Die Diva der Performance Kunst, Marina Abravmic, zeigte sich zum Ehren-Dinner anlässlich der Finissage ihrer grossen Retrospektive im Museum of Modern Art in New York ganz in Schwarz. Gekleidet in Givenchy Haute Couture by Riccardo Tisci (Jacke aus zahlreichen Schlangenleder-Panels und spiralförmig zugeschnittenes Jersey-Kleid und einem goldfarbenem Nietengürtel) wirkte die 63-jährige Serbin in gewohnter, makellosen Frische.
Das erstaunt, sass sie doch anlässlich der Ausstellung während der ganzen Ausstellungszeit (14.3 bis 31.5.; über 700 Stunden) für ihre neue Performance "The artist is present" wie eine Wachsfigur starr an einem Tisch, an dem Besucher sich ihr gegenüber setzen konnten und ihre Energie spüren konnten (Achtung New Age!) und dabei fotografiert wurden. Nebenbei sei bemerkt, dass Diva Marina ihr Haar im modischen Alexander-Wang/MiuMiu-Seitenzopf trug, der Trendfrisur der Modesaison... :-)
Andererseits erstaunt uns Abramovic tadelloses Aussehen (zumindest für eine 63-jährige nicht), ist sie neben ihren krassen Performances auch durch ihr charakterstarkes Gesicht und ihren athletischen Körper, den sie dementsprechend wie eine Hochleistungssportler pflegt, bekannt geworden.
Wenn man zudem die Gästeliste des Ehrendinners liest, wird einem klar, dass auch der Ehrengast einfach umwerfend aussehen "muss". Grosse Namen und attraktive Gesichter aus Entertainment und Mode waren anwesend: Musiker (Björk, Michael Stipe, Courtney Love), Schauspielerinnen (Christina Ricci, Liv Tyler), Models Natasha Polyund Mariacarla Boscono) und New Yorker Kreativ-Socialites (Cecilia Dean, Hotelier André Balazs) und Givenchy Designer Riccardo Tisci oder Künstler Terence Koh, , etc., etc....
Glamourous Bohemiens oder Bohemien-Glamour as we like it!
Von Kim-Dang, 03.6.2010 um 08:29, Published in People & Partys
Diesen Samstag findet wieder einmal die mittlerweile beliebte Veranstaltung "Les Trouvailles de Fiona" statt. Wer bisher noch nicht an einer dieser sympathischen Events von Fiona Hefti teilgenommen hat, kann sich auf einen kurzweiligen Nachmittag im Zürcher Kaufleuten Hof (ehemals Lounge) freuen.
In ungezwungener Atmosphäre findet eine kleine Modenschau (diesmal mit Kleidern der Boutique Glam und des Lingerie-Labels Lyn Lingerie)statt, dazu werden Häppchen und Champagner gereicht und anschliessend lassen sich präsentierte Kleider und Accessoires im Pop-up Store probieren und kaufen.
Limitierte Ausgaben von Getränken in orangefarbener Flasche sind derzeit angesagt. Gleich zwei Getränke-Marken bewerben ihre exklusive Neuheit in Orange mit je einem Vorzeige-Schweizer.
Da wäre einerseits die Firma Gatorade, welche ihr neuestes, limiterte Produkt Gatorade Melon 69 mit dem Rekordtorschützen der Schweizer Nationalmannschaft, Alex Frei, bewirbt. Faktisch gesehen (40 geschossene Toren in 72 Spielen) passt die Wahl des Sportlers für das Sportlergetränk. Doch was die Ausstrahlung anbelangt, wünscht man sich für den durstlöschenden Drink wohl eine etwas spritzigere Persönlichkeit als den spröden Alex Frei.
(Die 750ml Flasche gibt es für Fr. 2.90 bei Migros, Coop, Spar, Manor und Volg wie auch an Tankstellen und vielen weiteren Orten zu kaufen.)
Einiges prickelnder hat es die traditionelle, italienische Limonaden-Firma Abbondio getroffen, deren Produkte jeweils mit einem neckischen Pin-up Girl versehen sind. Für die neueste limited Edition Abbondio Aranciata wurde zum ersten mal in der Geschichte eine noch lebende Schönheit auserkoren, welche das neue Fläschneh ziert. Die Wahl fiel auf Zoe Scarlett, Burlesque Tänzerin. Die Schweizerin steht als einzige Europäerin auf der Weltrangliste der Top 10 Pin Up's!
Zur Feier dieses Anlasses wird Zoe Scarlett morgen Samstag, 29.5. um 14 Uhr eine exklusive Burlesque Show im Globus Zürich Bahnhofstrasse (1. Stock, Lingerie-Abteilung) mit anschliessender Signierstunde präsentieren.
Schnappen Sie sich also eines dieser limiterten Fläschen (Fr. 2.50 bei Globus) und feiern Sie morgen live mit der sexy "Bombshell".
