zu liegen - hier zwei Beispiele von Kazu Huggler.



Heiner Wiedemann alias Heinrich Brambilla ist ein gewiefter Schnittkünstler - was auf der Bühne nicht immer in aller Konsequenz deutlich wurde.


Lela Scherrer aus Basel bewegte sich noch am ehesten in dem Spektrum, das man "alltagstaugliche Mode" für den ganz normalen Tageseinsatz nennen möchte.

Fazit: Zwischen "upcoming" und "established" Swiss Designers gibt es keine grossen Gefälle. Die am Vortag gesehenen Kollektionen hätten sich auch mühelos hier einreihen lassen bzw. umgekehrt. Die Sortierung der Namen dürfte daher eher beiläufig geschehen sein.

Wohl aber ist ein grosser Niveauunterschied zwischen dem Schweizer Modeschaffen und den internationalen Mitbewerbern sichtbar, die am Vorabend um den Swiss Textiles Award kämpften. Die Schweiz bleibt in der Mode ein kleines Land - auch die "Fashion Days" werden das nicht so schnell ändern. Vielleicht geht es uns hier einfach zu gut, um richtig, richtig Ungewöhnliches zu versuchen und über das Vertraute hinauszuwachsen.

Swiss Textiles Award 2010: The winner is MARY KATRANTZOU



Die 11. Gewinnerin des prestigeträchtigen, mit 100'000 Euro dotierten Swiss Textiles Awards heisst Mary Katrantzou. Die in London lebende Griechin setzte sich mit ihrer Kollektion gegen fünf internationale Mitbewerber durch und zog mit ihren innovativen Textildrucktechniken die Jury auf ihre Seite. Sie "beerbt" den Amerikaner Alexander Wang, derzeit einer der spannendsten Youngster auf internationalem Parkett.

Die fünf weiteren Teilnehmer der diesjährigen Award Show, die erstmals in die Zürich Fashion Days eingebettet waren, hiessen Duro Olowu, Jason Wu, Damir Doma, Adam Kimmel und Juun J.


Duro Olowu empfahl sich als "afrikanischer Dries van Noten".


Juun J. fusioniert Sports- und Formalwear.


Mary Katrantzou richtete auf Frauenkörpern ganze Wohnwelten ein.


Jason Wu wird in Amerika für seinen neo-bourgeoisen Chic geschätzt.


Damir Doma liebt weiche Stoffe und weite Formen.


Adam Kimmel begeisterte durch seine auf der Strasse gecasteten Snoop-Dogg-Klone.


Alexander Wang bedankte sich beim Verband Swiss Textiles mit einer zeitgeistigen Frühlingskollektion in Schweizer Stoffen für den Support während des letzten Jahres.

Upcoming Swiss Designers at Zürich Fashion Days



Heute Donnerstagmorgen fand, quasi als "warm-up" zum Swiss Textiles Award, im Puls 5 in Zürich die Show mit den "upcoming Swiss designers" statt. Wie befürchtet waren die Zuschauerränge zur Hälfte leer, denn die Schweizer sind es (noch) nicht gewohnt, an einem ganz normalen Werktag um 11 Uhr zu Modenschauen aufzukreuzen. Ein erstes Rating des Gesehenen:




Portenier/Roth: Teilweise interessante Volumen, zeitgemässe Linie, unnötiger Kopfputz, schlappe Musik. Hat Potenzial, braucht aber mehr "showmanship".



Redley Exantus: Schöne Drucke und gute Grundstimmung, eine ruhige Eleganz. Fehlt aber auch noch so ein Hauch Pfeffer, teilweise etwas gar viel Formversuche.



Alexandra Wisniewska: You got to work harder, girl! Die Dinge sitzen teilweise wirklich nicht gut, die Models fühlten sich sichtbar unwohl. Allerdings gute Musik.



Aluar Balagan: Laura Lazura und Raul Egloff haben - im positiven Sinne! - eine Schraube locker. So viel Kreativität in einer Kollektion! Spannende Choreographie, schöne Filmsequenz zum Schluss. But hey: Who the hell will ever buy this stuff, vor allem in Zürich!?



Nina Egli Toujours Toi: Mädchensex und Loliata-Charme - der Reiz des Self Designs. Miss Egli entwirft eine runde Welt, die ihre Fans hat (in Chiffonblusen mit Schleifen).

H&M x Lanvin - das Video

Für alle, welche diese wunderbare Filmproduktion noch nicht im Internet aufgestöbert haben - hier ist die "full version" des Clips, mit dem H&M und Lanvin auf ihre gemeinsame Kooperation Appetit machen. Ab 23. November in Stores.

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