Fashion Click-Click

Fashion-Paparazzi
Es ist Modewoche in Mailand, und zwar Damen-Modewoche, und das bedeutet ein Grossauflauf an modischen oder fotogenen Outfits. Es ist die grosse Zeit der Streetblogger und Fashion-Paparazzi. Das macht sich vor allem in den ersten Tagen der Modewoche bemerkbar, wenn die Strassenfotografen bei jeder Show bereitstehen, aber noch nicht alle wichtigen Köpfe und exzentrischen Outfits einmarschieren.
Deshalb an dieser Stelle ein paar Eindrücke von vor der Emporio Armanis Show gestern Donnerstagnachmittag ( welche übrigens ganz nach Sonia Rykiel aussah).


Fashion-Paparazzi
Fashion-Paparazzi
Fashion-Paparazzi
Fashion-Paparazzi
Fashion-Paparazzi

Von der Strasse auf den Laufsteg

Ocker
Was für diesen "Bankmann", gesehen am Paradeplatz im Dezember 2006, funktionierte, schlägt zwei Jahre später Christopher Bailey von Burberry für diesen Frühling für Männer vor: die Farbe Ocker.
Ocker

Die Schuhe der Modefachfrau

Diese Schuhe sind wirklich toll und laut Aussage der Trägerin, dem Comme des Garçons/H&M-Testimonial D.G., "total bequem".
Chloé Ankle Boots

Chloé "Ankle Boots in Black Nappa with All Over Studs"
Kompliment - wir sind alle neidisch!
und hier noch ein Screenshot von www.chloe.com
chloé Ankle Boots

Im Brocki...

Im Brocki...

Thanks God it's OBAMA!

Als Mensch, der sich mit der Erneuerung, Verschönerung und Verfeinerung der Welt, der Lebenskultur und des Zwischenmsnchlichen auseinandersetzt, muss man sich heute morgen einfach von ganzem Herzen freuen über den historischen Wahlsieg von Barack Obama, zum ersten farbigen Präsidenten der USA.



Herzlichen Glückwunsch, moderne Welt! Die Hoffnung hat wieder einen Namen. Nicht auszudenken, wie es mit dem Vietnam-Veteranen und der ultrareligiösen Pan-Am-Gouvernante aus Alaska weitergegangen wäre!

Cool, cooler...

am cooliosten: Mann mit Auto...
Mann mit Auto
Auto

...und der passende Song dazu:

Byebye sommerliche Modesünden

Es gibt die Mode, die über die Laufstege von Weltmetropolen stolziert, in den Modeheften präsentiert wird und von den schicksten 5% der Bevölkerung getragen/interpretiert wird. Und dann gibt es die Kleider, die die Leute wirklich tragen, die man auf der Strasse, in der Subway, im Tram etc. studieren kann. Modefachleute scheinen manchmal zu vergessen, dass sich die meisten Leute nach ganz anderen Kriterien kleiden, von der das Portemonnaie kein geringes ist, gefolgt von der Bequemlichkeit und der Pflegeleichtigkeit, vor allem in Amerika. Diese Mode - wie z.B. Jeans und Sweatshirts bei Teenagern - fällt meist gar nicht genug auf, dass man sich den Kopf darüber zerbrechen würde. Ausser sie fällt negativ auf. Wie jeden Sommer brachte auch dieser wieder ein paar Modesünden ans grelle Sonnenlicht. Was ich bestimmt nicht vermissen werde, ist die unsägliche Gauchohose.




Das modische Ungeheuer begann sich in Amerika vor drei Jahren auszubreiten und wurde an Stars wie Jessica Simpson gesichtet, (was meine Vorurteile gegen sie nur bestätigt). Eine weite Hose aus dünnem Jersey, die knapp bis über das Knie reicht. Das grösste Problem ist jedoch, dass der dünne Stoff am Körper klebt und zwar sosehr, dass er auch den geringsten Ansatz eines Fettpölsterchen oder von Orangenhaut anzeigt. Die Gauchohose sieht deshalb bei 99% aller Frauen vor allem von hinten unmöglich aus. Beim restlichen Prozent wirkt sie auch nicht besonders chic. Ich halte mich seit jeweils an eine einfache Faustregel: Sieht ein bestimmtes Kleidungsstück, ein Schnitt oder auch ein Material bereits an einem Model (oder einer Zivilistin mit Model-Figur) schon unvorteilhaft aus, sieht es an allen anderen bestimmt nicht besser aus und man sollte die Finger davonlassen.

