Welcome to Zirkuss



Dieser Tage findet zum zweiten und letzten Mal die Verkaufsveranstaltung "Zirkuss" im Zürcher Club und Restaurant Kaufleuten statt, und zwar auf der Terrasse, beim Eingang zur Lounge. Zu kaufen gibt's Mode für Kinder bis zu 10 Jahren, mit Kollektionen von Bon Ton, Finger in the Nose, Popupshop, Mini Rodini, Pèpè, Bangbang, Bobo Choses sowie Atsuyo et Akiko. Bis Samstag 25. Juni, jeweils 9.30 bis 17.00 Uhr.

Das tolle Bild zum Zirkuss schoss Lukas Wassmann.

HAPPY NEW YEAR, FASHIONISTAS

Well well, it's been quite a year! 2011 steht vor der Tür, und das gibt uns gerade noch ein bisschen Raum, uns noch einmal tief zu verneigen vor dem Mann, der dieses Jahr (also: 2010) wohl am meisten in der Mode bewegt hat: Alber Elbaz von Lanvin.


Foto: Dan Lecca für telegraph.co.uk

Die H&M-Kollaboration war schön, seine letzten beiden Defilees für Lanvin ein Traum, und zusammen mit Lucas Ossendrijver produziert der kleine, runde Tausendsassa auch die spannendste Menswear unserer Zeit. Alber Elbaz ist deshalb unser DESIGNER DES JAHRES! Prosit und happy new year!

Lauter Flaschen!


PET-Interpretation von Raphael Just.

Eigenartige Dinge gibt's (wenngleich dies jetzt nicht per se negativ gemeint ist): 13 renommierte (Schweizer) Modefotografen, darunter "Z"-Favoriten wie Sarah Maurer, Raphael Just oder Walter Pfeiffer, haben für die PET-Recyclingkampagne leere PET-Flaschen inszeniert. Denn "PET ist Mode", so die hinter dem Projekt steckende Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett. Zu verstehen ist die Aktion als "Statement für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen". Capito!


Juveniler PET-Lustknabe von Diana Scheunemann.

Aus den 13 Aufnahmen wird übrigens ein "exklusiver" und auf 500 Stück limitierter PET-Kalender geformt - von dem ein paar Exemplare auf www.petinside.ch verlost werden. Wer nicht gewinnt, kann sich an der der Ausstellung "Photo 10" trösten, die vom 7. bis 11. Januar 2011 im Maag Areal stattfindet.


PET-Tagtraum von Sarah Maurer.

Mercedes-Benz zum Lesen/Zappen



Die Konvergenz der Medienformen im interaktiven Raum produziert immer wieder Erstaunliches! Neuestes Beispiel einer ganz neuen Verflechtung von Erzählkunst, Illustration, Animation und Werbung ist die interaktive Kurzgeschichte, welche der junge amerikansiche Buchautor und Ex-Punkrocker Joey Goebel für Mercedes-Benz' neuen CLS verfasst hat.



Als User / Leser der Geschichte, die auf einer Website aufrufbar ist, zappt man per Mausklick durch die verschiedenen Kapitel der Kurzgeschichte und erlebt dabei, wie sich ganze urbane Landschaften wie von Geisterhand aufbauen und selber wieder abbauen, um der nächsten Szene Platz zu machen. Statisch ist das kaum anzeig- und erklärbar, darum am besten hier reinschauen.

Tod's will das Kolosseum retten!

Wow!
Diego della Valle, Präsident der Tod's Gruppe, bietet der Stadt Rom an, für die gesamten Renovierungskosten des Kolosseums aufzukommen!
Tods Diego
Laut AFP bietet Della Valle der römischen Hauptstadt 25 Millionen Euro zur Instandsetzung des antiken Amphitheaters. Er gilt als letzte Hoffnung zur Rettung des heruntergekommenen Bauwerkes.

Kolosseum

Ein interessanter Coup - wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung des Projektes.
Vielleicht wird nach erfolgreichem Abschluss der Renovationsarbeiten als Dank Italien in Zukunft auf Weltkarten mit einem Tod's Etikett oder einer Noppensohle, dem Tod's Markenzeichen, versehen...

Weitere Infos dazu auf Google-News.

Blickfang 2010 - The winners!

Den diesjährigen Blickfang-Award in Gold (1200.- Fr.) gewann das Designkollektiv TÄT-TAT mit seinem improvisierten Kaffeekocher "PYRAD". Das sagt die Jury dazu: "Über dieses Produkt haben wir leidenschaftlich gestritten und diskutiert, denn im ersten Durchgang war es überhaupt nicht auf dem Radar und hat sich dann so langsam nach vorne gekämpft und ist dann auf dem ersten Platz gelandet. Es ist zeitgeistig und schräg, vielleicht noch nicht mal nützlich, liebevoll gebastelt und irgendwie aus einer ganz anderen Welt. Es ist aus alten Veloteilen zusammengesetzt und wird von einem Arbeitslosenprojekt zusammengesetzt, also ist es auch sozial engagiert und dmait ganz auf der Höhe der Zeit."



