Die Männerfarbe für nächsten Sommer
Auf den Pariser Laufstegen der Herrenkollektionen gesichtet: die Farben Senf und Ocker.
Acne:

Von links nach recht: Roland Mouret, Paul Smith, Julian Zigerli.

Mokassins von Ami und geprägtes Wildleder-Hemd von Hermès:

v.l.n.r.: Henrik Vibskov, Dries Van Notenm Hermès, Flechten-Print von Julian Zigerli.

Lanvin:

Acne:

Von links nach recht: Roland Mouret, Paul Smith, Julian Zigerli.

Mokassins von Ami und geprägtes Wildleder-Hemd von Hermès:

v.l.n.r.: Henrik Vibskov, Dries Van Notenm Hermès, Flechten-Print von Julian Zigerli.

Lanvin:

Ein Freund in Paris
Zugängliche und erschwingliche Mode in guten Qualitäten, das ist das Konzept des dreissigjährigen Franzosen Alexandre Mattiussi.

Der Name seiner Marke Ami steht einerseits für die Abkürzung seines eigenen Namens, soll aber auch den Geist der Marke, unkompliziertes Beisammensein mit Freunden, widerspiegeln.

Er hat für Marken wie Marc Jacobs, Givenchy oder Dior gearbeitet, war frustierter, dass er selber in der Welt der ausgefallenen und teuren Kreationen keine Teile für die persönliche Garderobe finden konnte. Nun präsentiert er mit seit wenigen Saison seine Vorstellung von Mode: ein globaler Stil, für ganz normale Männer, die einfach einen guten Mantel, ein Sakko oder eine weisse Jeans suchen.


Ein Konzept, das sich nicht im Luxus-Sektor sieht, sondern im erschwinglichen Premium Bereich angesiedelt ist. Seine Preise sollen moderat sein. Ein Jackett kostet bei Ami eta 400 Euro, ein Hemd 120 Euro.
Zukünftig will er pro Saison Sondereditionen herausbringen, bei denen persönliche Entwürfe von eingeladenen Freunden realisiert werden. Ein sympathisches Konzept, von dem noch abzuwarten ist, in welcher Weise es sich von ähnlichen Marken wie zum Beispiel A.P.C. unterscheiden wird. Dass jedoch Geschäfte wie Barneys in New York, Le Bon Marché in Paris, 10 Corso Como in Mailand oder mrporter.com seine Kollektionen verkaufen, spricht für ihn.

Der Name seiner Marke Ami steht einerseits für die Abkürzung seines eigenen Namens, soll aber auch den Geist der Marke, unkompliziertes Beisammensein mit Freunden, widerspiegeln.

Er hat für Marken wie Marc Jacobs, Givenchy oder Dior gearbeitet, war frustierter, dass er selber in der Welt der ausgefallenen und teuren Kreationen keine Teile für die persönliche Garderobe finden konnte. Nun präsentiert er mit seit wenigen Saison seine Vorstellung von Mode: ein globaler Stil, für ganz normale Männer, die einfach einen guten Mantel, ein Sakko oder eine weisse Jeans suchen.


Ein Konzept, das sich nicht im Luxus-Sektor sieht, sondern im erschwinglichen Premium Bereich angesiedelt ist. Seine Preise sollen moderat sein. Ein Jackett kostet bei Ami eta 400 Euro, ein Hemd 120 Euro.
Zukünftig will er pro Saison Sondereditionen herausbringen, bei denen persönliche Entwürfe von eingeladenen Freunden realisiert werden. Ein sympathisches Konzept, von dem noch abzuwarten ist, in welcher Weise es sich von ähnlichen Marken wie zum Beispiel A.P.C. unterscheiden wird. Dass jedoch Geschäfte wie Barneys in New York, Le Bon Marché in Paris, 10 Corso Como in Mailand oder mrporter.com seine Kollektionen verkaufen, spricht für ihn.
Thom Browne SS12
Der Amerikaner Thom Browne zeigte am Sonntagabend seine Männerkollektion ganz im Stile der zwanziger und dreissiger Jahre und wählte als Location das schummrige Nachtlokal Maxim's. Bei Temperaturen von dreissig Grad und stickiger Luft, wartete man an kleinen Tischchen bei klimpernden Pianoklängen und einem (oder zwei oder drei) Gläsern Champagner auf den Beginn der Show.

Was kam, war eher auf der grausligen Seite, aber bis zu einem gewissen Grade auch unterhaltsam. Browne ist bekannt für gewisse exzentrische Inszenierungen rund um sein Lieblingsthema, dem Anzug. Der kam in allen Variationen, vor allem in rot-blau-weissen Streifen, ein weiteres Browne Merkmal. Diesmal wurde frivol mit Perlen und Fransen dekoriert. Ziemlich abgefahren und nach zehn Looks wirkte die Übung etwas redundant.


Auch der Soundtrack der Show war etwas gar kitschig : Welcome von Cabaret, C'est si bon von Eartha Kitt, La vie en rose von Marlene Dietrich...






Was kam, war eher auf der grausligen Seite, aber bis zu einem gewissen Grade auch unterhaltsam. Browne ist bekannt für gewisse exzentrische Inszenierungen rund um sein Lieblingsthema, dem Anzug. Der kam in allen Variationen, vor allem in rot-blau-weissen Streifen, ein weiteres Browne Merkmal. Diesmal wurde frivol mit Perlen und Fransen dekoriert. Ziemlich abgefahren und nach zehn Looks wirkte die Übung etwas redundant.


Auch der Soundtrack der Show war etwas gar kitschig : Welcome von Cabaret, C'est si bon von Eartha Kitt, La vie en rose von Marlene Dietrich...





Galliano - vorher/nachher
In Paris wird derzeit Männermode gezeigt - unser Mann Kim Dang berichtet laufend und kompetent von den Laufstegen und aus den Showrooms. Derweil kümmert sich die andere Hälfte der Öffentlichkeit auch um Paris, aber nicht um Modeschauen, sondern um einen Modemacher, der dieses Frühjahr so tief fiel wie keiner vor ihm: John Galliano, Ex-Chefdesigner von Dior.

Links: Galliano diese Woche in Paris. Rechts: Galliano nach seiner Entlassung bei Dior. (Fotos Reuters)
Dieser Tage steht Galliano wegen seiner antisemitischen Ausfälle in Paris vor dem Richter. Er bekennt , schwer alkohol- und tablettensüchtig gewesen zu sein und sich an nichts erinnern zu können. Wie auch immer die Richter entscheiden: Rein optisch - und vermutlich auch mental - hat die unfreiwillige Auszeit dem Designer gut getan. Er sieht wieder frischer, schlanker, fitter und wacher aus als zum Zeitpunkt seines öffentlichen Absturzes.

Links: Galliano diese Woche in Paris. Rechts: Galliano nach seiner Entlassung bei Dior. (Fotos Reuters)
Dieser Tage steht Galliano wegen seiner antisemitischen Ausfälle in Paris vor dem Richter. Er bekennt , schwer alkohol- und tablettensüchtig gewesen zu sein und sich an nichts erinnern zu können. Wie auch immer die Richter entscheiden: Rein optisch - und vermutlich auch mental - hat die unfreiwillige Auszeit dem Designer gut getan. Er sieht wieder frischer, schlanker, fitter und wacher aus als zum Zeitpunkt seines öffentlichen Absturzes.






























