Rumstehen und cool aussehen

Während den Fashion Weeks gibt es viel zu sehen, nicht nur auf den Laufstegen, sondern auch rund um die jeweiligen Orte an denen die Kollektionen präsentiert werden.
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Modefans und Fashionvictims, die während den Modewochen an jeder Ecke mit speziellen Outfits auffalen, hat es schon immer gegeben. Doch seit einigen Saisons hat sich eine Garde sehr junger Männer, eher Jungs, die mit ihrem androgynen Wesen und einem überstylten Outfit an Blogger wie Bryan Boy oder Tommy Ton erinnern, und vom Modevolk auch gleich in die Blogger-Ecke geworfen werden.
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Man hat den Eindruck, dass diese Gestalten vor allem eins im Sinn haben: an den Modewochen herumstehen und cool aussehen und von möglichst vielen Fotografen und anderen Bloggern fotografiert zu werden. Ein paar Eindrücke des Fotografen Mathieu Merceret.
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(alle Fotos: Mathieu Merceret)

Kein Mythos: der Mann in Knallfarben.

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Wir lieben Stéphane Bonvin, Ressortleiter Kultur und Gesellschaft der Westschweizer Zeitung Le Temps (www.letemps.ch/mode)! Ist er doch nicht nur ein gewitzter, fleissiger Modejournalist und angenehmer Genosse, sondern immer wieder auch eine Augenweide.

So ist er zum Beispiel heute der lebende Beweis, dass die aktuellen Knallfarben auch Männern mit einem weniger dunklen Hautteint gut stehen. Er präsentierte sich heute in derselben Farbkombination wie unser aktuelles Cover-Model, der dunkelhäutig Papis von Major Paris: leuchtendes Orange mit knalligem Blau.
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Das aktuelle Cover des Magazin Z, fotografiert von Sarah Maurer.


Chapeau, Monsieur Bonvin!

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Die schmal geschnittene Hose aus elastischem Hightech-Stoff ist natürlich von Jil Sander, eines der wenigen neuen Stücke, die er sich für die Saison geleistet hat. Der Rest, wie zum Beispiel die Pierre Hardy Sneakers,ist aus Bonvins bestehender Garderobe.

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Die beste Reaktion kam direkt nach der Chanel-Show von Inès de la Fressange. Augenzwinkernd meinte sie zu Bonvin nach der von Grau und Schwarz dominierten Kollektion: "ou-là-là, diesem Monsieur war wohl diese Chanel-Kollektion nicht genehm...!"


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Sogar die i-phone-Hülle passt zum Look!

Dieser Mann hat Stil, vor allem weil er sich selber nicht zu ernst nimmt.

Paris Street Style



Die Ideen liegen in Paris auch auf der Strasse - die Gejagten und "Geschossenen" sind dieser Tage nicht nur die Models auf dem Laufsteg, sondern auch die bunten Modeluete selber. Sie werden von einem immer grösser werdenden Pulk von Bloggern und Coolhuntern belagert.

Gestern ist hierzu ein etwas längerer Artikel bei NZZonline erschienen - siehe hier.

Nun also noch die Bilder dazu, damit das Auge auch etwas davon hat ...


Der stets hochhackige Bloggerbube Bryanboy aus Manila.


Derzeit eine wichtige Gattung in Paris: die so genannten "Deckenmänner" in zipfligen, schwarzen Kutten.


Lots of legs im Jardin des Tuileries.


Und immer schön fleissig auf dem Blackberry herumhacken!


In stattlicher Zahl mit von der Partie: "Gedämpfte Eulen" oder "Ladyboys".


Keine Angst vor Transparenz!


Bloggerin mit Charme.


Facehunter Yvan Rodic fotografiert Leigh Lezark.


Style-Blogger sind manchmal selbst die buntesten Hunde.

Wall Art: Philippe Baudelocque in Paris



Muss man sehen, und liegt bequem auf dem Weg vom Haute Marais / Rue Charlot zu Merci am Boulevard Beaumarchais: die immer wieder wechselnden, in feinster handwerklicher Manier mit Kreide an die Wand gemalten "Murals" des Künstlers Philippe Baudelocque. Ein Regenguss oder Vandalenakt, und das Wunderwerk ist dahin!

raus in die Strassen

Urban Art ist spannend. Wir freuen uns auf den Film "Exit Through the Gift Shop" über den legendären Graffiti-Künstler Banksy und weitere Urban-Artisten...der Film wurde im Januar am Sundance Film Festival präsentiert und kommt hoffentlich bald in die Schweizer Kinos...