Als kleiner Vorgeschmack gibt's hier ein Teaser-Video von Zoe Scarlett:
Von Kim-Dang, 28.5.2010 um 11:09, Published in People & Partys
Christina Aguilera meldet sich nach einer Baby-Pause mit der neuen Single "Not myself tongight" zurück. Und wie der Songtitel schon ankündigt, sieht man Aguilera in einem für sie neuen Look: Im Video, welches unter der Regie von Hype Williams von RCA Records produziert wurde, räkelt sie sich ausgerechnet im glänzenden Latex-Outfits herum:
Nichts Neues, den provokativen Domina-Look kennt man schon von Pop-Queen Madonna, die in ihrem Clip "Human Nature" (übrigens unter der Führung von Modefotograf Jean-Baptiste Mondino gedreht) schon mit diesem Look erfolgreich experimentierte (Bild links).
Sogar ein Grossteil der Szenen des neuen Aguilera-Videos weist frappante Ähnlichkeiten zu Madonnas Videoclip "Express yourself" auf (Bild rechts: als Blondine mit Monokel; tanzende Arbeiter im Regen), aber auch Szenen im Stil von George Michaels Video "Freedom" (Kleiderschrank in Flammen) kommen im neuen Aguilera-Clip vor. Eine Hommage an die grössten Pop-Stars Ende Achziger (welche Meister waren, Mode- und Musikwelt in ihren Clips zu verschmelzen)?
Will Aguilera auf die die Schwierigkeit hinweisen, dass heutige Pop-Diven Mühe haben einen eigenständigen Look zu erfinden?
Spätestens seit Lady Gaga auf der Bildfläche aufgetaucht ist, wird es für Sängerinnen schwierig, mit bizarren Outfits noch einen glaubwürdigen Look zu kreieren.
Dass dann Aguilera (Bild oben) in einer Szene zum Verwechseln ähnlich nach Lady Gaga aussieht ist dann schon lustig. Mit platinblonden Locken und Carrera-Sonnenbrille (Modell "Champion") war die Gaga (Bild unten) schon in ihrem Video "Bad Romance" zu sehen:
Ein dummer Zufall, ein unorigineller Stylist oder eine berechnende Product-Placement-Strategie von Carrera? Dass Aguilera in ihrem Video ein anderes Carrera-Modell ("Endurance") trägt, ist schliesslich nur ein Detail. Zudem ist ihre Kollegin Rihanna mit demselben Modell in ihrem bunten Video "Rude Boy" zu sehen.
Die italienische Brillen-Marke scheint die Lieblings-Marke der Pop-Diven zu sein...
Von Kim-Dang, 17.5.2010 um 10:38, Published in People & Partys
Wenn der Seidenkönig Andi Stutz ruft, dann kommen sie alle. Erstens: weil alle Andi lieben, wegen seiner Grosszügigkeit und seines Humors. Zweitens: weil es bei Andi Stutz immer viel und gut zu Essen und Trinken (ja, vor allem das) gibt. Und drittens: weil natürlich alle gespannt waren, was aus dem Restaurant Seidenspinner, das jetzt Segantini heisst, geworden ist. Die neuen Pächter, Simona und Gianni Segantini (Catering Segantini), versicherten uns, dass der Geist des "Seidenspinners" erhalten bleiben soll. "Die Speisekarte soll vor allem frisch sein", sagte Gianni Segantini. Regionales wird dem Exotischen vorgezogen, also eher Hackbraten als Thai Curry. Klingt gut, klingt vernünftig. Der Garten ist - auch wenn er erst im Sommer so richtig zum Zuge kommen wird - nach wie vor ein Traum. Sämtliche Installationen des Künstlers Ugo Rondinone im Innern des Lokals sind natürlich erhalten geblieben, anders ist jetzt nur, dass man von der Strasse ins Restaurant blicken kann und umgekehrt. Wer also eine langweilige Tischbegleitung hat, findet wenigstens beim Anblick der schrägen Vögel auf der Ankerstrasse Unterhaltung.
Und so sind sie also alle gekommen, zur Eröffnungsparty am Donnerstagabend - die Lokalpolitiker und Ex-Lokalpolitiker, die Journaille und Edel-Klatsch-Federn, die Schönen und weniger Schönen und natürlich auch solche, die Russisch sprachen.
Andi Stutz mit Ex-Stapi Josef Estermann und dessen Frau Maggie.
Simona Segantini
NZZ am Sonntag-Redaktor Roberto Zimmermann mit Gianni Segantini
Journalistin Leandra Graf und PR-Fachmann René Grüninger
Von Christina-Hubbeling, 19.3.2010 um 12:24, Published in People & Partys
Die Woche hat erst begonnen und es stehen uns noch einige PR-Events bevor, doch wir behaupten schon heute das "Give-away" der Woche erhalten zu haben.
Anlässlich der Lancierung des Musical-Filmes "Nine" lud das Juwelierhaus Chopard zur Vorpremiere ein. Schliesslich hatten eigens für den Film entworfene und hergestellte Haute-Joaillerie-Stücke von Chopard eine wichtige Nebenrolle im Film, an Stars wie Nicole, Penelope, Kate, Marion, Judie, Fergie und Sophia.
