Freitag und Pelé lassen die Townships Fussball spielen

Man liest dieser Tage ja sehr viel über den unverschämten Geldstrom, den die FIFA-Bosse aus Südafrika nach Hause lenken, und wie wenig manche Einheimische von dem ganzen Brimborium haben, das heute abend dort in den Stadien losgetreten wird. Da freut es einen um so mehr von Initiativen zu lesen, die nach dem grossen WM-Hype auch etwas Nachhaltiges in Südafrika zurücklassen!

So lanciert die Zürcher Taschenschneiderei FREITAG dieser Tage zusammen mit Pelé Sports (des gleichnamigen legendären Fussballspielers) einen Fussball, der an junge Fussballspieler in den Townships verteilt wird. Der Ball ist, wie vieles von Freitag, aus gebrauchten Lastwagenplanen hergestellt und damit bestens geeinget für die staubigen Plätze, auf denen die südafrikanischen Youngsters ihr Fusswerk erlernen.

Pelé hochselbst wird in den südafrikanischen Townships 200 FREITAG-Bälle verteilen. Denn der brasilianischen Fussball-Legende liege der Nachwuchs besonders am Herzen, so eine gemeinsame Mitteilung von Freitag und der neuen Marke Pelé Sports. Für Freitag ist diese Kooperation übrigens die erste überhaupt - bisher hatten die Zürcher allen solchen Versuchungen widerstanden. Dass die Bastion jetzt in dieser Art gefallen ist, klingt aber sympathisch.



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