Sexy Herbst 2011

Und schon treffen die ersten Bilder der grossen Herbst-/Winter-Werbekampagnen ein. Hier die neuen Anzeigen-Sujets von Louis Vuitton:

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Die Kampagne wurde von Steven Meisel fotogafiert. Sechs Nachwuchs-Models (Zuzanna Bijoch, Daphne Groeneveld, Gertrud Hegelund, Nyasha Matonhodze, Anaïs Pouliot, Fei Fei Sun) wurden von Karl Templer gestylt, von Pat McGrath geschminkt und Guido Palau frisiert.

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Für die verführerische Herbst-/Winterkollektion setzte sich Chefdesigner Marc Jacobs mit dem Thema Fetisch auseinander. Die Anzeigen-Kampagne wurde dementsprechend mit Oldtimer-Autos, Schosshündchen und der begehrenswerten Mode und den Accessoires realisiert.
"Who wouldn't want to be this gorgeous young woman in the back seat of this beautiful car?" meint Marc Jacobs.

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Hauptfetisch der Kollektion sind Variationen der legendären Vuitton-Tasche Lockit.

Neuer Laden, neues Glück

Schon seit über zehn Jahren ist sie als Modemacherin selbständig, doch erst vor Kurzem sind wir auf sie aufmerksam geworden: Maria van Rensen.

Maria van Rensen
Die Modemacherin Maria van Rensen.

Seit Oktober 2010 hat die Modedesignerin an der Dolderstrasse 18 in Zürich (nahe Hottingerplatz) eine neue Lokalität bezogen. Wir haben letzten Samstag ihr Geschäft anlässlich eines Frühlingsaperos besucht und sind spontan sowohl von Frau van Rensens Werk als auch ihrer Person sehr angetan.


Maria van Rensen laden

Ihr Ladenlokal (mit Atelier) liegt zwar nicht im pulsierenden Stadtzentrum, sondern im idyllischen Quartier Hottingen. Doch die gemütliche Lage passt bestens zur Geschäftsführerin und deren Mode. Diese zeichnet sich durch schlichte Schnitte mit spannenden Details, feine Baumwollstoffe in chromatischen Farben und solider Verarbeitung aus. (Alle Stücke werden im eigenen Atelier in Zürich gefertigt.)


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Maria van Rensen macht Schweizer Mode, die sich zeigen und tragen lässt, und kann sich problemlos in die Riege erfolgreicher Schweizer Modemacherinnen wie Ida Gut, Magdalena Ernst oder Paradis des Innocents (deren Geschäfte übrigens alle auch sehr besuchenswert sind!) einreihen.



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Eine Sonderanfertigung.

Zwei aktuelle Looks:
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Maria van Rensen look jacke



Maria van Rensen
Dolderstrasse 18
8032 Zürich
Tel. 043 222 48 14
Öffnungszeiten Laden/Atelier an der Dolderstrasse 18:
Mittwoch bis Freitag 13 - 18 Uhr
Samstag 12 - 16 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung

www.mariavanrensen.ch

Das Werk der grossen Dame

Absolutes Muss für alle Modeinteressierten ist die aktuelle Ausstellung "Madame Grès - La couture à l'oeuvre" im Pariser Musée Bourdelle.

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Es gibt Stimmen, die behaupten, dass diese aussergewöhnliche Ausstellung über das Werk der beinahe vergessenen Modedesgnerin eine ähnliche Wirkung auf die Modewelt haben könnte wie die letztjährigen Yves Saint Laurent Retrospektive im Petit Palais.

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Kuratiert wurde diese Ausstellung von Olivier Saillard, dem neuen Direktor des Musée Galliera, der schon mit zahlreichen Ausstellungen im Mode- und Textilmuseum Arts Décoratifs für Aufsehen gesorgt hat.

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Für die längst fällige Retrospektive über Madame Grès wählte Saillard das wunderbare Musée Bourdelle, das das Werk des französischen Bildhauers Antoine Bourdelle (1861 - 1929) mitsamt Haus, Studio und Garten beherbergt.

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Die Kulisse passt perfekt zu den skulptural anmutenden Entwürfen der geborenen Germaine Émilie Krebs (1903–1993), die unter dem Namen Madame Grès berühmt wurde. Ihre Kleider sind drapierte Kunstwerke aus Seiden-Jersey, -Taft und -Chiffon, die im Wechselspiel mit den, teils dramatischen, Skulpturen des Bildhauers Bourdelle stimmungsvoll in Szene gesetzt werden.

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Neben den Kleidern sind zahlreiche Zeichnungen aus dem Hause Grès und Originalfotografien berühmter Modefotografen ausgestellt. Diese Ausstellung hat in jedem Raum, jedem Winkel Entdeckungen zu bieten, sei es von Grès, sei es von Bourdelle oder anderen. Eine Ausstellung, die wir problemlos ein zweites oder drittes Mal besuchen könnten.


