Italien, Land des Elends?

Wir entnehmen dem Eintrag der verdienstvollen Cathy Horyn auf ihrem Blog "on the Runway" (NY Times), dass Franca Sozzani, die Chefredaktorin der italienischen "Vogue", auf ihrem Blog folgende News hinterlegt hat: “Our country, the beautiful Italy, the land of writers, poets, architects, museums, admired, loved and renown all over the world, our Italy… is now full of big trash.” Starker Tobak! Unsere Rede! Und weil es so schön ist, gleich weiter: “The land of culture and beauty has become the land of ignorance and the ugly."

Was nun, Silvio? Die Sozzani ins Meer werfen oder endlich mal gründlich über die Bücher gehen!? Wir meinen, dass es Zeit für das letztere ist.



(Von meinem iPad gesendet)

Das Alpen-Iglu



Wer für diesen Winter eine ungewöhnliche Perspektive auf die Schweizer Bergwelt sucht, dem empfehlen wir die "Whitepods", die Kuoni in seinem aktuellen "Ananea"-Spezialprogramm für Gutmenschen hat. Zehn dieser Pods gibt es - eine Mischung aus Iglu und Zelt -, und zwar auf 1400 Metern in Les Giettes (VS). Von der eigenen Holzterrasse blickt man ins Alpenpanorama, zu Füssen liegt das hoteleigene Skigebiet mit zwei Liften. Die Pods sind aus rezyklierbaren Materialien gebaut, kuschelige Lammfelle sowie ein Holzofen sorgen für ein wohnliches Klima. Mehr Details gibt's hier.

Monaco Yacht Show, Monte Carlo

Im Port Hercule von Monte Carlo liegen dieser Tage (bis 26. September) wieder dreihundert der exklusivsten, elegantesten und grössten Luxusyachten der Welt vor Anker - es ist Monaco Yacht Show, die Freizeit-Weltmesse für Millionäre und Milliardäre. Entsprechend sah auch der Fuhrpark vor dem Hotel Fairmont in Monte Carlo heute morgen aus.











Saluti, Yves

Besuchen die das Sofitel Le Faubourg Hotel in Paris: Sie werden dort in der Lobby von Yves Saint Laurent höchstpersönlich begrüsst. Ein hübsches Souvenir unserer jüngsten Reise nach Pariz-Nizza-Monte Carlo und zurück.

Ein Bett für Rockstars

Echte Rockstars kommen ja bekanntlich aus England. Man denke nur an Johnny Rotten und Sid Vicious, die zu ihren besten Zeiten wohl jeden Hotelmanager mit ihren Eskapaden das Fürchten lehrten.



Doch bringen Rockstars Hotels nicht nur Ärger, sondern oft auch Publicity. Warum also nicht, dachte sich Mark Fuller, Besitzer des angesagten Londoner Nachtclubs Embassy, in seiner Heimatstadt, die ja eben auch die Heimat der Rockerattitüde ist, ein Hotel eröffnen, das speziell auf die Bedürfnisse von Rockstars ausgerichtetet ist. Und damit diese Bedürfnisse auch richtig erkannt werden, holte er sich flugs einen Experten an Bord: Andy Taylor, Co-Manager von...



Entstanden ist das „Sanctum Soho“, zentral gelegen gleich hinter Piccadilly Circus, und von aussen eher ein herrschaftliches Luxushotel als eine Rocker-Absteige. Auch innen präsentiert sich das „Sanctum“ luxuriös, mit toll ausgestatteten Zimmern und edlen, erdigen Farben. Zu recht ist das Hotel mit seinem schillernden Interieur Mitglied bei Design Hotels.




Doch bei näherem Hinsehen offenbaren sich dann doch einige Details, die den Rocker erfreuen dürften. Die Dachbar im fünften Stock ist 24 Stunden geöffnet, und ausserdem ausgestattet mit einem Whirlpool – Bret Michaels und „Rock of Love“ lassen grüssen.



Für Nachtschwärmer bietet das Hotel sogenannte „Crash Pads“ an, Zimmer, mit wenig mehr als einem Bett, die man anmieten kann, um sich den Rausch auszuschlafen oder kurz auf ein Schäferstündchen einzukehren. Genutzt werden sie offenbar. Das Pärchen, das um sieben Uhr morgens auscheckte sah nicht aus, als hätte es vor der Abreise geduscht (oder gehen Sie im Paillettenkleid und mit künstlichen Wimpern zum Frühstück?).



