modische Trouvaillen in Basel (5)

Es tut sich also einiges in der Basler Modelandschaft und als Letztes wollen wir Ihnen noch zwei weitere Mode-Events von Basler Modemarken ans Herz legen:

1. Showroom Lela Scherrer (zusammen mit Anita Moser Shoes), am 25. und 26. März in der Basler Galerie Von Bartha Garage Basel, Kannenfeldplatz 6. www.vonbartha.com.
Lela scherrer showroom

2. Temporary Store von Peter Müller vom Samstag 2. April bis 30. April (Montags geschlossen), Predigerplatz 42, 8001 Zürich. bald online: www.petermueller.copetermüller flyer

Modische Trouvaillen in Basel (1)

Die gestrige Diplommodenschau des Instituts Mode der Basler Hochschule FNHW war wieder einmal ein Anlass sich auch sonst in Basel nach Mode-News umzuschauen.

Als erstes gestatteten wir Corinne Grüter einen Besuch in ihrer supercoolen Boutique Set & Sekt ab. Seit gut drei Jahren mischt die ehemalige Abgängerin des Instituts Mode mit ihrem Laden die Basler Shoppinglandschaft auf.

set and sekt

Das Sortiment ist sehr klar ausgerichtet: modern, urban, zum Teil avantgardistisch, qualitativ hochstehend. Marken wie Maison Martin Margiela, Acne und Helmut Lang sind die bekanntesten Namen und laufen auch am Besten. Aber die junge Geschäftsführerin ist immer wieder auf der Suche nach spannenden, neuen Labels.

Für die Frühjahrskollektion freut sich Corinne vor allem auf die Kleider von Damir Doma, von dem auch das eine oder andere Stück in gelb-orange bei Set & Sekt eintreffen wird.

Eine Entdeckung bei Set & Sekt ist das Berliner Label des aus Laos stammenden Designers Hien Le. Feine, "stille" und simple Stücke machen seine Line aus.
Hien Le Bluse
Seidenbluse von Hien Le, 350 Fr.

Eine weitere Entdeckung ist das kleine Berliner Schmucklabel Dieterle, welches mit seinen schlichten, feinen und doch interessanten Kreationen aus Weiss- und Roségold gut zum Label Hien Le passt. Kein Wunder, dass die Gestalter dieser Marken miteinander befreundet sind.

dieterle schmuck
Dieterle schmuck2
Zur Zeit hängt noch nicht viele neue Ware bei Corinne Grüter, dabei ist sie nicht die Einzige, haben viele Marken diese Saison Schwierigkeiten mit den Lieferterminen. Ein für die Läden unerfreuliches und rätselhaftes Phänomen, welches niemand zu erklären weiss.

Wir sind also gespannt auf das weitere Eintreffen toller Stücke der Frühlingskollektionen bei Corinne Grüter. Ein Besuch wert ist aber Set & Sekt ohnehin, schon allein wegen der eigenständigen Ladengestaltung.

Colette verkauft Chanel

Während der Pariser Modewoche platzt die Mutter aller Concept-Stores, Colette an der Rue Saint-Honoré, jeweils fast aus den Nähten vor Besucher. Momentan ist der Andrang besonderst gross, hat das Geschäft zusätzlich noch einen Pop-Up-Store schräg gegenüber eröffnet, zusammen mit Chanel.

colette chanel
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Während der ganzen Modewoche finden täglich wechselnde Programme statt. Gestern Freitag legte Model und It-Gilr Elsa Sednoui hippe Musik auf.
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Personalize-it, baby!

Einzigartigkeit und Personalisierung sind die Schlagwörter der Stunde im Luxusmarken. Eine logischer Schritt in einer Zeit der "Demokratisierung" der Luxusgüter. Wenn man schon viel Geld für ein Markenprodukt ausgibt, dann soll es wenigstens die Möglichkeit geben, diesem einen persönlichen Stempel aufzudrücken. Auch können damit angenehme Situationen beim nächsten Event vermieden werden, wenn die Sitznachbarin gleiches Stück tragen sollte.

Vuitton mon monogram
Louis Vuitton "Mon Monogram".

Man kennt das Personalisierungs-Konzept schon von "Mon Monogram" von Louis Vuitton (mit Initialien, Monogrammen und Farbstreifen handbemalte Taschen) oder von Burberry "Bespoke" (Massanfertiguns-Service für Trenchcoats, ab Frühjahr 2011), Schauspielerin Emma Watson zeigte sich kürzlich im allerersten Modell, entworfen von Christopher Bailey persönlich.

Burberry Bespoke Emma
Emma Watson in Burberry Bespoke.

