Peter Isler, Meilen, mit seinem Ford Mustang GT High Performance von 1966



Bereits im Kindergartenalter faszinierten mich die Autos aus den sechziger Jahren. ...
Peter Isler, Meilen, mit seinem Ford Mustang GT High Performance von 1966


«Bereits im Kindergartenalter faszinierten mich die Autos aus den sechziger Jahren. Das Schlüsselerlebnis kam dann aber, als ich neun Jahre alt war. Mein Vater kam mit einem funkelnagelneuen silbernen Ford Mustang Jahrgang 1966 mit roten Streifen auf der Seite nach Hause. Den speziellen Sound des Ford-V8-Motors werde ich niemals vergessen. Einmal abgesehen von den nie enden wollenden James-Last-8-Spur-Musikkassetten mit den bereits damals lästigen Gleichlaufschwankungen des Tonbandes, waren die ersten Ausfahrten prägend und wunderbar zugleich. 33 Jahre schlummerte mein Traum so vor sich hin, bis ‹er›, mein erster eigener Mustang, dann plötzlich eines Morgens vor mir stand – im Zürcher Seefeld. Azurblau und nicht einmal besonders schön, aber Ausstrahlung besass er, keine Frage. Ein Automobil, das Emotionen auslöst, war es damals schon und ist es bis heute geblieben. Ein Wagen fürs breite Volk, ganz ohne Starallüren.Nun wird meine Passion zur Berufung: Mit Freunden und einem erfahrenen, 62-jährigen Ford-Mechaniker eröffnen wir in Egg bei Zürich einen Restaurations- und Unterhaltsbetrieb für diese Pony-Fahrzeuge der ersten Generation. Es soll eine Begegnungsstätte für Gleichgesinnte und Freunde dieses automobilen Kulturgutes werden.» (fhe.)