Mercedes fah'n iss wie wennse fliechst!

Hauptsponsor MERCEDES-BENZ setzt auf der Berliner Modewoche seinen neuen Super-Racer SLS AMG prominent in Szene.



Um das neue, gefährlich schnelle Fahrgerät zu promoten, wurde zum Auftakt der Berliner Modewoche auch der Starfotograf Nick Knight eingeflogen, der vor Publikum darüber Auskunft gab, wie er den Sportwagen mit den Flügeltüren zusammen mit Designer Gareth Pugh und Model Julia Stegner in Szene setzte.


Nick Knight und Mercedes-Marketingkönig Jensen.

Der Mercedes SLS AMG inspiriert die Fotografen

Für die aktuelle Ausgabe von "Z - Die schönen Seiten" hat Kultfotograf Walter Pfeiffer den neuen Flügeltürer SLS von Mercedes-Benz und AMG fotografiert - nachfolgend einige "Making-of"-Bilder des Shootings mit dem Supersportwagen und den beiden Junior-Fussballern in Zürich.


Die Models machen sich bereit.


Der rote Flitzer mit seinen nach oben geöffneten Türen.


Walter Pfeiffer wählte für unser Bild eine leicht erhöhte Perspektive.

Und just wo diese Bilder erschienen sind, reicht auch der britische Starfotograf Nick Knight seine individuelle Sicht auf den SLS nach. Er hat dasselbe Auto gemeinsam mit dem Londoner Designer Gareth Pugh in Szene gesetzt. Auch irgendwie dramatisch, wie wir finden. Das Model ist die Deutsche Julia Stegner, und das ist dann gleichzeitig auch schon ein Fingerzeig auf die nächste Berlin Fashion Week, wo Mercedes-Benz wieder Hauptsponsor ist und der SLS der Superstar sein soll.

Der neue Volverati S60/4-porte

Da bekamen wir doch eben die Fotos des neuen Volvo S60 zugesandt - und dachten erst, sie kämen von Maserati. Deshalb gleich ein kleiner Visual-Test: vom Volvo S60 zum Maserati Quattroporte in drei Schritten!




Der weisse Stern ist schwarz

Wir beginnen, die werten User dieses bescheidenen Forums ein wenig auf unser Monatsthema AUTO & MOBIL einzustimmen - zu diesem Zweck sind wir gestern wieder mal durch die Neu- und Gebrauchtwagen-Alleen zwischen Zürich-Altstetten und Schlieren geschlendert.

Und was müssen wir da bei Mercedes-Benz sehen, deren Autos uns, unumwunden gesagt, immer gut gefallen, weil es einfach grossartige Fahrmaschinen von erhabener deutscher Ingenieurskunst sind: das Sondermodell "White Star" der neuen C-Klasse wird in Schwarz beworben.



Liebe Benzen-Brüder, wo bleibt da die inhaltliche Stringenz, die kommunikative Logik? Zudem weiss man doch, dass WEISS gerade die Trendfarbe bei den Autos ist. Hätte man angesichts dieser Umstände und dieses Namens nicht etwas mehr Effort leisten können? Der White Star sieht ja in Weiss wirklich ganz smart aus:



Und der White Star hat ja bereits seine Fans, wie man an diesem charmant geschnittenen Amateur-Video aus Youtube hier sieht:

Liebeskäfer fahren kleine Alfas

Eben bekamen wir die Mitteilung, dass die Schweizer Popband "Lovebugs" die neuen Landesbotschafter des Alfa Romeo MiTo seien. Aha. Das ist diese kleine, ein wenig zu stark verzierte Karre, mit der Alfa nun ins Golf-Segment vorzudringen versucht. Und wer bitte sind die Lovebugs?



Wir fragten in die Redaktionsrunde, und da hiess es dann "bääh", "tranig" und "oh je". Von der hier anwesenden Zielgruppe "30plus" konnte sich so spontan keiner für die Schweizer Britpopper erwärmen. Das heisst also, dass Alfa mit dem MiTo tiefer zielt, auf die Einsteiger in die Autowelt. Auch gut.

Hier noch etwas Alfa-O-Ton zu der Verlautbarung: "Für Adrian Sieber, Sänger der Basler Kultband Lovebugs, ist der neue MiTo von Alfa Romeo der ideale Partner im Alltag. Doch damit nicht genug: Der Familienvater nimmt das rassige Stadtauto dieses Frühjahr auch mit auf die Lovebugs-Tour, von A wie Adelboden nach Z wie Zürich." Ah so. Dann gute Fahrt!

Hier findet man die Lovebugs mit ihren kleinen Alfas übrigens "on tour":
Donnerstag, 12.2.09, Alte Taverne, Adelboden* Freitag, 13.3.09, Volkshaus, Zürich
Samstag, 14.2.09, Rondo, Pontresina* Samstag, 14.3.09, Salzhaus, Brugg
Samstag, 21.2.09, Salzhaus, Winterthur Donnerstag, 19.3.09, Casino, Herisau
Donnerstag, 26.2.09, Schüür, Luzern Freitag, 20.3.09, Volkshaus, Basel
Freitag, 27.2.09, Eintracht, Kirchberg* Samstag, 21.3.09 , Stadtsaal, Zofingen
Samstag, 28.2.09, Ziegelei, Einsiedeln* Donnerstag, 26.3.09, D!Club, Lausanne
Donnerstag, 5.3.09, Bierhübeli, Bern Freitag, 27.3.09, Kofmehl, Solothurn
Samstag, 7.3.09, Kammgarn, Schaffhausen Samstag, 28.3.09, Braui, Hochdorf

Lifestyle pervers, Teil 2: die Volvo-Glaskonsole

Und noch so eine News aus der Sparte "Dinge, welche die Welt zwar noch nicht gesehen hat, aber vielleicht auch gar nicht braucht": Volvo präsentiert demnächst einen Showcar mit einer Glas-Mittelkonsole der schwedischen Traditionsmanufaktur Orrefors.