Urban Art, das Malen, Drucken, Kleistern, Sprayen, Darbietungen oder kreativen Bepflanzungen an ungewöhnlichen Plätzen im öffentlichen Raum wird auch in der Schweiz immer populärer.

In diesen Tagen kann man in den Städten Luzern und Zürich das Entstehen von sechs neuen Kunstwerken live miterleben. Unter dem Namen Urban Art Projekt werden in regelmässigen Abständen Urban Art Werke auf bestimmten Plakatwände immer wieder neu gestaltet. Mit dazu gehören die Schweizer Künstler Smash137, Ezra, C-Line, Safu, wes21, und Mamma Grüsli.

Es soll mit dieser Aktion eine öffentliche Galerie entstehen, die frei und ohne Einschränkung begehbar ist. Auf dem Weg von Kunstwerk zu Kunstwerk kann man gleichzeitig weitere Urban Art entdecken, die sich überall befinden kann.

Zwei Werke dieser Aktion kann man schon bewundern: ein Gemälde der Künstlerin Snafu im Bahnhof Zürich Stadelhofen und ein Graffiti-Werk von Smash137 an der Zürcher Langstrasse:

Wir erfreuen uns an solchen Aktionen, die uns animieren Neues in der gewohnten Umgebung zu entdecken!

Gefördert wird die Aktion von der Marke Camel, die mit diesem Engagement einen Beitrag zur konstruktiven Auseinandersetzung mit der Urbanisierung und der Kunstform Urban Art leisten möchte. Die Urban Art Plakate sind Auftakt eines Förderprogrammes, in dessen Rahmen auch ein Urban Art Center in Zürich geplant ist. Wir sind gespannt auf mehr...

Termine und Standorte Urban Art
Produktion Werke am 28.04., 30.04., 03.05., 05.05., 07.05.2010, jeweils ab 11 Uhr

Zürich: Bahnhof Stadelhofen und Langstrasse 238 (Nähe Limmatplatz)
Luzern: Löwengraben-Areal 19

In the mood for Trench...

Burberry präsentiert seit dem 9. November die stimmige Webseite "artofthetrench.com" – eine kreative Hommage an den legendären Trenchcoat.
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Die Website stellt ein fortlaufendes Projekt von Burberry und einigen der weltweit führenden Fotografen dar, mit dem Ziel, durch regelmäßige Kooperationen dem Trenchcoat ein lebendiges Denkmal zu setzen.

Christopher Bailey, der seit 2001 amtierende Creative Director von Burberry und letzte Woche zum CHIEF CREATIVE OFFICER befördert wurde, hat für die Premiere der Website bei Fotograf Scott Schuman von The Sartorialist eine Fotografie-Kollektion von Trenchcoat-Trägern in Auftrag gegeben:

Burberry artoftrench.com

Im Rahmen dieses Projekts hat Scott in den vergangenen Monaten Portraits von Menschen in Burberry-Trenchcoats in London, Mailand, New York, Paris, Berlin, Sao Paulo und Venedig aufgenommen.

Burberry artoftrench.com

Besucher der Website können Kommentare zu den Porträts abgeben und diese bewerten, und die Aufnahmen über ihre eigenen sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter mit anderen teilen.

Burberry artoftrench.com

Burberry lädt die Besucher zudem ein, ihre eigenen Porträts einzustellen. So entsteht eine Sammlung von Bildern, die verschiedene persönliche Trenchcoat-Stile auf der ganzen Welt präsentiert.

Die schöne Seite wird mit typischer Bailey Lieblings-Musik von der britischen Band The Kooks untermalt, so wie man sie von seinen Défilés her kennt.

