Deutsche Wertarbeit

René Storck aus Frankfurt gründete bereits vor 20 Jahren ein eigenes Label, doch bis 2007 mussten Kunden noch in seiner Wohnung antraben, um ein massgefertigtes Kleid zu ergattern. Dann eröffnete der gelernte Schneider einen Flagship-store in der Äppelwoi-Metropole, und so sprach sich noch weiter herum, wie viel Qualität hinter der Marke steckt. Storck lehnt sich an sein Vorbild Jil Sander an - schlichte Silhouetten, lieber hochwertige Stoffe wie feinste Wolle und Seidensatin statt wilder Experimente. An den Pariser Prêt-à-porter-Schauen flüsterte man gar, er sei zurzeit einer der Besten der Zunft. Ab sofort ist seine Damenmode auch in Zürich erhältlich. Da dürfte das Flüstern demnächst also noch etwas lauter werden.
Florian Zobl
René Storck

www.renestorck.com
Erhältlich bei Weinberg, Zürich (www.weinberg.ch) und Lorenz Bach in Gstaad.

Schön und praktisch

Erst findet Mireia Llusia-Lindh keine Tasche nach ihren Vorstellungen, dann befragt sie andere Frauen zu besagtem Problem, Ergebnis: 95 Prozent geht es wie ihr. Entweder ist das Ding funktional und hässlich oder schön, aber unpraktisch. So entstehen neue Marken. Im Fall von Milli Millu eine sehr gute. Die in Barcelona geborene Londonerin bietet Handtaschen, in denen ein Laptop gut Platz findet, die aber auch schicken Anlässen ganz locker standhalten. In Südspanien handgefertigt, sind die Innenfächer der schmucken Begleiter mit Stichworten wie «My Phone» oder «My Papers» versehen. Zu jeder Stil-Metropole gibt es ein passendes Modell: «The Amsterdam», «The Barcelona», «The Londoner» und nun auch «The Zurich», aus Kalbsleder. Florian Zobl

Milli Millu
Etwa 915 Franken. Bei Lovers Lane, Zürich; www.loverslane.ch
www.millimillu.com