Der S60, der in Detroit Anfang 2009 zum ersten Mal gezeigt wird, hat eine "quasi frei schwebende, gläserne Mittelkonsole, welche sich durch das ganze Fahrzeug zieht", so Volvo. Die Kristallglaskonsole formt, so schwärmt Volvo weiter, "eine sanfte Welle, die sich vom Armaturenbrett bis zum Heckfenster zieht." Mittels unsichtbarer Lichtquellen soll das Glas-Mittelding in verschiedenen Farben leuchten.



Wir wollen aber nicht daran denken, wie's innen dann aussieht, wenn der Wagen mal gegen einen Pfeiler kracht.

The Hedge Fund Car

Darf man den teilweise hysterischen Berichterstattungen in der Tagespresse glauben, so geht mit der Finanzkrise gerade ein Zeitalter zu Ende: das des No-Limit-Kapitalismus, der Hedge Funds und der Investmentbanker ("Masters of the Universe"). Es wird nichts mehr so sein, wie es war. Aber: Vielleicht ist das nicht einmal so schlecht? Denn teilweise war das ja alles schon sehr absurd, überdreht, sinnfrei und nur noch dem Eigenzweck zugedacht?

Zu dem Zeitalter gab's auch die entsprechenden Autos: gross, grob, schwer und rücksichtlos. Inzwischen versucht man diese Autos ja per Volksinitiative zu verbannen. Aber wahrscheinlich wird's der Zeitgeist richten: wenn es niemanden mehr gibt, der diese Autos bezahlen kann und es sich keiner mehr leisten will, diesen verblassenden Zeitgeist zu repräsentieren, wird es diese Autos auch nicht mehr brauchen.



Und mit diesen Gedanken spazierten wir heute morgen auf dem Weg ins Büro an einem Auto vorbei, das wie ein Menetekel der zu Ende gehenden Radikalkapitalistenzeit wirkt, als Symbol einer Zeitenwende, als Dinosaurier, der traurig in ein neues Kapitel der Geschichte hinüberblickt: der BMW X6. Oben Coupé, unten SUV. Irgendwie tat uns das Auto leid, wie es da im bleichen Licht dieser Jahreszeit stand und seinen eigenen Herbst erahnte.

Extrasmartes Nummernschild

Das schlägt dem Fass den Boden raus bzw. setzt dem Prunk die Krone auf: die Gebrüder Freitag laden mit einer ultracoolen Einladung zur Feier ihres 15-jährigen Bestehens: mit einem persönlichen Nummernschild, das im Original-Strassenverkehrsamts-Karton verschickt wurde. Cooler geht es nicht.



Einziger Wermutstropfen ist der Aufkleber auf der Rückseite des schönen Stücks: "Schild darf nicht am Fahrzeug angebracht, oder im Fahrzeug mitgeführt werden" heisst es in holprig-knochentrockenem, aber unmissverständlichen Beamtendeutsch.

Das neue BMW Museum München

In der aktuellen Ausgabe von "Z - Die schönen Seiten" findet sich auf Seite 10 ein kurzer Bericht über das neu eröffnete BMW-Museum in der BMW-Welt in München. Für alle, die dazu gerne etwas mehr Bilder gesehen hätten, hier sind sie:



Das BMW-Museum deckt die über 90-jährige Geschichte der deutschen Automarke in all ihren Facetten mit einer Vielfalt an Ausstellungsbereichen ab. Der Parcours führt durch sieben Themenblöcke, die je in einem eigenen Haus untergebracht sind.



Anhand einer grossen Zahl von Exponaten beschreibt etwa das Haus des Motorrads die Entwicklung des BMW-Motorradbaus an den Produktionsstandorten München (1923 bis 1969) und Berlin Spandau (1969 bis heute).



Das neue Museum setzt mit seiner komplexen Synthese von Architektur, Ausstellungsgestaltung und neuen Medien einen Meilenstein in der Geschichte der Verkehrsmuseen.

www.bmw-museum.de

Alanis Morissette wirbt für Mercedes-Umwelttechnologie

Das ist doch fast dreist: Mercedes-Benz hat es tatsächlich fertiggebracht, ihre heftig propagierte Bluetec-Kampagne für saubere Diesel im neuen Clip zum Song "Underneath" von Alanis Morissette unterzubringen. Darin spielt Alanis eine junge Umwelt-Aktivistin, die an einer Strasse Handzettel gegen luftverschmutzende SUVs verteilt, dabei aber eine Mercedes-Bluetec-Fahrerin gönnerhaft auslässt. Das Logo des Autoherstellers aus Stuttgart und das Bluetec-Signet sind bei 1:19 Minuten deutlich zu sehen:

Wow, das nennt man einen Coup. Nicht schlecht, liebe Mercedes- Kommunikatoren. Und die Episode illustriert, dass der Stuimmungswandel punkto SUVs jetzt auch die USA erfasst hat.
Dürfen wir aber den geneigten Leser dieser Zeilen trotzdem daran erinnern, dass Mercedes auch die Modelle GL500 mit 5,5 Liter-V8 (320g Co2/km), den ML 63 (392g Co2/km) oder den Superrenner SLR (348g Co2/km) baut? Diese Wagen verpesten also auf einmal so viel Luft wie 2,5 E-Klasse-Bluetec-Modelle. Will heissen: die neuen Wagen weiterhin fleissig verkaufen, damit's etwas nützt, werte Stuttgarter!
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