Rotierende Briten

Und noch ein Beitrag zum Ende der Zweidimensionalität. Die neue digitale Werbekampagne von Burberry eröffnet den Liebhabern britischen Stils ganz neue Perspektiven: Bewegungsempfindliche Bilder und Videos können per Mausklick rotiert, angehalten oder sogar um 180 Grad gedreht werden, Produkte und Darsteller können vom Benutzer interaktiv gesteuert werden.



"Ich möchte, dass jemand, der die Kampagne sieht, nicht nur Bilder sieht, sondern sich auch als Teil dessen fühlt, was wir geschaffen haben", sagt Burberrys CCO Christopher Bailey (CCO, so lässt der Pressetext uns Hierarchiebanausen wissen, steht übrigens für "Chief Creative Officer") zur neuen Werbekampagne. Na dann rücken wir den schicken Briten doch mal so richtig zu Leibe!

Armanis Augenweide

Nun ist es also da, das erste Bild aus der neuen Emporio Armani-Kampagne mit Megan Fox.



Die Amerikanerin, seit drei Jahren in den Top 5 der "Sexiest Women Alive" (derzeit Platz 2) und ganz nebenbei meistgegoogelte Frau der Welt, posiert (für ihre Verhältnisse schon fast ein wenig unschuldig) in edler Wäsche. Nebst Unterwäsche wird sie ab Herbst auch die Jeanswear des italienischen Altmeisters präsentieren, ausserdem erwartet uns gemäss Pressemitteilung ein Kinospot mit der Brünetten. Da wird sich wohl so mancher Mann bald noch lieber vor die Leinwand setzen...

From Bally with love

Und wieder entdeckt ein Modehaus die bildende Kunst. Kollaborationen mit Künstlern gehören in diesem Geschäft ja inzwischen zum guten Ton, und so präsentierte Bally gestern abend (passend zum Thema an der Art Basel - und als Kollaboration mit der Messe) seine erste "Bally love" Capsule Collection.






In Zusammenarbeit mit dem Lausanner Künstler Philippe Decrauzat - dessen Kunstwerke wie auch die von ihm entworfenen Stücke für Bally vom Wechsel von Schwarz und Weiss geprägt sind - entstanden unter anderem Damenschuhe, ein Herrenschuh, und Taschen





Erhältlich sind die schicken Stücke erstmals Anfang Dezember an der Art Basel Miami Beach. Wenig später sollen sie auch (so die Mitteilung) "in den führenden Bally-Flagship-Stores" erhältlich sein. Welche unserer Schweizer Bally-Fillialen als führend erachtet werden, ist uns aber leider nicht bekannt.

Immer wieder montags

Am Montag, 17. Mai startet der Montagsmarkt "Mercatino" in eine neue Saison. Ab 18 Uhr gibt es im Zürcher Flussbad Rimini Kleidung und Accessoires zum Bestaunen und Erwerben, unter anderem von:

Qwestion / 
Opia / 
Toujours Toi & Family Affairs / Sunami Frisuren / Yellow Fred / Savannah Chic /
clitcare.ch /
Scharfmacher / STARDUST / Butik&Nataljas Vintage / Corusha
/ Townhouse /
S Only /
Anja Bührer /
Kembo Nui /
drunter und drüber panties and culottes
/ JasminTanner / Elmare / benitarte /
kirschbaum /
Urbanama.com /
GLAM.in /
AdriNaLina /
Arandu 'Alpargatas' /
Andrea Mauz /
2. Schicht /
Nico
 Destillat / Lesunja /
GOLDBEE /
staedtish /
Binz Art /
Kroi /
Le Tom
/ Jewels by Jacqueline / Michelle's Cupcakes & Chetteli vom gro$$mami!



Weitere Infos hier
www.montagsmarkt.ch

Stadt in Aufruhr

New York ist in Aufruhr. Nein nicht etwa wegen des verhinderten Auto-Bombers vom Times Square (diesen Vorfall hatten die Einheimischen schon am nächsten Tag mit dem Fatalismus der Dauer-Terrorbedrohten abgehakt). Grund für die zunehmende Massenpanik in NYC ist der herannahende 27. Mai - Premieredatum von Sex and the City 2.



Überall in der Stadt künden grossformatige Plakate vom bevorstehenden Fest, das für manchen offensichtlich sogar religiöse Züge zu haben scheint - wie sonst erklärt es sich, dass man sich Carrie an die Hauswand pinseln lässt?



Wer keine Hauswand zur Verfügung hat, geht übrigens am besten zu Bloomingdale's - dort gibt es eine Vielfalt von offiziellen Fanartikeln - vom T-Shirt bis zum Schmuck zum Film.

Antizyklisch

Rechtzeitig zum anstehenden Rauchverbot erreicht uns heute ein Paket von Davidoff. Zur Lancierung der neuen Zigarren-Serie "Puro d'Oro" stattet uns der Zigarren-Hersteller mit einem Tabakpflanzen-Aufzucht-Set aus. So kann man den Tabak, wenn schon nicht mehr öffentlich rauchen, dann doch wenigstes öffentlich bewundern.



