Schon ausgestellt: die IWC-Boesch-Uhr

Bösch uhr
Kaum zu glauben: für den 22. Mai hat der Uhrenhersteller IWC mit einiger Geheimniskrämerei zu einer Präsentation neuer Uhren beim Zürcher Bootsbauer Boesch eingeladen. Am Genfer Uhrensalon SIHH machte auch schon die Kunde von der Kollaboration die Runde. Und jetzt? Jetzt ist die Katze schon aus dem Sack, denn bei Türler am Paradeplatz, wo derzeit die "Messe nach der Messe" stattfindet, ist die IWC-Boesch-Uhr schon ausgestellt. Es handelt sich um eine Sonderedition des "Aquatimers", die zusätzlich zum IWC-Logo auch den Boesch-Schriftzug trägt. So simpel ist das!

Man vergebe uns die lausige Qualität des Fotos, mit dem Handy geschossen - aber diese News ist einfach zu gut, um Sie Ihnen vorzuenthalten, werter Leser!

Newsflash vom SIHH in Genf

Was dieser Tage auf den Uhrenmessen in Basel und Genf gezeigt wurde, erfüllt oft nur noch nebenbei die Rolle als Zeitmesser. Die Schweizer Uhrmacher verstehen sich dafür immer mehr als Hersteller von besonders exklusivem Erwachsenen-Spielzeug, dessen komplizierte Technik das Hauptereignis ist. In dieser Logik lässt sich auch die neue Uhr namens Quai de l’Ile von Vacheron Constantin einordnen: die Uhr kann als Bausatz mittels einer Online-Applikation von jedem Kunden selbst konfiguriert werden – bis zu vierhundert Varianten sind denkbar – und wird in einer maskulinen Box mit austauschbaren Armbändern, einem „Pass“ und etwas semiprofessionellem Uhrmacherwerkzeug geliefert. Beachtlich ist der Aufwand, der im mehrlagigen Zifferblatt steckt: die verschiedenen transparenten Schichten sind mit Sicherheitsdruckverfahren und Mikroschriften bearbeitet, die man bisher vor allem von Banknoten oder Reisepässen kennt.

Mehr Aktualität vom diesjährigen Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf im soeben erschienenen April-Magazin von "Z" sowie am Wochenende vom Sonntag, 13. April in der "NZZ am Sonntag".

Boris Blank, Uhrenbotschafter, sucht die Batterie

Eine kleine Anekdote anlässlich der Präsentation der neuen Uhrenmodelle von Carl F. Bucherer, die Anfang März in der Zürcher Nietturmbar stattfand.

Anwesend waren, neben einer schar von Fachjournalisten und der C.-F.-B.-Führungscrew, auch drei der "Botschafter" des Hauses, also Designer Alfredo Häberli, Schauspieler Daniel Bernahrdt und Musiker Boris Blank von Yello.

In aller Ruhe liessen die drei die Präsentation der neuen mechanischen Kaliber über sich ergehen, bis die Fragerunde für die Journalisten gekommen war und Boris Blank die betretene Stille dazu nutzte, um quer durch den ganzen Raum an CEO Thomas Morf die Frage zu stellen: "Und wo sind jetzt bei der Uhr die Batterien?"

Trocken, perfekt placiert, geglückt. Boris rules!
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