Haute Couture Paris - einige Highlights
Vergangene Woche ist in Paris die Haute Couture für die Herbst/Winter-Saison 2009/10 vorgeführt worden. Doch im Jahr eins nach dem Zusammenbrechen der weltweiten Hochkonjunktur ist plötzlich vieles anders. Für einige scheint der letzte Vorhang bereits gefallen. Etwa für Christian Lacroix, der Gläubigerschutz beantragt hat und dem nur 12 von seinen 120 Mitarbeitern bleiben, wenn nicht noch ein Wunder passiert. Mit einer Träne im Augenwinkel nahm Christian Lacroix die Standing Ovations des Publikums entgegen.


Christian Lacroix Haute Couture (Bilder Reuters).
Auch John Galliano hat bei Christian Dior sein Konzept der aufregenden Mega-Shows über den Haufen geworfen und zeigte sein Defilee in den Dior-eigenen Räumen an der Avenue Montaigne. Offiziell beteuerten die Dior-Oberen zwar, diese Massnahme nicht aus Kostengründen getroffen zu haben.




Christian Dior Haute Couture (Bilder Reuters).
Eine grosse Bühne gönnte sich Jean-Paul Gaultier: er führte sein Publikum zurück in die vierziger Jahre, mit einer überbordenden Vielfalt an Zitaten aus Hollywood. In solchen Momenten ist Haute Couture noch das, was sie in den besten Tagen war: ein opulent inszenierter PR-Stunt, der vor allem der Imagepflege und kaum dem Geschäft dient.



Jean-Paul Gaultier Haute Couture (Bilder Reuters.)
Mit der grossen Kelle richtete auch Karl Lagerfeld bei Chanel an. Einmal mehr benutzte er Dekors aus überdimensionierten Artefakten aus der Chanel-Welt - dieses Mal stilisierte No-5-Parfum-Flakons.



Chanel Haute Couture by Karl Lagerfeld (bilder Reuters).
Einer Reihe von jüngeren Designern kommt die Rolle zu, als «membres invités et correspondants» den ausgedünnten Show-Kalender der Haute Couture mit neuem Esprit zu beleben. Spannend zu sehen war etwa der Brasilianer Gustavo Lins. Auch der junge Franzose Alexis Mabille weiss bereits eine treue Anhängerschaft hinter sich.

Gustavo Lins (Bild AP).

Alexis Mabille (Bild EPA).


Christian Lacroix Haute Couture (Bilder Reuters).
Auch John Galliano hat bei Christian Dior sein Konzept der aufregenden Mega-Shows über den Haufen geworfen und zeigte sein Defilee in den Dior-eigenen Räumen an der Avenue Montaigne. Offiziell beteuerten die Dior-Oberen zwar, diese Massnahme nicht aus Kostengründen getroffen zu haben.




Christian Dior Haute Couture (Bilder Reuters).
Eine grosse Bühne gönnte sich Jean-Paul Gaultier: er führte sein Publikum zurück in die vierziger Jahre, mit einer überbordenden Vielfalt an Zitaten aus Hollywood. In solchen Momenten ist Haute Couture noch das, was sie in den besten Tagen war: ein opulent inszenierter PR-Stunt, der vor allem der Imagepflege und kaum dem Geschäft dient.



Jean-Paul Gaultier Haute Couture (Bilder Reuters.)
Mit der grossen Kelle richtete auch Karl Lagerfeld bei Chanel an. Einmal mehr benutzte er Dekors aus überdimensionierten Artefakten aus der Chanel-Welt - dieses Mal stilisierte No-5-Parfum-Flakons.



Chanel Haute Couture by Karl Lagerfeld (bilder Reuters).
Einer Reihe von jüngeren Designern kommt die Rolle zu, als «membres invités et correspondants» den ausgedünnten Show-Kalender der Haute Couture mit neuem Esprit zu beleben. Spannend zu sehen war etwa der Brasilianer Gustavo Lins. Auch der junge Franzose Alexis Mabille weiss bereits eine treue Anhängerschaft hinter sich.

Gustavo Lins (Bild AP).

Alexis Mabille (Bild EPA).


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