Connie Hüsser, Stylistin aus Zürich, mit ihrem Volvo P1800 von 1970



Meine Liebe zu den Fahrzeugen von Volvo und meine Affinität für diese Marke rührt daher, dass ich wohl auf dem Rücksitz eines ‹Schwedenpanzers› gezeugt wurde ...


Connie Hüsser, Stylistin aus Zürich, mit ihrem Volvo P1800 von 1970


«Meine Liebe zu den Fahrzeugen von Volvo und meine Affinität für diese Marke rührt daher, dass ich wohl auf dem Rücksitz eines ‹Schwedenpanzers› gezeugt wurde – mein Vater ist seit 1969 Teilhaber einer Volvo-Garage, über der unsere Familie wohnte. Ich fühlte mich im Ersatzteillager der Garage immer am wohlsten und wollte eigentlich auch Automechanikerin werden.Der P1800 war mein absoluter Kindheitstraum, und als eines Tages ein Exemplar in der Garage meines Vaters zum Verkauf stand, habe ich – mit finanzieller Hilfe meiner Familie – zugeschlagen.
Vorbesitzer war ein älterer Herr aus dem Luzernischen. Ich musste, um das Auto kaufen zu können, zwar meinen 144 Deluxe veräussern, was ich noch heute schwer bereue, aber der P1800 war es wert. Auf der ersten Probefahrt stank es plötzlich fürchterlich, weil die Benzinpumpe defekt war. Das hätte ziemlich explosiv werden können. Heute riecht mein P1800 noch immer ein bisschen nach Benzin – und natürlich nach Leder: herrlich! Jeder Ausflug mit ihm ist ein Ausflug in meine Kindheit.Mitglied in einem Volvo-Klub bin ich aber nicht, dazu bin ich zu unangepasst und zu freiheitsliebend. Volvo-Fahrer sind ja eher traditionelle Typen, ihnen sind innere Werte und Individualität wichtig. Vielleicht ist es ja genau das, was die Marke so besonders macht: Die Autos haben dank ihren Ecken und Kanten viel Charakter.» (jvr.)