Ebenso nicht vermissen werde ich die Shorts der männlichen Besucher in meinem Fitnessclub. Selbst unter den züchtigen Amerikanern, die auch bei 40 Grad nie ärmellose T-Shirts tragen, scheint es genug Männer zu geben, die Shorts für den Workout irgendwie o.k. finden. Die Rede ist hier nicht von modischen langen Bermudas an 25jährigen strammen Burschen, sondern von diesen kurzen Knabenshorts an Männern, die den 25. Geburtstag vor zehn oder zwanzig Jahren gefeiert haben..... Es ist nicht appetitlich...

Bill Cunningham: Der Vater aller Modeblogger

Seit über zwanzig Jahren - lange bevor es die ersten Modeblogs gab, ja sogar lange bevor jeder auf dem Internet surfte - spürt Bill Cunningham in New York der Mode auf der Strasse nach und gestaltet damit die Fotoseite "On the Street", die jeden Sonntag im Inneren des Bundes "Styles" der New York Times zu finden ist.



Mit dem scharfen Blick eines Designers und Fotografen - der 79jährige Cunningham begann als Hutmacher und wurde später erfolgreicher Reporter für Women's Wear Daily - untersucht er Stilentwicklungen auf der Strasse. Dabei interessiert er sich nicht besonders für Celebrities, deren Garderobe meist von Stylisten zusammengestellt wird. Nein, ihn interessiert, was stilbewusste Leute auf der Strasse tragen, wie sie Kleidungsstücke, Taschen und Tücher durch ihre individuelle Tragweise neu interpretieren oder mit der Zweckentfremdung gewisser Stücke oder Materialien spielen.



Immer mit dem Velo und einer blauen Windjacke unterwegs, ist Cunningham eine feste Institution in New York. Der ebenso freundliche wie bescheidene Mann meidet das Rampenlicht so gut es geht und hat schon zahlreiche Anstrengungen, über seine Jahrzehnte von Stilreportagen ein Buch oder eine Ausstellung zu gestalten, ausgeschlagen. Er gibt auch keine Interviews. Immerhin ehrt ihn jetzt das Nobelgeschäft Bergdorf Goodman mit einer Ausstellung seiner wöchentlicher Fotogeschichten in seinen Schaufenstern an der Fifth Avenue. Dies ist doppelt sinnvoll, insofern dass dadurch die Ausstellung, das auf der Strasse Entstandene wieder auf die Strasse zurückbringt und zudem, weil die Ecke der Fifth Avenue und 57. Strasse als Cunninghams beliebtestes "Jagdgebiet" für Stilbeobachtungen gilt.



Auf der Redaktion der New York Times besitzt er laut Styles-Ressortchef, Trip Gabriel, weder ein Pult noch eine eigene Telefonnummer und schon gar keinen Computer. Stattdessen ist er der einzige auf der Redaktion, der seine Beiträge von A bis Z selber zusammenstellt und noch mit Film arbeitet. Nur für das genaue Layout spricht er sich mit einem Art Director der Bildredaktion ab.



Sonst redet ihm niemand drein, was der New York Times hoch anzurechnen ist. Er geht auch nie an eine Sitzung. "Seine beliebteste Ausrede ist "Ich kann nicht länger im Büro sitzen, ich muss auf die Strasse, wo die Story ist", sagt Gabriel.

Hier noch ein Bild von Bill Cunningham selber in seiner famosen blauen Windjacke:

Kopftuchdebatte, Teil 2

Kopftuchdebatte, Teil 2

Auch eine spannende Möglichkeit: Tragen Sie Ihr Sweatshirt doch einmal als Kopfputz. Warum auch nicht?

Hope Hope liest NZZ am Sonntag

SUNDAY SUMMER FEELLINGS WITH NZZ SUNDAY PAPER: Danke, liebe Macher von Hope Hope - dieses Foto macht Spass.

Und hier der Link für alle, die noch nicht wissen, was Hoffnungsvolles bei Hope Hope wartet: www.hopehope.ch
Beiträge 11 - 20 / 20