Unbeschwert...

alexis mabille
...ging es bei Alexis Mabille zu.
Dieser liess am Anfang der Show die Models bis auf die Unterwäsche (im "bowtie"-Muster) ausziehen.
alexis mabille
Danach gab es unbeschwerte Mode im Streifen-Mix, ganz nach dem Motto "Mabille, m' habille."
alexis mabille

Nichts zu lachen...

...gab es bei der Show des Koraners Juun J.
juun J

Der Finalist des letztjährigen Swiss Textiles Awards schickte Models in strengen Spock-Frisuren über den Laufsteg.
juun J

Das fanden offenbar auch die lustigsten unter den schrägen Fashion-Vögel eher befremdend:
Juun J

Dries Van Noten, Frühjahr/Sommer 2012

Dries Van Noten sorgte nicht nur mit einem Aperitif in Rot (Tyrell Chips "Sweet Chilli & Red Peppee", Camparis Soda und Negroni), sondern auch mit einer runden Kollektion zum Tagesende für gute Laune:
Dries Van Noten SS12
dries Van Noten SS12
dries Van Noten SS12
Dries Van Noten SS12
dries Van Noten SS12
Dries Van Noten SS12

voilà: Vuitton Men Spring Summer 12

Coole Kollektion: das von der Welt des Reisens und der Massai inspirierte Debut des neuen Chefdesigners der Vuitton Herrenlinie, Kim Jones. Passt!

vuitton men ss 12vuitton men ss 12
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Kim Jones für Vuitton, Take 1

Das Tolle am Internet und Facebook: Man bekommt, wenn man "Freunde" in der zweiten Reihe sitzen hat, gleich schon in den ersten Minuten, nachdem Kim Jones seinen ersten Look für Louis Vuitton auf den Laufsteg im Parc André Citroën geschickt hat, ein recht präzises Bild davon, wohin die Reise bei dieser Marke künftig geht. Unser Mann Kim Dang wird diesen ersten Eindruck sicher recht bald mit eigenen Beobachtungen komplettieren.


Foto: Michou Basou / De Telegraaf NL

erste Eindrücke aus Paris: Viktor & Rolf

Eher fade, was Viktor & Rolf heute Vormittag zeigten:
ein paar Anleihen bei den Seventies, mit hochgeschnittenem Hosenbund und weitem Bund, faden Farben und dicken Blinden-Brillen.
v&r ss12
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Wir sind gespannt auf heute Nachmittag, wenn Kim Jones sein Debut bei Louis Vuitton präsentiert. Es erwartet uns eine vom afrikanischen Massai-Stamm inspirierte Kollektion mit viel Massai-Karo.

Paris Menswear Shows: Mugler



Noch ist nicht ganz klar, ob die Welt diese "Widergeburt" des Labels Mugler wirklich braucht, aber was Nicola Formichetti und Romain Kremer für die einst klangvolle Marke auf die Laufstege schicken, erregt zumindest die hartgesottenen Modeleute sehr.


Bilder: Imago.

Die kanadischen Schwestern inMailand


Foto: AP

Auch die kanadischen Designer-Zwillinge Dean und Dan Caten alsias D-Squared 2 haben am vergangenen Dienstag ihre Kollektion für Sommer 2012 gezeigt. Begleitet wurde das Spektakel von ein paar lady-gagaesken Showtänzern.


Foto: Keystone

Die neuen Bundfalten der Herren - siehe Armani



Gestern Mittwoch, 21. Juni erschien in der "NZZ" ein Bericht über die Mailänder Männermode, der die Überschrift "Die zweite Bundfalte kommt" trug. Hier lässt sich der Bericht nachlesen und eine entsprechende Bildgalerie studieren.

GIORGIO ARMANI, der am Dienstagmittag den Schlusspunkt zu den Mailänder Schauen setzte, fehlte in dieser Aufzählung noch, doch auch er bestätigt die grössere Bein- und Leibweite des kommenden Sommers, wie diese beiden Bilder zeigen.


Fotos: Keystone.

Milan Menswear Fashion Week: Showroom Details

Zum Privileg, eine Fashion Week zu absolvieren, gehört nicht nur das Abklappern von Modeschauen und gelegentliches Schlürfen von leicht alkoholischen Darreichungen, sondern auch das "Klinkenputzen" in den Showrooms der grossen Marken. Auf so genannten "re-see"-Terminen bekommt man dann von einer meist sehr freundlichen Kommunikationsfachfrau - Männer sind selten! - alle Details zur gesehenen Kollektion erklärt.

So konnte man sich heute bei Burberry selbst davon überzeugen, dass Christopher Bailey in diese jüngste Kollektion (für Sommer 2012) besonders viel liebevolle Detailarbeit und ungewöhnliche Materialien gesteckt hat, die aus dieser Präsentation ein wahres Fest für Freunde der handwerklichen Finesse machen.



Absolut liebreizend sich auch die feinen Allover-Stickereien, welche raf Simons für Jil Sander auf seinen schlichten Shirts zeigte und den geneigten Fachmann natürlich sofort an die wunderbare, ihrer Zeit weit voraus seiende und dennoch bereits zur Unzeit eingestellte Männerlinie des St. Galler Stickereibetriebs Forster-Rohner erinnerte!



Tolle Handwerkskunst macht auch Bottega Veneta. Ein Highlight ist die schlank geschnittene Safari-Jacke, die aus einem robusten Baumwollcanvas geschnitten und mit einer exakt darüber sitzenden, sehr feinen schlammfarbenen Lederweste gedoppelt ist. Die Taschenklappen der Jacke lassen sich durch Schlitze im Leder ziehen. Solche Details zu entdecken ist manchmal mehr wert als der beste Sitzplatz während der Modenschau!



Dann wäre da noch Prada – die Kollektion am Sonntagabend war humorvoll und spritzig, und dieser nicht ganz ernsthafte, subtil schräge Eindruck bestätigte sich auch im Showroom. Natürlich ist das alles nichts für den normalen Mann, aber für die paar Dutzend Extrem-Fashionistos, welche bei Prada auch die Showteile kaufen, ist dieses zickige Zeug natürlich ein Traum.

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