Nun folgt auch Prada diesem Trend und präsentiert die neue Linie PradaPrivate.
Das Konzept der neuen Sonnenbrillen-Linie, vertrieben von Luxottica, setzt auf Massanfertigung mit einfachsten Mitteln: die Bügel der Brille werden mit Buchstaben, Zahlen und Symbolen der Wahl personalisiert. Schlicht und doch prägnant.

PradaPrivate

Eben haben wir unser persönliches Exemplar der neuesten Produkte-Linie aus dem erhalten:
PradaPrivat Kim

Leider ist der Service nur in ausgwählten Prada Stores erhätlich: Milano, Rom, Venedig, London, Paris, New York, Las Vegas, Hawaii, Düsseldorf, Aoyama (Tokyo), Hong Kong, Shanghai.
Wir freueun uns auf mehr Vertriebsorte und die Erweiterung der Linie mit zusätzlichen Brillenmodellen!

Exklusiver Pariser Chic im Berner Oberland

Momentan ist das grosse Poppen im Gange: vor der Weihnachtszeit schiessen in der Schweiz Pop-up Stores wie Pilze aus dem Boden. JAM am Manesseplatz und Et Voilà an der Miltärstrasse, beide in Zürich, sind nur zwei der vielen aktuellen Beispiele. Das Konzept dieser temporären Geschäfte ist spannend sowohl für kleine Anbieter wie auch für Kunden und bereichert die Shopping-Landschaft auch hier zu Lande.

ysl fall 31
(Photo via Style.com: Marcio Madeira / FirstView.com)

Diesen Trend nutzen aber auch grosse, internationale Luxusbrands wie zum Beispiel das Hause Yves Saint Laurent. Wie uns eben mitgeteilt wurde, eröffnet YSL in Gstaad eine sogenannte "boutique éphémère" über die Feiertage. Vom 23. Dezember bis zum 9. Januar werden dann im Fünfstern-Hotel Grand Hotel Park die letzte Edition Soir Kollektion von Stefano Pilati, Pelze, Accessoires sowie die aktuelle Herbst/Winter-Kollektion 2010/11 (Bild oben) und die Cruise-Kollektion 2011 (Bild unten) erhältlich sein.

YSL Resort
(Photo via Style.com: Maria Valentino)

Highlight wird die YSL-Handtasche Muse in schwarzem Kroko-Leder sein. Das Stück, versehen mit einem mit 480 Diamanten (7,1 K) besetzten Vorhängeschloss aus 18K Gold, wird exklusive in der Gstaader YSL-Boutique erhältlich sein.

ysl muse
ysl muse detail


Yves Saint Laurent boutique éphémère (23.12.10 - 09.01.11) im Grand Hotel Park, Wispilestrasse, CH-3780 Gstaad

Der Swiss Textiles Award Store

Wer sich schon vor dem Abend vom kommenden Donnerstag, 4.November, einen Eindruck über die Kleider der Finalisten des renommierten Swiss Textiles Award machen will, hat ab dem 3. November beim Globus Zürich Bahnhofstrasse nicht nur die Möglichkeit einige Kleider der Designer von Nahem zu betrachten sondern kann diese auch gleich kaufen.

Katrantzou
(Photo: Marcio Madeira / FirstView.com via style.com)

Ein paar der Designer hängen schon seit einigen Saisons in Zürichs Geschäften: z.B Mary Katrantzou (Bild oben) bei Trois Pommes an der Storchengasse, Duro Olowus Kleider bei Weinberg an der Bahnhofstrasse und Damir Domas Männerlinie ist bei Boutique Roma in Zürich und St.Gallen sowie schon seit längerem bei Looq in Zürich erhältlich.

Mit dem "Swiss Textiles Award" Store bringt nun auch die noch "fehlenden" Designer (wenn auch nur vorübergehend) in die Schweiz: Stücke aus den Herbst/Winter-Kollektionen von Juun.J, Jason Wu und Adam Kimmel gibt es bis zum 13. November beim Globus Zürich Bahnhofstrasse zu sehen und zu kaufen. Auch Damir Doma ist mit seiner erschwinglicheren Zweitlinie für Männer vertreten.

Swiss Textiles Award Store Globus

Modeinteressierte, vor allem männliche, Schweizer haben dann die Chance Kleider der internationalen Top-Designer auch im Inland zu kaufen. Wir haben letzten Freitag die Gelgenheit die ersten eingetroffenen Stücke anzuschauen und zeigen Ihnen einen kleinen Eindruck.