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Musée Bourdelle, 16 rue Antoine Bourdelle, 75015 Paris
www.bourdelle.paris.fr


Weitere Infos: hier

Für grosse und kleine Mädchen

Letzten Donnerstag lud das französische Versandhaus La Redoute zur Präsentation der Herbst-/Winnter-Kollektion nach Paris ein.

Vanessa bruno La Redoute
Höhepunkt bei La Redoute wird diesen Herbst die exklusive Zusammenarbeit mit der französischen Designerin Vanessa Bruno sein. Diese hat neben einer Damenkollektion, auch erstmals eine Kinderkollektion (für Mädchen) sowie einige Wohnaccessoires entworfen.

Vanessa bruno La Redoute kids

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Wir finden, dass La Redoute mit Vanessa Bruno eine glückliche Wahl getroffen hat. Die 43-jährige trifft mit ihrem alltagstauglichen und doch femininen Stil den Nerv der Zeit. Ein Stil, der weniger abgehoben und überteuert ist wie viele Designermarken ihn pflegen, und den sie mit anderen Pariser Marken (wie zum Beispiel Isabel Marant, Les Prairies de Paris) gemeinsam hat.
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Die Präsentation in einem prächtigen Hôtel particulier fand an einem herrlichen Sommertag statt und endete mit einem Glas Champagner und Häppchen im lauschigen Garten.




Das ehemalige Model Vanessa Bruno erschien in einem blau gemusterten Kurz-Overall, zu dem sie beige Peeptoes und feinen Goldschmuck kombinierte. Leider sagte die Designerin die vorgesehene Pressekonferenz ab und gab nur für ein paar wenige Journalisten ein Kurzinterview.

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Vanessa Brunos Kollektion für La Redoute ist schon ab 15. Juni auf www.laredoute.fr erhätlich.

Change of horses - Fay mit Aquilano/Rimondi

Öfter mal was Neues: Nach dem exzentrischen, aber wohl nicht ganz massenkompatiblen Giles Deacon sollen Tommaso Aquilano und Roberto Rimondi versuchen, für die Della-Valle-Marke FAY neues Terrain zu erschliessen. Das Unternehmen hat kürzlich eine weitreichende Zusammenarbeit mit den beiden Designern verkündet, welche von den neuen Eigentümern bei Gianfranco Ferré vor kurzem auf die Strasse gestellt wurden. Erste Früchte der neuen Verbindung sollen zur Herbst/Wintersaison 2012/13 mit einer besonderen "F Collection" präsentiert werden.


Roberto Rimondi, Andrea Della Valle und Tommaso Aquilano.

20 Jahre im Paradies



Seit nun bereits zwanzig Jahren existiert das Zürcher Modelabel "Paradis des Innocents", 1991 von Simone Klemm und Stefania Samadelli gegründet, die damals gerade die Mode-Ausbildung an der Schule für Gestaltung in Zürich abgeschlossen hatten und zusammen ihre erste Kollektion unter dem damals noch etwas sperrig wirkenden Namen entwarfen.



Aus dem Startup, das in den ersten Jahren in den alten Fabrikgebäuden auf dem heute komplett umgenutzten Maag-Areal tätig war, ist über die Jahre ein fester Wert der Schweizer Modelandschaft geworden. Nach etlichen Jahren an der Oberen Zäune arbeiten Stefania Samadelli und Simone Klemm (sowie seit fast zehn Jahren auch Ursula Schwaller, die Dritte im Bunde) an der Oetenbachgasse 7, mitten im Herzen von Zürich.



Trotz Ihrer sehr zentralen Lage ist die Boutique von Paradis des Innocents bis heute in gewissem Sinne ein "Geheimtipp" geblieben für Frauen, die eine ruhige, sachliche und fokussiert Mode suchen, die der Trägerin Raum gibt und auch ein gutes Mass an eigener Interpretation zulässt. Die Marke steht nicht zuletzt auch für überdurchschnittliche Qualität: Die meisten Stücke dieser Designerkollektion werden auch heute noch in der Schweiz gefertigt.

Anlässlich einer kleinen, diskreten "Geburtstagsfeier" am Montag, 23. Mai zeigte die Schweizer "Schlangenfrau" Nina Burri einige Key Looks aus der Herbst/Winter-Kollektion von Paradis des Innocents.



Paradis des Innocents, Oetenbachgasse 7, 8001 Zürich, www.paradisdesinnocents.ch

Van Rooijens Buchvernissage "Zerlegt"

Heute Abend feiert unser werter Kollege Jeroen Van Rooijen die Vernissage seines neuen Buches "Zerlegt", das kürzlich bei NZZ Libro erschienen ist. Darin finden sich 44 der besten Folgen aus acht Jahren der Rubrik "Zerlegt" im NZZ Folio. Man kennt die Serie, in der unser Stilpapst modische Klassiker auseinandernimmt, ja bestens.

