Paris Delights: Céline

Nach zwei sehr starken Saisons nun das eher temperierte Angebot von Phoebe Philo bei CELINE: Sie bestätigt vieles von dem, was man von ihr schon kannte, und fügt dem ganzen für den "touch of winter" noch etwas mehr Wolle und Pelz hinzu. Interessant auch hier: die Lust an geometrischen Mustern!


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Paris Delights: Hermès

In Paris hat Christophe Lemaire sein Debüt für Hermès gezeigt: Die Kollektion für H/W 11/12 ist ideenreich und überlegt, sie passt zum noblen Hause, doch wirkt sie noch etwas steif. Vielleicht braucht der Herr Lemaire noch ein bisschen mehr Eingewöhnung ...


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Paris Delights: Barbara Bui

Die Marke BARBARA BUI gehört zwar nicht gerade zu denen, die ganz neue Tendenzen anschieben, aber sie ist immer ein guter Indikator dafür, welche Looks derzeit kommerziell gut gehen und worauf die It-Girls und Fashionistas fliegen ...


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Paris Delights: Kenzo

Und hier noch die nicht minder opulenten Looks zum schönen Dekor von KENZO, das Kim Dang soeben beschrieben hat ...


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Paris Delights: Nina Ricci

Der talentierte Herr Peter Copping macht Nina Ricci langsam und bedacht, aber mit Umsicht wieder relevant.


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Paris Delights: Sonia Rykiel

Wer glaubt, es drehe sich in der Mode künftig alles nur noch um den célin'schen Minimalismus, der irrt: Sonia Rykiel zeigte dieser Tage in Paris, dass auch in Opulenz und Fantasie noch viel Kraft steckt!


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Paris Delights: John Galliano

Sidney Toledano, oberster Chef des bei Dior in schwerste Ungnade gefallenen John Galliano, hat dieser Tage alle Hände voll zu tun. So packte er auch hochselbst mit an, als es darum ging, die Präsentation des Labels John Galliano in Paris dieser Tage zu bestuhlen ...



Galliano selbst war nicht da, wegen Rehab und der ganzen nun sattsam bekannten Geschichte ... Doch seine Entwürfe überzeugten auch ohne seine Anwesenheit.


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Paris Herbst/Winter 11/12: Zweiter Tag

Einige bemerkenswerte Kollektionen dieses zweiten Tages mit Kollektionen für H/W 11/12 in Paris: Rochas by Marco Zanini, Anne-Valérie Hash und natürlich der unvergleichliche Dries van Noten!


Rochas (Bilder Reuters)


Anne-Valérie Hash (Bilder Reuters)


Dries van Noten (Bilder Reuters)

Paris Herbst/Winter 11/12: Erster Tag

Seit gestern Dienstag, 1. März befindet sich die internationale Mode-Karawane in Paris - oder sie trifft gerade dort ein, denn in den nächsten acht Tagen stehen die Defilées der Créateurs auf dem Programm, mit den Kollektionen für Herbst/Winter 11/12.

Der erste Tag brachte noch nicht viel dringliches aufs Tapet - ausser natürlich der fristlosen Entlassung des Exzentikers John Galliano bei Dior! Auf dem Programm standen Marken wie Hally Halim, Fatima Lopez, Thimister und Hakaan, also insgesamt noch nichts, wofür sich auch Otto Normalverbraucher begeistern könnte, sondern eher das "Vorprogramm".

Am Mittwoch wird's dann schon dringlicher, mit Dries van Noten, Damir Doma oder Gareth Pugh. Am Donnerstag dann ist die Pariser Modemaschinerie im Vollbetrieb, mit Balenciaga, Balmain, Ann Demeulemeester, Rick Owens oder Nina Ricci, und zum Wochenende hin wird's richtig anstrengend, mit Roland Mouret, Christian Dior (ohne Galliano!), Isabel Marant und Lanvin (alle am Freitag), Haider Ackermann, Comme des Garçons oder Jean-Paul Gaultier (alle am Samstag) oder Akris, Céline oder Givenchy (Sonntag).

Unser Mann vor Ort heisst KIM DANG und wird in den folgenden Tagen berichten, was sich an den Laufstegen ereignet. Hier vorerst ein Aperçu vom Dienstagabend, es ist die Kollektion des aus der Türkei kommenden letztjährigen Andam-Gewinners HAKAAN, der eine Mode macht, die sehr tragbar und easy scheint.


Bilder: Reuters

Gezeitenwechsel in Paris



Das Haus LVMH wird dieser Tage gründlich neu bestellt: Heute Dienstag, 1. März ist der Exzentriker John Galliano (Bild oben) bei Christian Dior wegen seiner gravierenden antisemitischen Ausfälle in einem Café fristlos entlassen worden (Details dazu hier), und gleichentags kündigt die Marke Louis Vuitton an, sich von Menswear-Chefdesigner Paul Helbers getrennt zu haben und mit dem Briten Kim Jones ab dem heutigen Tag weiter zu schippern. Allerdings hat sich Paul Helbers nichts zu schulden kommen lassen, sondern geht aus freien Stücken. Vuitton-Chef Yves Carcelle und Artistic Director Marc Jacobs danken dem Abtretenden sogar explizit für seine Arbeit während der letzten fünf Jahre, während der sich der Umsatz in der Männermode mehr als verdoppelt hat.

Der Neue, Kim Jones (Bild unten), dürfte für Wirbel sorgen: Bevor er zu Vuitton kam, war er Creative Director bei Alfred Dunhill und arbeitete mit Marken wie Uniqlo oder Umbro zusammen. Im Jahre 2003 präsentierte Kim Jones seine erste eigene Menswear-Kollektion - er gehörte damit lange zum Innovativsten, was Paris zu bieten hatte. Bonne chance!


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