An dieser Stelle wird erstmals aus der wunderbaren Welt der Kulinarik erzählt, genauer der tollen vietnamesischen Küche – schlichtweg, der besten Küche der Welt. Wie viele Länder mit einer kolonialistischen Vergangenheit, bietet Vietnams Küche eine Geschmackswelt, welche westliche Einflüsse in die fernöstlichen Gerichte bestens integriert. Doch heute gab es bei der (Gourmet-) Familie Dang etwas "Über"-Vietnamesisches zum Mittagstisch: Mam Thai.

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Mam Thai ist ein tolles vietnamesisches Gericht. Für westliche Gaumen ist es allerdings eher gewöhnungsbedürtig - und auch nichts für empfindliche Mägen. Denn Mam Thai besteht aus rohen, mit Papaya-Juliennes eingelegten Fischstückchen und ist sehr salzig, würzig und zugleich sauer und süss. Wie viele exotische Gerichte ist der Duft beim Öffnen eines Mam Thai Einmachglases sehr streng, der Effekt aber im Gaumen ist dann betörend.

Gegessen wird dieses einfache Gericht, wie viele andere vietnamesischen Gerichte, zusammen mit Siedfleisch, Ananas, Gurken, Reis (oder Reisnudeln) und den in Vietnam unabkömmlichen Rau Thom (diverse frische Kräuter, wie Basilikum, Pfefferminze).
Obwohl das Gericht simpel ist, ist es für Exil-Vietnamesen oft ein Freudenereignis, wenn Mam Thai aufgetischt wird. Denn Mam Thai wird offiziell in der Schweiz nicht vertrieben und wird oft, wie im heutigen Glücksfalle, über gute Beziehungen aus Frankreich oder andern Ländern bezogen.
Lesen Sie mehr über Mam Thai und Kommentare dazu ("culinary orgasm"!) im Blog von
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oder sehen Sie, unterlegt mit schöner Musik, wie die vegetarische Version mit Tofu zubereitet wird:
Mam Thai Chay