Mensch und Maschine (9/11): Opel Manta
Josef Müller, Emmen, mit seinem Opel Manta Targa von 1982

Ich war bereits Präsident des Mantaclub Innerschweiz, als ich mir 1984 meinen ersten Manta kaufte.
Josef Müller, Emmen, mit seinem Opel Manta Targa von 1982
Ich war bereits Präsident des Mantaclub Innerschweiz, als ich mir 1984 meinen ersten Manta kaufte.
«Ich war bereits Präsident des Mantaclub Innerschweiz, als ich mir meinen ersten Manta kaufte. Er war damals, 1984, zwei Jahre alt, hatte 30 000 Kilometer auf dem Tacho und kostete 11 000 Franken. Ich hatte Spass daran, ihn aufzumöbeln. Opel hat mir immer gefallen, die Autos sind zuverlässig. Inzwischen habe ich zehn Mantas in der Garage, und alle sind fahrbereit. Mit der Zeit wird man ein wenig süchtig nach diesen Autos. Auf dem Bild sieht man meinen Manta Targa von 1982, den einzigen, der noch in diesem Zustand und fahrbar ist. Mantas sind zwar sportlich, aber sie haben genug Platz für eine Familie. Mit den schönen Modellen fahre ich nur am Sonntag. Natürlich benutze ich sie auch für Klub-Treffs und Ausflüge. Wenn man einen Manta besitzt, muss man lernen, selber zu ‹schrauben›. Heute gelte ich ein wenig als Experte für Mantas. Es kommen Leute aus der ganzen Schweiz, um bei mir Originalteile zu holen. Ich hatte schon eine 85-jährige Kundin mit einem 76er Manta. Mich stört es nicht, dass sich manche über Mantas und ihre Fahrer lustig machen. Ich kenne Leute, die ihren Manta verkauft haben, weil sie sich darüber ärgerten. Es ist mir ein Anliegen, den Leuten zu zeigen, dass Mantas sinnvolle und gute Autos sind. Übrigens sind Niederländer und Belgier die grössten Manta-Fans, wohl weil der Wagen auch in Antwerpen hergestellt wurde. Auch meine Kinder sind an Mantas interessiert, und ich weiss schon, welche Modelle ich ihnen schenken werde.» (roz.)



Kommentare