Und wer es unter den Journalisten-Kollegen am schnellsten schafft, aus den Sämchen ein stattliches Pflänzchen zu züchten, der wird nach Einsendung eines Beweisfotos belohnt mit einer Kiste Zigarren. Die man dann aber wohl, des Rauchverbots wegen, auf den heimischen Balkon (gleich neben dem stattlichen Pflänzchen) geniessen muss.

Sag's mit Ketchup



Ärgern Sie sich auch immer darüber, dass Ihnen die ganze Familie den Ketchup wegschleckt? Heinz hat jetzt die Lösung. Unter www.heinzketchup.ch kann sich nun jeder seinen eigenen Ketchup-Spruch auf die Flasche schreiben lassen. Alternativ zum Namen empfehlen wir "Finger weg!" oder "Gleich seh ich rot!"

Mut zur Röhre

Viel Gegenwehr erntete unser hauseigener Stilexperte, als er auf DRS 3 verkündete, Leggins für den Mann seien gross im Kommen (hier gehts zum Beitrag).
Doch Wubert de Aiir von der Schweizer Band "Da Sign & The Opposite" bewies unlängst bei einem Konzert, dass enge Höschen an Männerwaden offenbar einen enorm anziehenden Effekt auf weibliche Hände haben...




Also, liebe Männer, traut euch! Es müssen ja auch nicht immer gleich Pailletten sein...

Ein Bett für Rockstars

Echte Rockstars kommen ja bekanntlich aus England. Man denke nur an Johnny Rotten und Sid Vicious, die zu ihren besten Zeiten wohl jeden Hotelmanager mit ihren Eskapaden das Fürchten lehrten.



Doch bringen Rockstars Hotels nicht nur Ärger, sondern oft auch Publicity. Warum also nicht, dachte sich Mark Fuller, Besitzer des angesagten Londoner Nachtclubs Embassy, in seiner Heimatstadt, die ja eben auch die Heimat der Rockerattitüde ist, ein Hotel eröffnen, das speziell auf die Bedürfnisse von Rockstars ausgerichtetet ist. Und damit diese Bedürfnisse auch richtig erkannt werden, holte er sich flugs einen Experten an Bord: Andy Taylor, Co-Manager von...



Entstanden ist das „Sanctum Soho“, zentral gelegen gleich hinter Piccadilly Circus, und von aussen eher ein herrschaftliches Luxushotel als eine Rocker-Absteige. Auch innen präsentiert sich das „Sanctum“ luxuriös, mit toll ausgestatteten Zimmern und edlen, erdigen Farben. Zu recht ist das Hotel mit seinem schillernden Interieur Mitglied bei Design Hotels.




Doch bei näherem Hinsehen offenbaren sich dann doch einige Details, die den Rocker erfreuen dürften. Die Dachbar im fünften Stock ist 24 Stunden geöffnet, und ausserdem ausgestattet mit einem Whirlpool – Bret Michaels und „Rock of Love“ lassen grüssen.



Für Nachtschwärmer bietet das Hotel sogenannte „Crash Pads“ an, Zimmer, mit wenig mehr als einem Bett, die man anmieten kann, um sich den Rausch auszuschlafen oder kurz auf ein Schäferstündchen einzukehren. Genutzt werden sie offenbar. Das Pärchen, das um sieben Uhr morgens auscheckte sah nicht aus, als hätte es vor der Abreise geduscht (oder gehen Sie im Paillettenkleid und mit künstlichen Wimpern zum Frühstück?).



Das beste am „Sanctum“ aber ist sein Personal. Da wird einem jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, kein Shoppingtipp verfehlt sein Ziel, bei Problemen kommt der Manager persönlich, und der schottische Portier (der selbst ein wenig aussieht wie ein alternder Rockstar) winkt einem auch in Stosszeiten sekundenschnell ein Taxi heran.



Ein wenig laut wird es manchmal, wenn nachts um vier auf dem Dach eine Party steigt, oder wenn sich nebenan ein echter Rocker mit seiner Braut streitet. Aber das steckt man locker weg, wenn man dafür eine Nacht lang selbst ein Rockstar sein darf. Nur die Hells Angels, dreissig an der Zahl, haben wir leider verpasst. Die checkten nämlich erst zwei Stunden nach unserer Abreise ein.

Für jede Ungelegenheit

Der neue Zürcher Concept Store Townhouse verkauft seit kurzem die bunten Notizbücher der schwedischen Marke Archie Grand. Und die sind das perfekte Mitbringsel für (Un-)Gelegenheiten, zu denen man so gar nicht weiss, was man denn mitbringen soll:


Zur Kündigung...


zum Privatkonkurs...


zur Scheidung...


oder zur Vogelgrippeinfektion.

Die kleinen Büchlein mit 160 Blankoseiten (16 Franken pro Stück) sorgen auf jeden Fall für Heiterkeit in Situationen, die sonst nur zum Heulen sind. Und genug Platz, um sich danach den Frust von der Seele zu schreiben, bieten sie auch.
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