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Das Buch ist sehr schön und speziell geworden ... Jedem Buch liegt ein kleiner Pfeiltrenner (von Bernina) bei, mit dem die Leser des Buches dann selber ans Werk gehen können.
Den Auftrenner braucht man auch, um die 22 Seiten mit den Auflösungen zu Patrick Rohners Bilderrätseln zu öffnen, denn die sind mit einer Naht zugenäht. Ein lustiges Detail.

Zerlegt

Buchvernissage "Zerlegt", 19.Mai ab 17.30 Uhr im Cabinet , Weinbergstrasse 52 in Zürich.
Heute Abend wird sogar "Das letzte Hemd" (Totenhemd der Stadt Zürich) ausgestellt.

Zerlegt offen

Und wer's verpasst: Kommenden Samstag ab 15 Uhr gibt's noch eine Live-Zerlegung mit Buchsignierung bei Vestibule an der St.Peterstrasse 20 in der Innenstadt.

Zu gewinnen im Heft 3/11 Automobil und Reisen

Zu gewinnen gibt es 25 Pflegesets mit natürlichen Inhaltsstoffen von Origins.



Das «Plantscription Anti-Aging Serum», die «Starting Over Age-Erasing Cream», die «Starting Over Age-Erasing Eye Cream» und die «Drink Up Intensive Overnight Mask» von Origins pflegen die Haut auf natürliche Weise frühlingsschön.

Wir verlosen 25 Sets im Wert von je 271 Franken.

Und hier ist die Wettbewerbsfrage: Wie heisst der Gründer der innovativen Autofirma Rinspeed? Einen Hinweis dazu finden Sie auf den Seiten 17 und 18 der aktuellen Ausgabe von «Z - Die schönen Seiten».

Wer die Antwort weiss, sendet eine E-Mail mit der korrekten Antwort, seinem Namen und seiner kompletten Postanschrift an:

zu-gewinnen@nzz.ch

Mitarbeiter der NZZ AG und der zur Gruppe gehörenden Betriebe sind zur Teilnahme am Wettbewerb nicht berechtigt. Aus den richtigen Einsendungen werden eine Woche nach Erscheinen des Magazins in der Redaktion die 25 Lose gezogen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Gewinnerlisten werden nicht öffentlich publiziert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mehrfachteilnahmen werden gelöscht. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist der 22. Mai 2011. Danach eintreffende Mails werden nicht mehr berücksichtigt.

Lauschiges Plätzchen...

Lust beim Stadtbummel auf ein kühlendes Glacé an einem lauschigen Plätzchen?
Adressen dafür gibt es in Zürich viele - neu entdeckt haben wir den Gartenhof eines unserer Lieblingsgeschäfte: Steinhauer an der Rämistrasse 27 (beim Bellevue Hügel rauf, Richtung Kunsthaus).
steinhauer eis

Neuerdings steht bei Jürg Nutz im Laden auch eine Kühltruhe mit den feinen Sorbetto-Kübeln. Und für ein genussvolles Verzehren bietet sich die lauschige Gartenterasse bestens an.

garten steinhauer


Ein toller Geheimtipp zum Weitersagen...

Hermès verabschiedet sich ganz von Gaultier

Nachdem Jean-Paul Gaultier letztes Jahr als Kreativchef von Hermès abgetreten ist, hat am 3. Mai das Luxushaus seine 45% Anteile an der Eigenmarke des französischen Designers verkauft. Hermès war seit 1999 Teilhaber von Gaultier. Neuer Besitzer der Anteile ist die spanische Puig-Gruppe, ein Parfüm-Hersteller mit Lizenzen von Marken wie Carolina Herrera, Prada, Nina Ricci, Comme des Garçons im Portfolio.
Grund der Veräusserung von Hermès ist laut Pressemitteilung Gaultiers Wunsch nach Beschleunigung der Unternehmensentwicklung.

Wie man Wikipedia entnehmen kann, hat Puig zudem 15% der Anteile direkt bei Jean-Paul Gaultier abgekauft hat und hält damit 60% an dem Unternehmen. Ab 2016 wird Puig zudem die Parfüm-Lizenz von Gaultier übernehmen, die bislang im Besitz von Beauté Prestige International ist.

Wie sich wohl diese Veränderungen auf die Weiterentwicklung der Marke des einstigen Enfant Terrible der Pariser Modeszene der achziger Jahre auswirken werden? Wir sind gespannt.

gaultier hermes reuters
Jean-Paul Gaultier letzten Oktober bei seiner letzten Kollektion für Hermès.
(Foto: REUTERS/Pascal Rossignol)
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