Schmucke Meeresschätze

Patrick Muff Treasures
Der Schmuckdesigner Patrick Muff stammt aus Luzern, lebt und arbeitet in München und liess sich für die Kollektion «Treasures» von wundersamen Schätzen aus den Tiefen der Meere und der Welt der polynesischen Maori inspirieren. In dieser Linie, seiner zweiten Kooperation mit der Porzellanmanufaktur Nymphenburg, findet man Anhänger in Form von Korallen, Jakobs- und Schnecken-Muscheln.

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Zudem gibt es faszinierende Symbole der Ureinwohner Neuseelands: zum Beispiel eine von einer Kralle umfasste Kugel, die für Freiheit steht; oder der Zahn, der stellvertretend ist für Stärke, Energie und Ausgewogenheit. Die faszinierenden Amulett-Anhänger sind in diversen Grössen erhältlich und werden aus Porzellan und Silber handgefertigt.

Zwischen 100 und 840 Fr., erhältlich z. B. bei Cascade in Luzern, www.cascade-luzern.ch, oder über www.nymphenburg.com.

Hyper, Hyper!

2010 enwickelte Nike die Hyperfuse-Technologie für den Basketballsport um atmusaktive, stabile und äusserst belastbare Baseketballschuhe zu entwickeln.
Bei Hyperfuse handelt es sich um ein robustes Verbundmaterial, das aus drei Schichten aufgebaut ist – eine für Stabilität, eine für Atmungsaktivität und eine für Verschleissfestigkeit. Unter Anwendung von Druck und Wärme werden die drei Schichten miteinander verbunden, und das mit einer Präzision, die mit herkömmlichen Schnitt- und Nähmethoden nicht zu erreichen wäre.
Nike Hyperfuse


Ein Jahr später kombiniert der Sportartikelhersteller diese Technologie mit knalligen Farben und den Nike-Ikonen, Air Force One, Air Max One und Air Max 90.

Wir sind von den ersten Bildern der Serie äusserst angetan und sind gespannt ob diese Schuhe auch in Realität bezüglich Farbintensität, Komfort und Dauerhaftigkeit überzeugen...
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Die Hyperfuse-Kollektion sind diesen August in ausgewählten Geschäften und über www.nikesportswear.com erhältlich.


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Und hier noch ein Comic-Clip über die Entstehungs-Geschichte von Hyperfuse:

Neue Kreativchefs bei Kenzo

Kenzo logo
Vorgestern verkündete der Luxuskonzern LVMH, dass die Marke Kenzo ab diesem Monat von neuen Kreativchefs geführt wird. Humberto Leon und Carol Lim heisst das Duo, das spätestens seit 2002 mit der Eröffnung ihres mittlerweile kultigen New Yorker Concept Stores Opening Ceremony bekannt geworden ist. Sie treten in die Fussstapfen des Sarden Antonio Marras, der nach acht Jahren als Chefdesigner bei Kenzo den Posten abgibt.
Carol Lim Humberto Leon
(Bild via www.fashionwindows.net)

"Humberto und Carol bringen einen frisches, kreatives Talent und einen innovativen Ansatz mit um der Kult-Marke Kenzo einen frischen Anstrich zu verleihen." so Pierre-Yves Roussel, Präsident und CEO der Mode-Abteilung bei LVMH.

Es ist anzunehmen, dass die beiden Jungunternehmer ein Designteam aufbauen und leiten werden, da sie selber keine herkömmlichen Modedesigner sind. Man kann gespannt sein auf das Resultat ihres Einsatzes - nicht jede Anstellung von bekannten Persönlichkeiten ohne Modedesign-Erfahrung scheint zu glücken: prominentestes Beispiel war die Vereinigung von Ungaro mit Lindsay Lohan. Und diese Woche kam das Gerücht auf, dass das Anstellungsverhältnis der Hollywood-Schauspielerin Sarah Jessica Parker als Kreative Beraterin bei der Marke Halston beendet wurde.

Chanel Haute Couture

Chanel Haute Couture
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Karl Lagerfeld holte für das Défilé der Chanel Haute Couture-Kollektion die Place Vendôme in den Grand Palais und setzte auf die Spitze der Triumphsäule eine gläserne Coco Chanel.
Die Kollektion selber wirkte etwas verhalten, die eigenartige Silhouette der Kostüme und Roben ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Hier noch einige weitere Eindrücke, eingefangen von Corinne Stoll:

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Zieht wieder einmal seine Triumph-Runde: Karl Lagerfeld.

Givenchy Haute Couture

Givenchy Haute Couture
Gestern Dienstagabend präsentierte Givenchy im Hôtel d'Evreux an der Place Vendôme zehn fantastische Roben der von Ricardo Tischi entworfenen Haute Couture Linie. Diese regelrechten Kunstwerke der hohen Schneiderkunst wurden an Puppen, zwei Models und auf einem riesigen, zweiseitigen Foto-Tableau in den prächtigen Räumen des Hotels gezeigt.Givenchy Haute Couture 2Givenchy Haute Couture 15
Die Kollektion besteht aus atemberaubenden Kleidern für ätherische Wesen aus einer anderen Welt, einer Mischung aus Albino-Engeln und Paradiesvögeln.