Burberry artoftrench.com

„Artofthetrench.com ist eine Hommage an unseren legendären Trenchcoat und fängt das emotionale Moment ein, das mit unserer Tradition für hochwertige Überbekleidung eng verbunden ist. Jeder kann eine eigene Geschichte zu seinem Trenchcoat oder seiner ersten Begegnung mit einem Trench erzählen – mir gefällt die Vorstellung, dass Menschen auf der ganzen Welt ihre Geschichten und Fotos mit anderen teilen können, und all die verschiedenen Formen des Burberry Trenchcoats und Lebenseinstellungen der Menschen, die ihn tragen, sichtbar werden.“

Christopher Bailey, Creative Director von Burberry

www.artofthetrench.com

Bestes August-Licht

Erster Wochentag - letzter Monatstag: Wir begehen mit dem heutigen Wochenanfang zugleich den letzten Tag des schönen Monats August 2009 und geniessen einen (fast) arbeitsfreien Montag und laufen die Lederstiefel (Red Wings vom VMC!!) ein.

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In Zürich ist das Sonnenlicht um die Mittagszeit umwerfend schön, zusammen mit einem sanften Sommerwind fühlen wir uns in der wasserreichen Limmatstadt wie im Urlaub.
Für alle Unglücklichen im Büro hier ein Paar Impressionen:

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Die Sihl und das Ober-Haus an der Sihl-Brücke.


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Gratis-Seventies Leuchten gibts bei der Buchhandlung am Helvetiaplatz beim Volkshaus im Kreis Vier.


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Das Seebad Enge ist gut besucht.


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Brunnen an der Sihlpromenade.

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Stephan Bossi, bitte melden!

Heute morgen muss sich auf der Mühlebachstrasse in Zürich eine ungewöhnliche Situation zugetragen haben. einem Mann, mutmasslich mit Schuhgrösse 42,5, fällt beim Füttern des Parkscheinautomaten gegenüber des Café Mühlebach das Fünfzigrappenstück runter, und zwar genau in seinen Schuh. Sparsam und korrekt wie er ist, zieht er die Schuhe aus - was dank Klettverschluss schnell geht! -, kramt das Geldstück wieder aus dem Schuh hervor und löst damit dann seine Parkberechtigung.



Dann allerdings nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung: der Mann, mutmasslich Stephan Bossi geheissen, denn so steht's im Etikett in dem schönen Schuh drin, vergisst vor lauter Eile, seine Schuhe wieder anzuziehen, und geht auf den Socken ins Büro. Dort sitzt er nun an seinem Schreibtisch und merkt einfach nicht, warum alle Kollegen ihn seltsam anstarren, während seine eleganten Schuhe brav und ordentlich nebeneinander gestellt beim Parkscheinautomaten auf ihn warten! Stephan, bitte hole Deine Schuhe bald ab, bevor ein Hündchen drüber pinkelt!

Neues Hören

Für Fans von poppigen Elektro Sound des Labels Ed Banger Records, bei welchem u.a. auch Uffie, Justice oder Mr. Oizo unter Vertrag sind, gibt es ein neues, spannendes Album auf dem Markt:
Das Album "The B-Suite" von Krazy Baldhead. Poppig, groovig, aber nicht hysterisch - hier eine Hörprobe:


Eine ausführliche Kritik, mehr Infos und Bilder des Musikers gibt es unter: http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/musik-news/104336,CmC=2558274.html

Hallo Prinzessin...

In den Mailänder Strassen sind derzeit Prinzessinnenkleider sehr angesagt...
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...Domenico Dolce und Stefano Gabbana haben für ihre Linie D&G den Trend sofort erfasst und heute auf den Laufsteg für die Präsentation der Herbs/Winterkollektion gebracht. Thema ist die Callas und die Welt der Oper.
Das Designer-Duo ist immer modisch immer wieder für einen Spass zu haben und entstanden sind übertrieben prunkvolle Kleider, Bühnenkostüme quasi für die erwachsene Prinzessin: Samt, Satin, Tüll, Pelz, Spitzen und als Dekor Vorhangkordeln und Quasten. Wie schon bei der Männerkollektion gesehen sind viele Seiden-, Tüll- und Wollstoffe mit historischen Tapeten- und Gemäldemotiven aus Mittelalter und Renaissance bedruckt.
Ein paar Eindrücke aus dem Showroom beim Re-See Termin, nur einige Stunden nach der Show:
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