Nach dem aufwändig inszenierten Filmspektakel konnte man bei Champagner und Häppchen die echten, im Film getragenen und von Caroline Gruosi-Scheufele mit der Kostümbildnerin und Acadamy Awards Gewinnerin Colleen Atwood entworfenen Schmuck-Preziosen bewundern.
Zum Abschied gab es dann statt einem Happy Diamond zwei Tuben "Happy Vodka" von Chopard! Das mögen einige etwas befremdend finden oder fragen sich: "hat das Stil?", doch wir finden: "who cares..." und sind happy ob des originellen Presents, denn: Vodka always works.
Von Kim-Dang, 16.2.2010 um 23:06, Published in People & Partys
Na das ist doch mal ein Schweizer, der etwas wagt: Philippe Gaydoul, Chef der Gaydoul Group und in der Rolle Gebieter über die Marken Navyboot, Fogal und neuerdings auch Jet Set, steigt mit Michael Schumacher ins Rennauto. In München wurde dieser Tage die exklusive Marken-Partnerschaft mit dem Comeback-Rennfahrer besiegelt und begossen.
"Michael Schumachers aktive Sport-Karriere wird der Kult-Marke Jet Set neue Impulse verleihen und weltweit zu grösserer Bekanntheit verhelfen", strahlte Philippe Gaydoul, Verwaltungsratspräsident der Gaydoul Group. Und Schumi sagte zufrieden: "Wer mich kennt, weiss, dass ich unter anderem ein passionierter Skifahrer bin. Ich bin stolz, eine Marke wie Jet Set, die sich schon vor Jahren durch innovatives Design profiliert hat, und das immer noch tut, mit Überzeugung zu vertreten."
Schumi wird am 14. März sein erstes Rennen mit den Logos von Navyboot und Jet Set fahren. Die Nachricht, dass der Formel-1-Star dazu am liebsten auch elegante Seidenstrümpfe von Fogal getragen hätte, muss als unbestätigtes und bizarres Gerücht betrachtet werden.
Von Jeroen-van-Rooijen, 10.2.2010 um 14:52, Published in People & Partys
Heute auf der Kehrseite einer Zürcher Tageszeitung wurde nach Vorschlägen für die beste B-Seite einer Vinyl-Single der letzten Jahrzehnte aufgerufen aufgerufen.
Unser Vorschlag stammt aus einer vom Vater geerbten Plattensammlung: "Oh Woman Oh Why?" auf der B-Seite von Paul McCartney's Single "Another Day" von 1971!!!
Die Begründung (als absoluter Beatles- und McCartney-Laie): McCartney's Song auf der Rückseite des eher behäbigen Liedes "Another Day" wirkt erstaunlich verwegen und (unserer Meinung nach) für McCartney ziemlich sexy. Ein cooler, bluesiger Rocksong mit wenig sagendem Text, den wir eher Lennon zugeschrieben hätten:
Oh woman, oh why, why, why, why
What have I done
Oh woman, oh where, where, where, where, where
Did you get that gun
Oh what have I done
What have I done
Well I met her at the bottom of a well (of a well)
Well I told here I was tryin' to break a spell (break a spell)
But I can't get by, my hands are tied
don't why I ever got her to try myself
cause I can't get by, my hands are tied
Oh woman, oh why, why, why, why
What have I done
Oh woman, oh where, where, where, where, where
Did you get that gun
Oh what have you done
Woman what have you done
Well I am fed up with you lying cheating ways (cheating ways)
But I get up every morning and every day (every day)
But I can't get by , my hands are tied
Don't why I want her to try myself
Cause I can't get by, my hands are tied
Oh woman, oh why, why, why, why
What have I done
Oh woman, oh where, where, where, where, where
Did you get that gun
Woman, what have I done
What have you done
Von Kim-Dang, 10.2.2010 um 12:47, Published in People & Partys
Endlich ist es soweit: Die Zürcher Band Mr. Soul, unserer Meinung nach eine der spannendsten, hiesigen "upcoming" Musikergruppe, tauft kommenden Samstag ihre erste 10 "-Platte auf den Namen" Stretchin Out"!!
Z Magazin Leser mögen die beiden sympathischen Kerle von Mr. Soul, Lukas Müller und Arthur Fornallaz, aus der letztjährigen Männerschmuck-Strecke kennen (Z Magazin von Frühjahr 2009), in der sie von Fotograf Pierluigi Macor mit Schmuck porträtiert wurden:
Und was für tolle Musik spielen die beiden Jungs?
Eingängige Popsongs mit viel Synthisizer und Rock und Punk, deren Einflüsse von Bob Dylan, Neil Young bis hin zu Giorgio Moroder oder Frank Zappa reichen.
hören Sie rein oder besuchen sie die Plattentaufe, es lohnt sich.
Mr. Soul schaut man gerne beim Performen zu. Sie werden von Auftritt zu Auftritt immer besser und bieten doch immer eine solide, leicht subversive Performance.
vive la pop-musique.