Spannende Mäntel für Männer von Juun.J:
Juun.J 1
Juun.J 2
Juun.J 3

Männerschuhe von Damir Doma:
Damir Doma 1
Damir Doma 2

Männer-Accessoires gibt es auch von Adam Kimmel:
Adam Kimmel 1
Adam Kimmel 2

Unser Favorit ist Adam Kimmels grüner Samt-Anzug. Ideal für Charakter-Köpfe:
Adam Kimmel green


Jason Wu's Kreationen treffen leider erst im Verlauf der Woche ein - wir sind gespannt auf seine eleganten Lady-Kleider...

Zusätzlich findet dieses Jahr am 4. November während der Verleihung des Swiss Textiles Awards eine Globus Designer Show statt. Jeder der teilnehmenden Finalisten präsentiert 2 Looks, welche anschliessend im Globus an der Bahnhofstrasse erhältlich sind.

H&M Champs-Elysées by JEAN NOUVEL

Die Pariser Fashion Week geht weiter - mit Kollektionen von Chloé, Stella McCartney, Yves Saint Laurent oder heute morgen mit Chanel. Davon lesen kann man am Donnerstag auf den Vermischten Seiten der NZZ. Doch es gibt mehr als nur Modeschauen!



Gestern abend wurde auf den Champs-Elysées in Paris die neue, gigantische Filiale des schwedischen Modekonzerns Hennes & Mauritz eröffnet. Der Laden fühlt sich zirka 60'000 Quadratmeter gross an (es sind fast 3000 m2) und zieht sich über geschätzte sechs Stockwerke.



Man fühlt sich ein bisschen wie in einer unterirdischen Version des Mailänder Hauptbahnhofs oder einer neu erbauten Metro-Station der Linie 14. Entworfen wurde das Geschäft vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel. Spektakulärstes - und leicht dekadentes! - Feature sind die zwischen den Stockwerken auf und ab fahrenden Fahrstühle mit Bildkästen, auf denen Werbefilme laufen. Zusteigen kann man aber nicht, sie sind reine Deko.

Merci präsentiert: Mantero x Forte Forte

Sehenswert, weil nachhaltig: das Pariser Trend-Warenhaus MERCI am Boulevard Beaumarchais hat die Modemarke FORTE FORTE beauftragt, aus jenen Hunderten von Metern kostbarer Seidenstoffe, welcher der Luxusweber MANTERO jedes Jahr aus Markenschutzgründen verbrennt, etwas herzustellen. Entstanden sind wunderbare kleine Accessoires sowie liebreizende Wäschestücke aus Seide. Und weil Merci findet, dass Mantero nie wieder Seide verbrennen sollte, hat man den kleinen Cinquecento vor dem Eingang mit einem Feuerwehrmann ausgestattet.

J'aime mon carré von Hermès bei Colette



Muss man sehen, weil gut inszeniert: Die Aktion "J'aime mon carré" von Hermès gastiert dieser Tage bei Colette an der Rue St. Honoré in Paris. Sehr cool, wie die guten alten Seidenfoulards plötzlich wieder hip sind - wenn man's richtig macht!

Pharrell Williams shoppt in Zürich

Gestern Donnerstagabend gab sich R'nB'/Hiphop Superstar Pharrell Williams die Ehre und besuchte, zu Promozwecken seiner Kleidermarke BBC (Billionaire Boys Club), das Zürcher Geschäft Deecee Style, welches die Marke exklusiv in der Schweiz verkauft. Das Treffen erwies sich als überraschend entspannt und Pharrell Williams und seine Crew zeigte sich von einer erstaunlich entspannten Seite.

Pharrell Williams

Williams war spontan begeistert vom Sortiment und äusserte dies auch mehrfach. Er nahm sich viel Zeit um sich die Auslagen genau zu studieren, seine Kollegen probierten Schuhe und am Ende des Aufenthaltes war es Pharrell, der mit seiner Kreditkarte aus echtem Platin bezahlte (Red Wing Shoes, T-Shirt, Lederjacke, etc.).

Pharrell Williams2
Pharrell Williams vor der BBC-Regal.

Pharrell strahlte die Ernsthaftigkeit, aber auch die Freude, eines kleinen, wohlerzogenen Jungen aus. Alles andere als das Klischee-Bild vom bösen Gangster-Rapper, der keine Miene verzieht und keine Emotionen zeigt.

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Stilikone Pharrell von hinten.

Er nahm sich zudem viel Zeit für Autogramme und beim Verlassen des Ladens kam er sogar auf Bitten zurück um auch mit dem Catering-Personal für ein Foto hinzuhalten. Höflich verabschiedete sich Williams mit einem herzlichen Händedruck von allen Beteiligten und hinterliess ein Autogramm am BBC-Schaufenster von Deecee Style und eine positiv verdutzte Fangemeinde.

Lesen Sie mehr über Pharrell Williams und seinen Kleidergeschmack im Interview im Stil-Bund der kommenden NZZ am Sonntag.
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