(Klicken Sie auf die Bilder, um die Details von ganz Nahem zu sehen!)


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Die Farben: Weiss, Ecru, Elfenbein, Gold.
Die Materialien: Chantilly-Spitze, luftige Federn, Seiden-Tüll, roher Cashmere und Organza kontrastieren mit Pony-Fell, Nappa-Leder, Metall-Ketten, Plastic-Reissverschlüssen und schimmernden Perlen.
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Ricardo Tischi vermag der traditionellen Haute Couture einen modernen (manchmal an kühle Hightech-Tech erinnernden) Geist verleihen, ohne dass dabei die Arbeiten an Faszination und Wärme verlieren. Diese kostbaren Roben, mehr Kunstwerke als Kleider, von ganz Nahem zu sehen und berühren zu können war ein Erlebnis.


Wilde Spitzen, die sich wie Engelsflügel verselbständigen:
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Tausende von Perlen bilden ein Blätter-Relief wie aus Kaviar-Eiern:
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Perlen, Pailletten und Cashmere-Bausche auf Seidentüll gestickt:
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Noch mehr Perlen, kunstvoll zu einem korallenartigen Muster gestickt und kombiniert mit feinster Spitze:
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Dreitausend Arbeitsstunden brauchte die Anfertigung dieses "Kleides" aus unzähligen von Hand ausgeschnittenen Tüll-Pailletten:
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Armani Privé

Heute Dienstagvormittag präsentierte Giorgio Armani seine Haute Couture Kollektion Armani Privé im Palais Chaillot in Paris. Die vielen Stufen zum Saal hinunter waren in weichem, roten Teppich gekleidet und mit schummrig rotem Licht beleuchtet. Ganz in Rot gekleidet kam auch die australische Schauspielerin Cate Blanchett. Die Gute fuhr pünktlich um elf Uhr (dem geplanten Präsentations-Start) vor und verursachte mit ihrer Präsenz selbstverständlich einen grossen Paparazzi-Auflauf. Die Show begann mit 35-minütiger Verspätung. Warum können Stars und Spezial-Gäste nicht einfach zeitig auftauchen?

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Für die Kollektion liess sich Meister Armani von einem asiatischen Thema inspirieren. Schmal geschnittene Kleider mit Pagoden-Schultern, eingearbeiteten Bustiers und in schwarzem Samt oder der speziellen Farbe Mandarine waren knöchellang und erlaubten den Models nur kleine Schritte - keine Kleider für den anschliessenden Aufstieg über die Treppen zum Hauptausgang, dachte man sich nach der Show, aber eher etwas für Red-Carpet-Stars, oder besser gesagt, für das ganze Business drumherum: glamourös und für eine hastige Flucht vor Fotografen gänzlich ungeeignet.

Armani Privé
Armani Privé
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Haute Couture Schauen in Paris

Gestern Montag haben in Paris die Haute Couture Schauen der Herbst-/Wintersaison 2011 begonnen. Bis am Donnerstag werden etwa zwei Dutzend Kollektionen der hohen Schneiderkunst präsentiert.
Den Start machte am Montag das Maison Martin Margiela mit seiner Linie 0, der Artisanal Collection mit unkonventionellen Materialien (PVC, Nylon-Vorhangstoff, Teppich-Klebeband) und radikalen, dekonstruierten Looks:
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Im folgenden Bild sehen wir einige Kreationen von Alexis Mabille, der in einen Märchenwald einlud und sich von allerlei Getier inspirieren liess (und im Vordergrund: die Haarpracht der Modereporterin der International Herald Tribune, Suzy Menkes; im Hintergrund: der weisshaarige Didier Grumbach, Präsident der Fédération Française de la Couture, du Prêt à Porter des Couturiers et des Créateurs de Mode):
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Atelier Versace präsentierte seine knallbunte und kitschig-glamouröse Haute Couture Kollektion ganz versteckt und in einem intimen Rahmen im Hotel Plaza Athénée. Ein paar Detailaufnahmen der aufwendig gearbeiteten Roben:
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Extremere, weniger traditionelle Looks gab es bei der jungen Holländerin Iris Van Herpen, die übrigens diese Woche auch mit ihrer Frühjahr-/Sommer 2012 Kollektion an der Berlin Fashionweek dabei sein wird:
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Und zum Abschluss des ersten Tages der Haute Couture Schauen gab es nochmals eine Portion Maison Martin Margiela im Hotel La Maison Champs Elysée. Dieses zeigt sich in neuem Kleide: das gesamte Erdgeschoss, sieben Suiten und zehn Zimmer wurde unter der künstlerischen Leitung des MMM neu gestaltet. Gestern Montagabend wurde die Wiedereröffnung offiziell mit einem Masken-Cocktail gefeiert.La Maison Champs Elysee Margiela

Schweizer Mode in Paris

Vergangenes Wochenende waren während der Pariser Männermodetage auch zwei Schweizer mit ihren Kollektionen anzutreffen: der junge Männermodedesigner Julian Zigerli und der Hut-Unternehmer Rolf Hellat von Le Tom waren beide mit einem Messestand an der kleinen Modemesse Rendez-Vous anwesend. Wir haben die beiden besucht und ihre neueste Kollektion angesehen.