Das beste am „Sanctum“ aber ist sein Personal. Da wird einem jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, kein Shoppingtipp verfehlt sein Ziel, bei Problemen kommt der Manager persönlich, und der schottische Portier (der selbst ein wenig aussieht wie ein alternder Rockstar) winkt einem auch in Stosszeiten sekundenschnell ein Taxi heran.



Ein wenig laut wird es manchmal, wenn nachts um vier auf dem Dach eine Party steigt, oder wenn sich nebenan ein echter Rocker mit seiner Braut streitet. Aber das steckt man locker weg, wenn man dafür eine Nacht lang selbst ein Rockstar sein darf. Nur die Hells Angels, dreissig an der Zahl, haben wir leider verpasst. Die checkten nämlich erst zwei Stunden nach unserer Abreise ein.

L'endroit magique: Palais Royal



Schöner ist Paris nirgends, wirklich - auch der Place des Vosges und der Parc des Buttes Chaumont können da nicht mithalten: der von Galerien umrankte Garten des Palais Royal liegt zentral und doch versteckt, ist mondän und dennoch zauberhaft.



Der Frühling in Paris ist nirgends grossartiger. Die Schatten sind noch lang und etwas fahl, aber ergeben in den Fenstern und auch den Mosaikböden wunderbare Muster.




Ein Genuss, dieses Palais Royal. Nicht wegen der zahlreicher werdenden Modeläden von Marc Jacobs, Stella McCartney, Michel Perry oder Rick Owens. Sondern wegen der Atmosphäre! Erst recht, wenn gleichzeitig noch Modestrecken fotografiert werden, wie das am Dienstag der Fall war.



Stellares Paris!

Wunderbarer Anflug gestern abend auf Paris, wie aus dem Bilderbuch: Überflug der ganzen, dank wolkenlosem Himmel lichterloh funkelnden Stadt und dann mit einem Rechtsdreh Richtung Roissy das ganze nochmals aus 180 Grad anderer Perspektive. Einer der seltenen Momente, in denen Fliegen noch Spass macht! Mehr Nachrichten aus Paris in Kürze.

Do you speak...

...Orange? - i think i will dream it:

Orange
Orange
Orange
Orange
Mein Hotelzimmer gehört weder einer Telekommunikationsfirma, noch von einer Billigfluglinie. Es ist ein Zimmer des Hotel Oscar, einem Hotel der sympathischen Kette Roommate Hotels.
Hotel Oscar
Hotel Oscar

Die Lobby des Oscar im lebendigen Schwulen-Viertel Chueca.

Madrid: Sonne, 1 Grad...

Madrid
Madrid
Perfektes Wetter für ein bisschen Windowshopping...Spiegelung inklusive...Madrid Windows
Madrid Windows
Madrid Windows
Madrid Windows

Palast der Musik

Es gibt ja so viele Ecken zu entdecken in Barcelona... Und diese hier liegt nicht gerade auf den breit getretenen Pfaden ausländischer Touristen. Der "Palau de la Musica Catalana", der in diesem Jahr seinen hundertsten Geburtstag feiert, ist wohl einer der schönsten Konzertsäle Europas, wenn nicht der Welt. So schön ist er, dass tagsüber Führungen durch das Gebäude angeboten werden, deren Besuch sich auch wirklich lohnt (Tickets beim Eingang).



Doch wer den Palau, erbaut von Lluis Domenech i Montaner, einem Zeitgenossen Gaudis, wirkllich erleben will, der sollte sich Karten für ein Konzert sichern. Gespielt wird hauptsächlich Klassik, doch hin und wieder stehen hier auch die Grössen der spanischsprachigen Pop- und Rockmusik auf der Bühne. Wer mit solch einem Konzert liebäugelt, besucht an besten regelmässig die Website des Palau - der Saal ist relativ klein und aussergwöhnliche Konzerte sind deshalb rasend schnell ausverkauft.


Bilder: palaudemusica/jaunted

PALAU DE LA MÚSICA CATALANA
C/ Sant Pere Més Alt, s/n
08003 BARCELONA

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