Den Blickfang-Award in Silber (1000.- Fr.) gewinnen JÖRG BONER, Leuchtendesigner und die Firma NANOO für "Nan18". Das sagt die Jury unter dem Vorsitz von Hochparterre-Redaktorin Meret Ernst: "Boner verkörpert mit seiner kühlen, architektonischen und sorgfältig berechneten Leuchte die besten Schweizer Designtraditionen. Als Blickfang-Designer der ersten Stunde hat er über Jahre eine hohe Qualität seiner Arbeit an den Tag gelegt und überzeugte die Jury dieses Jahr mit dieser Leuchte, die ein warmes Licht spendet und eine gelungene Neuinterpretation des traditionellen Lampenschirms fürs 21. Jahrhundert ist."



Den Blickfang-Award in Bronze (800.- Fr.) sicherte sich die Modedesignerin SARA VIDAS mit ihrer Debütkollektion "Lili". Die Jury meint: "Wir sind uns bewusst, dass dies nur gerade die erste, sehr prototypische Kollektion der Zürcher Newcomerin und es daher vielleicht viel zu früh für einen Award ist, schätzen aber die raue, frische Aussage ihres Looks. Nicht so sehr
die unverkäuflichen Einzelteile wie der ganze Look sind überzeugend - der Preis ist daher eine Art Ermunterung- oder Future-Award für diese Designerin, von der der wir glauben, dass sie noch mehr kann und noch besseres liefern wird."




Die Jury bei der Preisverleihung im Kongresshaus am Freitagabend.

Blickfang 2010 - auf dem Holzweg

Zwei der sehenswerteren Produkte auf der diesjährigen Blickfang im Kongresshaus sind gleich in der Eingangshalle im Erdgeschoss zu finden:


1. Der radikale, dreibeinige "Büsserstuhl" des Bündner Ausnahme-Schreiners Ramon Zangger...


... und 2. das geistreiche, witzige "Apfelbrett" zum Gemüseschneiden von This Reber alias Thismade, welches aus Apfelbaumholz gemacht ist und formal einem Apple iBook nachempfunden ist! Clever!

Blickfang 2010 - Impressionen


"Marktstand" von "Gopf!"

Im Kongresshaus Zürich findet dieses Wochenende (19. bis 21. November) die "Volksdesignmesse" Blickfang statt, an der 220 Designer aus dem In- und Ausland ihre Entwürfe zeigen und verkaufen. Die Messe ist fürs Publikum geöffnet und zeigt Neuheiten aus den Bereichen Interior, Mode, Accessoires und Schmuck.


Sehenswerter Stand des Zürcher Concept Stores "Townhouse" ...


Bei "Eco Design Home" gibt's Wohnaccessoires und Möbel von Piet Hein Eek.


Napoleon lässt grüssen - Blickfang-Chef Dieter Hofmann macht sich fürs Fernsehinterview ein paar Zentimeter grösser!




Lichtobjekte gehören bei der "Blickfang" zum festen Repertoire...


"Blickfang"-Gastkurator Stephen Burks (rechts) und sein "Protegé", Sebastian Jansson aus Finnland.


Das sympathische Personal der "Blickfang" trägt unisono Brillen von "Alpenglühn".


Letztes Jahr gewann er den "Blickfang"-Award in Gold, dieses Jahr gehört er wieder zu den coolsten Typen im Kongresshaus: Thomas Neeser mit seinen "Fretsche"-Velos.


Nicole Billi mit "Privatecult".

Sonnhild Kestler gewinnt GRAND PRIX DESIGN

Now that's good news - die wunderbare Zürcher Textildesignerin SONNHILD KESTLER, die wir unlängst noch auf der Seite "Atelier" des Magazins "Z" porträtiert hatten, hat den "Grand Prix Design" des Bundesamtes für Kultur (BAK) bekommen. Herzliche Gratulation!



Foto: Ruth Erdt für BAK, Grand Prix Design, 2010

Sonnhild Kestler entwirft seit über 20 Jahren unter ihrem eigenen Label Textilien und fertigt diese in Handarbeit in ihrem Zürcher Atelier am Wasser. Dabei werden bis zu 20 Farbschablonen für einen einzigen Druck verwendet. Ihre Arbeiten werden ab dem 1. Dezember im Zürcher Museum für Gestaltung ausgestellt.

Chic palavern



Von Zeit zu Zeit ist es uns ein Bedürfnis, auf nette Trouvaillen hinzuweisen, die zwar etwas ähnliches wie wir hier tun und demnach als Mitbewerber totzuschweigen wären, ihre Sache aber so gut machen, dass man einfach etwas darüber erzählen will. Akuter Fall: Das neue BlaaaBlaaa-Portal der Macher der Zürcher City- und Style-News-Plattform Adfus (Amsel, Drossel, Fink und Star).

www.blaaablaaa.com

Wir zitieren mal ein wenig aus dem Mission Statement der Macher Tim Geser und Dominique Feusi: Sie nennen ihr Portal eine "kuschelige Plattform für Frauen", die sich austauschen wollen. BlaaaBlaaa sei "ein erweiterter Freundeskreis für die Fragen des Alltags: Reisetipps, Beautytricks, Stylediskussionen, das perfekte Restaurant für den Jahrestag, Schoggikuchen-Rezept, soll ich eine Jacke mitnehmen?"

Also, einfach mal reinschauen, man findet dort Erstaunliches (siehe XL-Bag von Chip Chop!» oben), Heiteres oder auch einfach nur gemütlich Unterhaltendes mit einer Extraportion Geist und Wortwitz.


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