Rolf Hellat Le Tom
Rolf Hellat war diesmal zum zweiten Mal mit seiner Hutkollektion Le Tom an der Rendez-Vous anwesend. Benannt ist sein Label nach seinem Bruder, Tom, der ein ihm bei seinem kleinen Strohcap-Unternehmen unter die Arme greift. Vor zwei Jahren ist die Idee entstanden einen Strohhut zu realisieren, der eine Mischung aus Caseball-Cap und klassischer Fedora ist. Ziemlich schnell ist Hellat auf Erfolg gestossen; nicht nur im Inland, sondern auch im fernen Japan, sind seine Hüte beliebt. Gefragt sind mittlwerweile auch klassische Strohhut-Modell mit der üblichen Krempe.
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Heute hat Le Tom über zwanzig Modell im Angebot und der self-made-Man Rolf Hellat ist um einige Erfahrungen reicher. Das Rohmaterial Stroh bezieht er in Panama, verarbeitet werden die Hüte in China, Italien oder in einem kleinen Strohatelier in Fribourg, das auf einen grossen Fundus an über zwanzig Jahre alten Strohbändern zurückgreifen kann.
Wir ziehen unsern Hut ob soviel Einfallsreichtum und unternehmerischer Gewandtheit.
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Neuestes Modell: Baseball Flat Cap aus 78 Gramm Stroh.

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Vorne: Das Goldwand Stroh Cap aus echtem Weizenstroh und in Schweizer Handarbeit gefertigt.


Julian Zigerli
Julian Zigerli war zum ersten Mal an der Rendez-Vous Messe und präsentierte dort seine zweite Kollektion. Schon mit seiner ersten Kollektion hat er schon erste Geschäfte gewinnen können, z.B. den coolen Wok Store in Mailand und weitere Geschäfte in Tokyo, Hongkong und Seoul.
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Für Frühjahr/Sommer schickt er mit einer urbanen Outdoor-Kollektion seine Männer über Stock und Stein. Sportliche, urbane Schnitte mit fantasievollen Drucken auf atmungsaktiven Materialien, so sieht seine Mode aus. Eyecatcher ist diesmal ein Print mit gelben, orangefarbenen, grauen und braunen Flechten. Verwendet wird der Druck zum Beispiel für eine Jacke aus einer Seide-Baumwollmischung.
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Er verwendet gerne Schweizer Stoffe wie zum Beispiel der regenfesten und winddichten EtaProof-Baumwolle der Firma Stotz. Auch für seine witzigen Spiral-Mützen wird Filz aus der Schweiz verwendet. Produzieren lässt Zigerli seine Stücke in Bulgarien.
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Wenn man vergleicht, was der Grossteil der anderen Modedesigner an den Männermodetagen präsentiert haben, so liegt Zigerli mit seiner freizeitlich und sportlich orientierten Kollektion mit Mesh- und Hightech-Materialien, funktionalen Details, robusten Sandalen und einer stimmigen Farbpalette von Ocker über Knallblau bis hin zu steinfarbenen Grautönen voll im Trend. Uns gefällt der ausgefallene und doch funktionale Stil des jungen Schweizers.
Und hier noch weitere Bilder aus Julian Zigerlis Frühjahr-/Sommer 2012 Lookbook, stimmig fotografiert von der Schweizer Fotografin Amanda Camenisch:
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Rumstehen und cool aussehen

Während den Fashion Weeks gibt es viel zu sehen, nicht nur auf den Laufstegen, sondern auch rund um die jeweiligen Orte an denen die Kollektionen präsentiert werden.
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Modefans und Fashionvictims, die während den Modewochen an jeder Ecke mit speziellen Outfits auffalen, hat es schon immer gegeben. Doch seit einigen Saisons hat sich eine Garde sehr junger Männer, eher Jungs, die mit ihrem androgynen Wesen und einem überstylten Outfit an Blogger wie Bryan Boy oder Tommy Ton erinnern, und vom Modevolk auch gleich in die Blogger-Ecke geworfen werden.
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Man hat den Eindruck, dass diese Gestalten vor allem eins im Sinn haben: an den Modewochen herumstehen und cool aussehen und von möglichst vielen Fotografen und anderen Bloggern fotografiert zu werden. Ein paar Eindrücke des Fotografen Mathieu Merceret.
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(alle Fotos: Mathieu Merceret)

Safari, Safari

Nächsten Sommer geht bei Männern nichts ohne eine coole Safari-Jacke:
Vuitton Safari
Louis Vuitton.
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Maison Martin Margiela.
Roland Mouret Mr safari
Roland Mouret Mr.
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Yves Saint Laurent.
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