Brioni hat mit dem 39-jährigen Andrea Perrone nun zwar den lange benötigten "starken Mann" und öffentlichen Sympathieträger auf Managementsstufe, doch fehlt der Marke nun noch eine Designerin, die der Damenmode ein Gesicht gibt. Die skulpturale Linie, die heute noch gilt, skizzierte einst Cristina Ortiz, die später zu Ferragamo wechselte, dort aber auch schon wieder weg ist. Wer kann diese schöne, stimmige und handwerklich stupende Mode weiterentwickeln? Vorerst tritt man etwas auf der Stelle. Der Applaus verhallt, ohne dass das Publikum wüsste, wem genau er eigentlich gilt.